seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

HitchBOT ist in den letzten Wochen nicht nur durch Kanada, sondern auch durch die Presse gewandert. Es handelt sich bei HitchBOT um einen Roboter aus günstigen Bauteilen, dessen Ziel es war quer durch Kanada zu reisen. Während der Fahrt konnte man sich dabei mit HitchBOT unterhalten. Bei diesem Projekt sollte die Frage beantwortet werden, ob Robotern den Menschen vertrauen können.

Die Software welche HitchBOT antreibt ist dabei seit knapp sechs Monaten freie Software. Lizenziert ist das ganze dabei unter der GPL in Version 2. Zu finden ist der Quellcode auf GitHub. Die offizielle Seite von HitchBOT kann unter hitchbot.me besucht werden.

Bei Magic Lantern handelt es sich um einen freien Firmware-Aufsatz (unter GPL lizenziert) für bestimmte Modelle aus der EOS-Serie von Canon. Dieser Aufsatz erweitert dabei die Funktionalitäten der Kamera erheblich. In diesem Fall wird dabei davon ausgegangen das Magic Lantern mit einer 64 GiB SDXC Karte betrieben werden soll. Bei der ersten Installation von Magic Latern wird eine SD-Karte benötigt, welche maximal 32 GiB groß sein darf. Später wird dann auf die 64 GiB Karte gewechselt. Im ersten Schritt muss Magic Lantern von der offiziellen Seite heruntergeladen werden. Die heruntergeladene ZIP-Datei muss anschließend entpackt werden.

magiclantern.fm

Im Falle der EOS 60D muss die verwendete Firmware die Version 1.1.1 tragen. Um die Firmware-Version zu ermitteln muss die Kamera in den manuellen Modus geschaltet werden (M auf dem Auswahlrad) und anschließend das Menü geöffnet werden, dort findet man in den Einstellungen dann einen Menüpunkt der die Firmware-Version angibt. Ist die Firmware noch nicht auf dieser Version, muss ein Update der Firmware durchgeführt werden. Es empfiehlt sich vor der Update-Prozedur die Einstellungen der Kamera zurückzusetzen. Nachdem Kamera vorbereitet ist, kann die Installation beginnen. Im ersten Schritt mus seine Karte gleich oder kleiner 32 GiB genutzt werden. Diese wird in die Kamera eingesetzt und anschließend in der Kamera formatiert.

Die SD-Karte mit den entsprechenden Verzeichnissen

Danach wird die Karte im Rechner mit den Magic Lantern Dateien bespielt. Diese Karte kommt dann wieder in die Kamera. Nachdem Start der Kamera, muss ein Firmware-Update durchgeführt werden. Dieses schließt mit einen grünen Bildschirm ab, der uns instruiert die Kamera neuzustarten. Damit ist Magic Lantern installiert. Wenn man nun eine Karte größer 32 GiB für Magic Lantern nutzen möchte, ist ein weiterer Arbeitschritt von Nöten. Je nach System wird eine bestimmte Software benötigt (Abschnitt: Installing Magic Lantern on other cards). Für Mac OS X nutzt man dabei MacBoot.

MacBoot in Aktion

Nachdem man auf der MacBoot-Seite die Command-Datei sowie die Class-Datei heruntergeladen hat, wird MacBoot mit einen Klick auf die Command-Datei gestartet. Dort muss oben rechts die maximale SD-Karten Größe ausgewählt werden und anschließend der Refresh–Button gedrückt werden. In der Auswahl wird der Punkt Make DSLR-bootable ausgewählt. Anschließend klickt man auf den Button Prepare Card. Danach müssen die Magic Lantern Dateien auf die SDXC-Karte kopiert werden. Nach dem Auswurf der Karte, kann diese in die Kamera eingesetzt werden. Magic Lantern läuft damit auf der SDXC-Karte.

