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In Word­Press gibt es einige vor­de­fi­nierte Nut­zer, wie den Abon­nen­ten oder den Redak­teur. Möchte man wei­tere Nut­zer­grup­pen erstel­len um die Rechte fei­ner zu gra­nu­lie­ren wird dies mit Word­Press Bord­mit­teln schwie­rig. Abhilfe schafft hier das Plu­gin Mem­bers.

Ver­gabe der Capa­bi­li­ties mit­tels Members

Mit Hilfe des Plugins kön­nen neue Nut­zer­rol­len ange­legt wer­den und diese über die ent­spre­chen­den Capa­bi­li­ties mit Rech­ten ver­se­hen wer­den. Die neu ange­leg­ten Nut­zer­grup­pen kön­nen anschlie­ßend den jewei­li­gen Nut­zern zuge­wie­sen wer­den. Das Plu­gin ist dabei freie Soft­ware und steht unter der GPLv2. Der Quell­text ist auf Git­Hub zu fin­den.

Wer mit dem Gedan­ken spielt ein Word­Press Plu­gin zu ent­wi­ckeln der muss nicht bei null anfan­gen. Mit der Word­Press Plu­gin Boi­ler­plate hat man ein Grund­ge­rüst, in wel­ches man seine gewünsch­ten Plugin-Eigenschaften ein­brin­gen kann. Die Boi­ler­plate bie­tet dabei neben dem Grund­ge­rüst, eine Unter­stüt­zung für Inter­na­tio­na­li­sie­rung, doku­men­tierte Para­me­ter und einen nach einem Schema (Tren­nung von admi­nis­tra­ti­ven und öffent­li­chem Quell­code) geord­ne­ten Quell­code. Zu fin­den ist die Boi­ler­plate auf Git­Hub. Der Quell­code steht unter der GPL2 (und höher) und ist somit freie Software.

Möchte man ein Betriebs­sys­tem auf einem USB-Stick auf­spie­len, so kann man dies je nach Betriebs­sys­tem mit unter­schied­li­chen Mit­teln wie z.B. „dd“ bewerk­stel­li­gen. Mit UNet­boo­tin gibt es ein Werk­zeug für Linux, Mac OS X und Win­dows, mit wel­chem sich dies über eine gra­fi­sche Ober­flä­che erle­di­gen lässt.

Das Dia­log­fens­ter von UNetbootin

Neben der Mög­lich­keit eine ISO-Datei auf einen USB-Stick zu spie­len, ist es auch mög­lich aus einer Liste von Sys­te­men zu wäh­len. Das gewählte Sys­tem wird her­un­ter­ge­la­den und anschlie­ßend auf dem USB-Stick instal­liert. Bei UNet­boo­tin han­delt es sich um freie Soft­ware wel­che unter GPL in der Ver­sion 2 und höher lizen­ziert ist. Es kann auf der offi­zi­el­len Seite her­un­ter­ge­la­den wer­den.

Wie man OpenVPN unter Win­dows betreibt, hatte ich vor eini­gen Jah­ren beschrie­ben. Auch unter Mac OS X lässt sich das ganze ein­rich­ten. Als gra­fi­scher Cli­ent bie­tet sich der quell­of­fende und unter GPLv2 ste­hende Cli­ent Tun­nel­blick an, des­sen offi­zi­elle Seite auf Google Code zu fin­den ist. Nach der Instal­la­tion der aktu­el­len (sta­bi­len) Ver­sion 3.3, kann Tun­nel­blick auch gleich aus­ge­führt wer­den. Für die Kon­fi­gu­ra­tion des Cli­ents benö­tigt man eine Datei mit den benö­tig­ten Para­me­tern, wel­che die Endung „ovpn“ oder „conf“ trägt. Tun­nel­blick kann dabei bei Bedarf eine Bei­spiel­kon­fi­gu­ra­tion anle­gen. In die­ser Kon­fi­gu­ra­ti­ons­da­tei wer­den nur fol­gende Werte geändert:

remote vpn.example.org 1194

# SSL/TLS parms.
# See the server config file for more
# description.  It's best to use
# a separate .crt/.key file pair
# for each client.  A single ca
# file can be used for all clients.
ca ca.crt
cert client.crt
key client.key

Die ovpn Datei wird mit der ca.crt Datei und der client.crt sowie der client.key Datei (beide erhält man vom VPN Anbie­ter) in einen Ord­ner gepackt und die­ser Ord­ner mit der Erwei­te­rung „.tblk“ ver­se­hen. Anschlie­ßend wie der Ord­ner im Fin­der geöff­net und somit der Tunnelblick-Konfiguration hin­zu­ge­fügt. Danach kann die Ver­bin­dung im Kon­text­menü akti­viert wer­den. Nach eini­gen Sekun­den ist die Initia­li­sie­rung been­det und die VPN Ver­bin­dung kann genutzt werden.

