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Manch­mal ergibt es Sinn Quell­code der in Visual Basic vor­liegt nach C# zu kon­ver­tie­ren. Ein freies Tool, wel­ches auch große Men­gen kon­ver­tie­ren kann ist dabei „Econ Net­Vert“. Neben der Mög­lich­keit Visual Basic nach C# zu kon­ver­tie­ren, steht auch der umge­kehrte Weg offen.

NetVert in Aktion

Net­Vert in Aktion

Auch das Kon­ver­tie­ren von meh­re­ren Dateien ist kein Pro­blem, genauso wie die Umwand­lung gan­zer Pro­jekte. Bei „Econ Net­Vert“ han­delt es sich um freie Soft­ware wel­che unter der GPLv2 steht. Bezo­gen wer­den kann die Anwen­dung und der Quell­text unter http://econnetvert.codeplex.com .

Nach­dem die Remo­te­desk­top Soft­ware Ver­sion von Micro­soft bei neue­ren Mac OS X Ver­sio­nen gerne mal die Hufe hoch reißt wenn man sie been­det, wurde es Zeit sich nach etwas neuem umzu­schauen. Die Wahl fiel dabei auf CoRD. Dabei han­delt es sich um eine freie, GPLv2 lizen­zierte, Remote Desk­top Soft­ware wel­che mitt­ler­weile in der Ver­sion 0.5.7 ver­füg­bar ist.

Die Startoberfläche von CoRD

Die Star­to­ber­flä­che von CoRD

Etwas gewöh­nungs­be­dürf­tig ist das Anle­gen eines neuen Ser­vers (wenn es nicht über „Quick Con­nect“ erfolgt). Nach­dem man in dem Dia­log alle Ein­stel­lun­gen vor­ge­nom­men hat, muss man Cmd + S drü­cken um die Ein­stel­lun­gen in einer RDP Datei zu spei­chern. Schließt man den Dia­log ein­fach, so sind die Ein­stel­lun­gen ver­lo­ren. Anschlie­ßend kann man die RDP Datei öff­nen und wird mit dem ent­spre­chen­den Ser­ver ver­bun­den. Bezo­gen wer­den kann CoRD unter http://cord.sourceforge.net.

LucasArts wurde vor eini­gen Wochen von Dis­ney geschlos­sen. Mitt­ler­weile stellt sich raus, das das ganze auch gute Sei­ten hat. So wur­den die Quell­texte der Spiele „Jedi Knight 2 - Jedi Out­cast“ und „Jedi Knight - Jedi Aca­demy“ von Raven Soft­ware unter der GPLv2 ver­öf­fent­licht. Raven Soft­ware ent­wi­ckelte diese damals für Lucas Arts.

Aller­dings ist der Quell­text nicht mehr an der ursprüng­li­chen Quelle auf Sourcef­orge (Jedi Out­cast, Jedi Aca­demy) zu fin­den. Der Grund dafür ist, das es noch einige pro­prie­täre Bestand­teile im Quell­text gibt, wel­che noch ent­fernt wer­den müs­sen, bevor das ganze wie­der auf Sourcef­orge ver­öf­fent­licht wird.

Aller­dings ist der Quell­text mitt­ler­weile gespie­gelt auf Git­hub zu fin­den. So ist Jedi Out­cast unter https://github.com/dpiers/Jedi-Outcast und Jedi Aca­demy unter https://github.com/dpiers/Jedi-Academy zu finden.

Beson­ders wit­zig sind auch die Kom­men­tare in den Quelltexten:

void NPC_CheckPlayerAim( void )
{
    //FIXME: need appropriate dialogue
    /*
    gentity_t *player = &g_entities[0];

    if ( player && player->client && player->client->ps.weapon > (int)(WP_NONE) && player->client->ps.weapon < (int)(WP_TRICORDER) )
    {//player has a weapon ready
        if ( g_crosshairEntNum == NPC->s.number && level.time - g_crosshairEntTime < 200 
            && g_crosshairSameEntTime >= 3000 && g_crosshairEntDist < 256 )
        {//if the player holds the crosshair on you for a few seconds
            //ask them what the fuck they're doing
            G_AddVoiceEvent( NPC, Q_irand( EV_FF_1A, EV_FF_1C ), 0 );
        }
    }
    */
}