Ab und an kommt man in die Situation etwas nachschlagen zu wollen, aber der Netzzugang streikt aus irgendwelchen Gründen. Für solche Fälle gibt es eine große Auswahl an Lösungen um die Wikipedia offline genießen zu können. Eine Lösung welche aus der Auswahl positiv heraussticht ist dabei Kiwix.

Kiwix mit der deutschen Wikipedia unter Mac OS X

Bei Kiwix handelt es sich um eine Applikation welche für Mac OS X, Linux, Windows und Android verfügbar ist. Mit Hilfe von Kiwix ist es möglich sich Webseiten offline anzuzeigen. Nach der Installation der App kann man innerhalb der App die verschiedensten Seiten wie die Wikipedia oder die Ubuntuusers-Wiki herunterladen. Wenn der Download komplett ist kann das ganze dann ohne ein verfügbares Netzwerk genutzt werden. Kiwix ist freie Software und unter der GPL lizenziert. Bezogen werden kann Kiwix unter kiwix.org.

Wer bis vor kurzem eine freie Software für Schnittmuster suchte, wird bei dieser Suche nicht sonderlich erfolgreich gewesen sein. Wenn überhaupt fand man eingeschlafene Projekte wie Clothes. Mittlerweile hat sich dies geändert. Seit knapp einem Jahr gibt es die freie Software Valentina. Mit dieser Software können eigene Schnittmuster entworfen werden. Die ersten Schritte werden dabei in verschiedenen Tutorials erklärt.

Valentina unter Windows

Lizenziert ist Valentina unter der GPL3. Die aktuelle Version ist die Version 0.2.2. Verfügbar ist Valentina für Linux, Mac OS X und Windows. Die offizielle Webseite ist unter valentina-project.org zu finden. Neben dem offiziellen Quellcode auf Bitbucket gibt es auch eine Spiegelung auf GitHub.

Bei Pencil handelt es sich um eine freie 2D-Animationsoftware. Während die Software früher nur unter Linux lief, sind mittlerweile auch Versionen für Mac OS X und Windows erhältlich.

Pencil unter Mac OS X

Pencil bietet dabei Funktionen für die Animation, das Zeichnen und den Export. Es ist nicht so mächtig wie das ebenfalls freie Synfig, lässt sich dafür aber wesentlich einfacher bedienen. Der unter der GPL2 lizenzierte Quelltext kann auf GitHub bezogen werden. Zu finden ist Pencil unter pencil-animation.org.

Wer ab und an an mehreren Rechner gleichzeitig arbeiten muss, aber nicht ständig die Peripherie wechseln möchte, der sollte sich Synergy anschauen. Dabei handelt es um eine Software um mit einer Maus und Tastatur mehrere Rechner zu bedienen. Das ganze verhält sich dabei wie ein großes Multi-Monitor-System.

Der Konfigurationsbildschirm von Synergy

Synergy ist für Linux, Mac OS X und Windows verfügbar. Die offizielle Seite des Projektes ist unter synergy-project.org zu finden. Der Quelltext der unter GPL lizenzierten Software kann über das SVN-Repository bezogen werden. Neben der freien Community-Version gibt es auch eine kostenpflichtige Enterprise-Version.

Bei LimeChat handelt es sich um ein freies IRC Chatprogramm für Mac OS X. Es ist dabei unter der GPL2 lizenziert. Der Quelltext ist auf GitHub zu finden. Bezogen werden kann es über den Appstore oder die offizielle Seite.

LimeChat
Preis: Kostenlos

Möchte man die Einstellungen von LimeChat auf einen anderen Rechner migirieren, so muss man die Datei:

~/Library/Preferences/net.limechat.LimeChat-AppStore.plist

sichern und auf den anderen Rechner in das gleiche Verzeichnis spielen. Wichtig ist dabei, das LimeChat nicht aktiv ist, wenn man die Datei überschreibt. Anschließend muss der Rechner neugestartet werden. Nach dem Neustart nutzt LimeChat die neuen Einstellungen. Versucht man das ganze ohne einen Neustart werden die kopierten Einstellungen wieder mit der Standardkonfiguration überschrieben.