Es muss nicht immer Power­point oder Libre­Of­fice Impress sein. Es geht auch ein­fa­cher (und schö­ner) wie impress.js beweist. Dabei han­delt es sich um ein Frame­work basie­rend auf CSS3 Trans­forms wel­ches sich für Prä­sen­ta­tio­nen im Brow­ser eignet.

Das impress.js Demo

Einen Ein­druck der Fähig­kei­ten von impress.js kann man sich auf der ent­spre­chen­den Demo­seite ver­schaf­fen. Das ganze ist dabei freie Soft­ware und unter der GPL sowie der MIT-Lizenz lizen­ziert. Der Quell­code ist auf Git­hub unter https://github.com/bartaz/impress.js zu finden.

Manch­mal ergibt es Sinn Quell­code der in Visual Basic vor­liegt nach C# zu kon­ver­tie­ren. Ein freies Tool, wel­ches auch große Men­gen kon­ver­tie­ren kann ist dabei „Econ Net­Vert“. Neben der Mög­lich­keit Visual Basic nach C# zu kon­ver­tie­ren, steht auch der umge­kehrte Weg offen.

Net­Vert in Aktion

Auch das Kon­ver­tie­ren von meh­re­ren Dateien ist kein Pro­blem, genauso wie die Umwand­lung gan­zer Pro­jekte. Bei „Econ Net­Vert“ han­delt es sich um freie Soft­ware wel­che unter der GPLv2 steht. Bezo­gen wer­den kann die Anwen­dung und der Quell­text unter http://econnetvert.codeplex.com .

Nach­dem die Remo­te­desk­top Soft­ware Ver­sion von Micro­soft bei neue­ren Mac OS X Ver­sio­nen gerne mal die Hufe hoch reißt wenn man sie been­det, wurde es Zeit sich nach etwas neuem umzu­schauen. Die Wahl fiel dabei auf CoRD. Dabei han­delt es sich um eine freie, GPLv2 lizen­zierte, Remote Desk­top Soft­ware wel­che mitt­ler­weile in der Ver­sion 0.5.7 ver­füg­bar ist.

Die Star­to­ber­flä­che von CoRD

Etwas gewöh­nungs­be­dürf­tig ist das Anle­gen eines neuen Ser­vers (wenn es nicht über „Quick Con­nect“ erfolgt). Nach­dem man in dem Dia­log alle Ein­stel­lun­gen vor­ge­nom­men hat, muss man Cmd + S drü­cken um die Ein­stel­lun­gen in einer RDP Datei zu spei­chern. Schließt man den Dia­log ein­fach, so sind die Ein­stel­lun­gen ver­lo­ren. Anschlie­ßend kann man die RDP Datei öff­nen und wird mit dem ent­spre­chen­den Ser­ver ver­bun­den. Bezo­gen wer­den kann CoRD unter http://cord.sourceforge.net.

LucasArts wurde vor eini­gen Wochen von Dis­ney geschlos­sen. Mitt­ler­weile stellt sich raus, das das ganze auch gute Sei­ten hat. So wur­den die Quell­texte der Spiele „Jedi Knight 2 — Jedi Out­cast“ und „Jedi Knight — Jedi Aca­demy“ von Raven Soft­ware unter der GPLv2 ver­öf­fent­licht. Raven Soft­ware ent­wi­ckelte diese damals für Lucas Arts.

Aller­dings ist der Quell­text nicht mehr an der ursprüng­li­chen Quelle auf Sourcef­orge (Jedi Out­cast, Jedi Aca­demy) zu fin­den. Der Grund dafür ist, das es noch einige pro­prie­täre Bestand­teile im Quell­text gibt, wel­che noch ent­fernt wer­den müs­sen, bevor das ganze wie­der auf Sourcef­orge ver­öf­fent­licht wird.