Mitt­ler­weile wird auch an einer Linu­xum­set­zung von Jedi Out­cast gear­bei­tet, wel­che sich eben­falls auf Git­hub befin­det.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://www.reddit.com/r/programming/comments/1bnezw/jedi_outcastjedi_academy_source_code_released/
http://news.softpedia.com/news/Raven-Software-Asked-SourceForge-to-Remove-Jedi-Academy-and-Jedi-Outcast-344896.shtml
http://news.softpedia.com/news/Jedi-Academy-and-Jedi-Outcast-Projects-Mysteriously-Disappear-from-SourceForge-344571.shtml

Da der Google Rea­der ja bald ein­ge­stellt wird, sollte man sich lang­sam dar­über Gedan­ken machen, wie es wei­ter­geht. Natür­lich kann man auf fremde Dienste wie Feedly wech­seln. Aller­dings behagt die­ser Gedanke nicht jedem, da man wie­der an einen bestimm­ten Anbie­ter gebun­den ist. Eine Abhilfe schafft hier die Soft­ware „Tiny Tiny RSS“ wel­cher auf PHP und MySQL (wahl­weise auch Post­greSQL auf­setzt). Die Soft­ware selbst steht dabei unter der GPLv2.

Probleme bei der Installation

Pro­bleme bei der Installation

Nach­dem man die Soft­ware her­un­ter­ge­la­den hat und auf sei­nen Webs­pace kopiert hat, kann es auf eini­gen Sys­te­men beim Test der Kon­fi­gu­ra­tion zu Pro­ble­men mit der Ein­stel­lung „open_basedir“ kom­men. Hat man hier keine Mög­lich­keit dies umzu­stel­len oder möchte dies nicht, so muss man einige klei­nere Anpas­sun­gen am Quell­text von „Tiny Tiny RSS“ vor­neh­men. Dazu wird in den Dateien „include/sanity_check.php“ und „install/index.php“ der Absatz:

if (ini_get("open_basedir")) {
  array_push($errors, "PHP configuration option open_basedir is not supported. Please disable this in PHP settings file (php.ini).");
}

aus­kom­men­tiert. Danach sollte die Instal­la­tion gelin­gen. Nach der Instal­la­tion kann man sich mit den Stan­dard­nut­zer­da­ten „admin“ und „pass­word“ anmel­den. Das Pass­wort sollte man anschlie­ßend sofort ändern. In den Ein­stel­lun­gen wird unter Benut­zer ein neuer Nut­zer ange­legt, damit man nicht mit einem admi­nis­tra­ti­ven Account arbei­ten muss.

Wenn man seine Daten mit­tels Google Takeout expor­tiert hat, kann man die „subscriptions.xml“ aus dem Export in „Tiny Tiny RSS“ impor­tie­ren. Dazu geht man in den Ein­stel­lun­gen auf den Tab „Feed“ und dort auf „OPML“. Dann kann man die ent­spre­chende Datei importieren.

Tiny Tiny RSS in Aktion

Tiny Tiny RSS in Aktion

Danach kann man seine Feeds in der Ober­flä­che bewun­dern. Die erste (manu­elle) Aktua­li­sie­rung kann dabei durch­aus einige Zeit in Anspruch neh­men. Nun gilt es die auto­ma­ti­sche Aktua­li­sie­rung der Feeds mit­tels eines Cron­jobs in Angriff zu neh­men. Dazu wird ein Cron­job erstellt wel­cher alle 15 Minu­ten die URL:

http://example.org/ttrss/backend.php?op=globalUpdateFeeds&daemon=1

auf­ruft, wobei der Teil „http://example.org/tsrss/“ natür­lich durch die eigene URL ersetzt wer­den muss. Die Webap­pli­ka­tion stellt auf Wunsch (in den Ein­stel­lun­gen kon­fi­gu­rier­bar), eine API zur Ver­fü­gung, so das man auch Apps mit ihr betrei­ben kann. So gibt es für Android einen Cli­ent mit dem sel­ben Namen.