Emulatoren für die unterschiedlichsten Systeme gibt es wie Sand am Meer. Meist folgen die Emulatoren dabei der Maxime — ein Emulator für eine Plattform. Das bedeutet natürlich auch, das man mehrere Applikationen pflegen muss und nicht alles unter einer Haube zur Verfügung steht. Unter Mac OS X kann man dieses Problem nun mittels OpenEmu beheben.

Die Nutzeroberfläche von OpenEmu

Dabei handelt es sich um einen Emulator, welcher unterschiedliche Systeme wie NES, SNES, GameBoy, Sega Genesis und viele andere unterstützt. OpenEmu ist dabei freie Software und unter der GPL2 lizenziert. Bezogen werden kann OpenEmu auf der offiziellen Webseite. Der Quelltext für OpenEmu, das SDK und die entsprechenden Cores sind auf GitHub zu finden.

Ich habe vor kurzem das Paper Start : Virtual, Omniscient Methodologies verfasst. Für den Laien (und auch für manche im Fach stehende) mag das Paper hochwissenschaftlich aussehen. Es gibt bloß ein Problem — das ganze Paper ist Blödsinn.

Ein Auszug aus dem Paper

Möglich macht es SCIgen, ein am MIT entwickelter Generator welcher pseudowissenschaftliche Papers erzeugt. Ursprünglich war dieser dazu gedacht auf die magelhafte Überprüfung solcher Papers auf Konferenzen hinzuweisen. Mittlerweile kann man sich auf der SCIgen Webseite das Paper seiner Wahl generieren lassen. SCIgen selbst ist dabei freie Software und unter der GPL lizenziert. Der Quelltext kann dabei unter anderem auf GitHub gefunden werden.

Weitere Informationen gibt es unter:
https://en.wikipedia.org/wiki/SCIgen

Möchte man ein WordPress Plugin auch im offiziellen Pluginverzeichnis veröffentlichen sind einige Arbeitsschritte nötig. Dafür hat man anschließend der Vorteil, sein Plugin direkt über WordPress installieren zu können. Zuerst sollte man schauen ob das eigene Plugin die wichtigsten Anforderungen erfüllt:

  • das Plugin muss unter einer GPL2 kompatiblen Version lizenziert sein
  • das Plugin darf nichts illegales tun

Genauere Informationen zu den Anforderungen findet man auf der entsprechenden Seite. Wenn das Plugin die Anforderungen erfüllt kann es hinzugefügt werden.

Der Dialog um ein Plugin hinzuzufügen

Hierbei muss neben einem Namen auch eine Beschreibung des Plugins sowie ein Link zu einer ZIP-Datei mit allen Daten des Plugins angegeben werden. Wichtig ist hierbei das in dieser gepackten Datei eine WordPress konforme „readme.txt“-Datei beiliegt. Mit dem Readme-Validator kann das ganze auch online überprüft werden. Alternativ gibt es einen Generator welcher valide Dateien erzeugt. Nachdem das Formular abgeschickt wurde bekommt man eine Meldung:

Please note: Your plugin request(s) below are currently pending review. You will get an email from us when we approve/reject a plugin, or if we have any questions. Please whitelist the plugins AT wordpress.org email address to ensure you receive our communications. Do NOT email us asking for status updates as that only serves to distract us from reviewing plugins. Sorry, we are unable to provide an estimate as to how long it may take to review a given plugin.

Currently there are 44 plugins in the review queue, 19 of which are awaiting their initial review. We appreciate your patience.

Nun heißt es warten bis das Plugin bestätigt wird. Wenn dies geschehen ist, erhält man Zugriff zu einem Subversion Repository in welches man den Quelltext des Plugins packt. Wenn der Quelltext dort angekommen ist, kann das Plugin einige Zeit später im Pluginverzeichnis gefunden und installiert werden.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://wordpress.org/plugins/about/faq/