Aller­dings ist der Quell­text mitt­ler­weile gespie­gelt auf Git­hub zu fin­den. So ist Jedi Out­cast unter https://github.com/dpiers/Jedi-Outcast und Jedi Aca­demy unter https://github.com/dpiers/Jedi-Academy zu finden.

Beson­ders wit­zig sind auch die Kom­men­tare in den Quelltexten:

void NPC_CheckPlayerAim( void )
{
    //FIXME: need appropriate dialogue
    /*
    gentity_t *player = &g_entities[0];

    if ( player && player->client && player->client->ps.weapon > (int)(WP_NONE) && player->client->ps.weapon < (int)(WP_TRICORDER) )
    {//player has a weapon ready
        if ( g_crosshairEntNum == NPC->s.number && level.time - g_crosshairEntTime < 200 
            && g_crosshairSameEntTime >= 3000 && g_crosshairEntDist < 256 )
        {//if the player holds the crosshair on you for a few seconds
            //ask them what the fuck they're doing
            G_AddVoiceEvent( NPC, Q_irand( EV_FF_1A, EV_FF_1C ), 0 );
        }
    }
    */
}

Mitt­ler­weile wird auch an einer Linu­xum­set­zung von Jedi Out­cast gear­bei­tet, wel­che sich eben­falls auf Git­hub befin­det.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://www.reddit.com/r/programming/comments/1bnezw/jedi_outcastjedi_academy_source_code_released/
http://news.softpedia.com/news/Raven-Software-Asked-SourceForge-to-Remove-Jedi-Academy-and-Jedi-Outcast-344896.shtml
http://news.softpedia.com/news/Jedi-Academy-and-Jedi-Outcast-Projects-Mysteriously-Disappear-from-SourceForge-344571.shtml

Da der Google Rea­der ja bald ein­ge­stellt wird, sollte man sich lang­sam dar­über Gedan­ken machen, wie es wei­ter­geht. Natür­lich kann man auf fremde Dienste wie Feedly wech­seln. Aller­dings behagt die­ser Gedanke nicht jedem, da man wie­der an einen bestimm­ten Anbie­ter gebun­den ist. Eine Abhilfe schafft hier die Soft­ware „Tiny Tiny RSS“ wel­cher auf PHP und MySQL (wahl­weise auch Post­greSQL auf­setzt). Die Soft­ware selbst steht dabei unter der GPLv2.

Pro­bleme bei der Installation

Nach­dem man die Soft­ware her­un­ter­ge­la­den hat und auf sei­nen Webs­pace kopiert hat, kann es auf eini­gen Sys­te­men beim Test der Kon­fi­gu­ra­tion zu Pro­ble­men mit der Ein­stel­lung „open_basedir“ kom­men. Hat man hier keine Mög­lich­keit dies umzu­stel­len oder möchte dies nicht, so muss man einige klei­nere Anpas­sun­gen am Quell­text von „Tiny Tiny RSS“ vor­neh­men. Dazu wird in den Dateien „include/sanity_check.php“ und „install/index.php“ der Absatz:

if (ini_get("open_basedir")) {
  array_push($errors, "PHP configuration option open_basedir is not supported. Please disable this in PHP settings file (php.ini).");
}

aus­kom­men­tiert. Danach sollte die Instal­la­tion gelin­gen. Nach der Instal­la­tion kann man sich mit den Stan­dard­nut­zer­da­ten „admin“ und „pass­word“ anmel­den. Das Pass­wort sollte man anschlie­ßend sofort ändern. In den Ein­stel­lun­gen wird unter Benut­zer ein neuer Nut­zer ange­legt, damit man nicht mit einem admi­nis­tra­ti­ven Account arbei­ten muss.

Wenn man seine Daten mit­tels Google Takeout expor­tiert hat, kann man die „subscriptions.xml“ aus dem Export in „Tiny Tiny RSS“ impor­tie­ren. Dazu geht man in den Ein­stel­lun­gen auf den Tab „Feed“ und dort auf „OPML“. Dann kann man die ent­spre­chende Datei importieren.