Tiny Tiny RSS
Tiny Tiny RSS
Down­load @
Google Play
Tiny Tiny RSS
Ent­wick­ler: And­rew Dol­gov
Preis: Kos­ten­los

Für iOS scheint es da noch keine adäquate Lösung zu geben wobei ich mir wün­schen würde, das Mr.Reader das ganze in eine neue Ver­sion inte­grie­ren würde.

Die Mobilansicht von Tiny Tiny RSS

Die Mobilan­sicht von Tiny Tiny RSS

Die Mobilan­sicht auf ent­spre­chen­den Gerä­ten ist lei­der etwas fum­me­lig, wobei es sich nicht um die rich­tige Mobilan­sicht han­delt, son­dern um die nor­male Ansicht. Die mobile Ansicht kann über das Sys­tem Plu­gin „mobile“ akti­viert wer­den. Aller­dings wird sie nicht mehr gewar­tet und ist wohl auch nicht der Weis­heit letz­ter Schluss.

Abhilfe schafft hier ttrss-mobile wel­ches über die API mit dem Haupt­sys­tem kom­mu­ni­ziert. Nach­dem man die Soft­ware auf sei­nen Webs­pace hoch­ge­la­den hat, muss man noch die Pfade in der „conf.js“ anpas­sen. Anschlie­ßend kann man sich mit sei­nen Zugangs­da­ten einloggen.

In den Ein­stel­lun­gen gibt es auch einige inter­es­sante Nut­zer­plugins wie z.B. „mail“ mit wel­chem man Arti­kel per Mail ver­sen­den kann. Alles in allem ist „Tiny Tiny RSS“ ein robus­tes Stück Soft­ware, wel­ches nach der Instal­la­tion genau das macht was es soll. Die offi­zi­elle Seite der Soft­ware ist dabei unter http://tt-rss.org zu finden.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://michaelsonntag.net/tiny-tiny-rss-tutorial-1-installation-konfiguration/
http://michaelsonntag.net/tiny-tiny-rss-tutorial-2-optische-anpassungen-und-plugins/
http://michaelsonntag.net/tiny-tiny-rss-tutorial-3-artikel-feiner-strukturieren/
http://michaelsonntag.net/tiny-tiny-rss-tutorial-4-noch-ein-paar-kleinigkeiten/
http://www.linux.com/learn/tutorials/322446-weekend-project-replacing-google-reader-with-tiny-tiny-rss

Wer auf der Suche nach einer quell­of­fe­nen Ban­king­soft­ware für Mac OS X ist, der sollte ein­mal einen Blick auf Pecu­nia wer­fen. Pecu­nia steht dabei unter der GPLv2 und ist mitt­ler­weile in der Ver­sion 1.0 erhält­lich, auch wenn es sich bei die­ser noch um eine Beta­ver­sion han­delt. Benutzt man bereits eine ältere Ver­sion von Pecu­nia, so sollte man einige Dinge bei der Migra­tion beach­ten. Ent­wi­ckelt wurde Pecu­nia in gro­ßen Tei­len von Mike Lischke.

Pecunia in der Überweisungsansicht

Pecu­nia in der Überweisungsansicht

Neben iTAN unter­stützt die Soft­ware auch mobi­le­TAN, chip­TAN in der nor­ma­len als auch in der opti­schen Fas­sung. Auch Über­wei­sun­gen, Dau­er­auf­träge und ähn­li­ches sind kein Pro­blem. Wei­tere Fea­tures wer­den auf der Web­seite des Pro­jek­tes beschrie­ben, wel­che unter http://www.pecuniabanking.de zu fin­den ist.

Bei Libre­CAD han­delt es sich um einen Fork der Soft­ware QCad, bei wel­cher es sich um eine freie 2D-CAD Lösung han­delt. Der Fork soll einige Lizenz­pro­bleme besei­ti­gen und wurde von Qt3 auf Qt4 por­tiert. Zu fin­den ist die Soft­ware (wel­che unter GPLv2 steht) unter http://librecad.org/, wo sie für Linux, Win­dows und Mac OS X bereit steht. Den Quell­code fin­det man unter Git­hub auf https://github.com/LibreCAD.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://www.golem.de/1112/88716.html
http://de.wikipedia.org/wiki/QCad
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_CAD-Programmen