Tiny Tiny RSS in Aktion

Danach kann man seine Feeds in der Ober­flä­che bewun­dern. Die erste (manu­elle) Aktua­li­sie­rung kann dabei durch­aus einige Zeit in Anspruch neh­men. Nun gilt es die auto­ma­ti­sche Aktua­li­sie­rung der Feeds mit­tels eines Cron­jobs in Angriff zu neh­men. Dazu wird ein Cron­job erstellt wel­cher alle 15 Minu­ten die URL:

http://example.org/ttrss/backend.php?op=globalUpdateFeeds&daemon=1

auf­ruft, wobei der Teil „http://example.org/tsrss/“ natür­lich durch die eigene URL ersetzt wer­den muss. Die Webap­pli­ka­tion stellt auf Wunsch (in den Ein­stel­lun­gen kon­fi­gu­rier­bar), eine API zur Ver­fü­gung, so das man auch Apps mit ihr betrei­ben kann. So gibt es für Android einen Cli­ent mit dem sel­ben Namen.

Für iOS scheint es da noch keine adäquate Lösung zu geben wobei ich mir wün­schen würde, das Mr.Reader das ganze in eine neue Ver­sion inte­grie­ren würde.

Die Mobilan­sicht von Tiny Tiny RSS

Die Mobilan­sicht auf ent­spre­chen­den Gerä­ten ist lei­der etwas fum­me­lig, wobei es sich nicht um die rich­tige Mobilan­sicht han­delt, son­dern um die nor­male Ansicht. Die mobile Ansicht kann über das Sys­tem Plu­gin „mobile“ akti­viert wer­den. Aller­dings wird sie nicht mehr gewar­tet und ist wohl auch nicht der Weis­heit letz­ter Schluss.

Abhilfe schafft hier ttrss-mobile wel­ches über die API mit dem Haupt­sys­tem kom­mu­ni­ziert. Nach­dem man die Soft­ware auf sei­nen Webs­pace hoch­ge­la­den hat, muss man noch die Pfade in der „conf.js“ anpas­sen. Anschlie­ßend kann man sich mit sei­nen Zugangs­da­ten einloggen.

In den Ein­stel­lun­gen gibt es auch einige inter­es­sante Nut­zer­plugins wie z.B. „mail“ mit wel­chem man Arti­kel per Mail ver­sen­den kann. Alles in allem ist „Tiny Tiny RSS“ ein robus­tes Stück Soft­ware, wel­ches nach der Instal­la­tion genau das macht was es soll. Die offi­zi­elle Seite der Soft­ware ist dabei unter http://tt-rss.org zu finden.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://michaelsonntag.net/tiny-tiny-rss-tutorial-1-installation-konfiguration/
http://michaelsonntag.net/tiny-tiny-rss-tutorial-2-optische-anpassungen-und-plugins/
http://michaelsonntag.net/tiny-tiny-rss-tutorial-3-artikel-feiner-strukturieren/
http://michaelsonntag.net/tiny-tiny-rss-tutorial-4-noch-ein-paar-kleinigkeiten/
http://www.linux.com/learn/tutorials/322446-weekend-project-replacing-google-reader-with-tiny-tiny-rss

Wer auf der Suche nach einer quell­of­fe­nen Ban­king­soft­ware für Mac OS X ist, der sollte ein­mal einen Blick auf Pecu­nia wer­fen. Pecu­nia steht dabei unter der GPLv2 und ist mitt­ler­weile in der Ver­sion 1.0 erhält­lich, auch wenn es sich bei die­ser noch um eine Beta­ver­sion han­delt. Benutzt man bereits eine ältere Ver­sion von Pecu­nia, so sollte man einige Dinge bei der Migra­tion beach­ten. Ent­wi­ckelt wurde Pecu­nia in gro­ßen Tei­len von Mike Lischke.

Pecu­nia in der Überweisungsansicht

Neben iTAN unter­stützt die Soft­ware auch mobi­le­TAN, chip­TAN in der nor­ma­len als auch in der opti­schen Fas­sung. Auch Über­wei­sun­gen, Dau­er­auf­träge und ähn­li­ches sind kein Pro­blem. Wei­tere Fea­tures wer­den auf der Web­seite des Pro­jek­tes beschrie­ben, wel­che unter http://www.pecuniabanking.de zu fin­den ist.