seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Ich habe vor kur­zem das Paper Start : Vir­tual, Omni­sci­ent Metho­do­lo­gies ver­fasst. Für den Laien (und auch für man­che im Fach ste­hende) mag das Paper hoch­wis­sen­schaft­lich aus­se­hen. Es gibt bloß ein Pro­blem — das ganze Paper ist Blödsinn.

Ein Aus­zug aus dem Paper

Mög­lich macht es SCI­gen, ein am MIT ent­wi­ckel­ter Gene­ra­tor wel­cher pseu­do­wis­sen­schaft­li­che Papers erzeugt. Ursprüng­lich war die­ser dazu gedacht auf die magel­hafte Über­prü­fung sol­cher Papers auf Kon­fe­ren­zen hin­zu­wei­sen. Mitt­ler­weile kann man sich auf der SCI­gen Web­seite das Paper sei­ner Wahl gene­rie­ren las­sen. SCI­gen selbst ist dabei freie Soft­ware und unter der GPL lizen­ziert. Der Quell­text kann dabei unter ande­rem auf Git­Hub gefun­den wer­den.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
https://en.wikipedia.org/wiki/SCIgen

Möchte man ein Word­Press Plu­gin auch im offi­zi­el­len Plu­gin­ver­zeich­nis ver­öf­fent­li­chen sind einige Arbeits­schritte nötig. Dafür hat man anschlie­ßend der Vor­teil, sein Plu­gin direkt über Word­Press instal­lie­ren zu kön­nen. Zuerst sollte man schauen ob das eigene Plu­gin die wich­tigs­ten Anfor­de­run­gen erfüllt:

  • das Plu­gin muss unter einer GPL2 kom­pa­ti­blen Ver­sion lizen­ziert sein
  • das Plu­gin darf nichts ille­ga­les tun

Genauere Infor­ma­tio­nen zu den Anfor­de­run­gen fin­det man auf der ent­spre­chen­den Seite. Wenn das Plu­gin die Anfor­de­run­gen erfüllt kann es hin­zu­ge­fügt wer­den.

Der Dia­log um ein Plu­gin hinzuzufügen

Hier­bei muss neben einem Namen auch eine Beschrei­bung des Plugins sowie ein Link zu einer ZIP-Datei mit allen Daten des Plugins ange­ge­ben wer­den. Wich­tig ist hier­bei das in die­ser gepack­ten Datei eine Word­Press kon­forme „readme.txt“-Datei bei­liegt. Mit dem Readme-Validator kann das ganze auch online über­prüft wer­den. Alter­na­tiv gibt es einen Gene­ra­tor wel­cher valide Dateien erzeugt. Nach­dem das For­mu­lar abge­schickt wurde bekommt man eine Meldung:

Please note: Your plu­gin request(s) below are cur­rently pen­ding review. You will get an email from us when we approve/reject a plu­gin, or if we have any ques­ti­ons. Please whi­te­list the plugins AT wordpress.org email address to ensure you receive our com­mu­ni­ca­ti­ons. Do NOT email us asking for sta­tus updates as that only ser­ves to dis­tract us from review­ing plugins. Sorry, we are unable to pro­vide an esti­mate as to how long it may take to review a given plugin.

Cur­rently there are 44 plugins in the review queue, 19 of which are await­ing their initial review. We app­re­ciate your patience.

Nun heißt es war­ten bis das Plu­gin bestä­tigt wird. Wenn dies gesche­hen ist, erhält man Zugriff zu einem Sub­ver­sion Repo­sitory in wel­ches man den Quell­text des Plugins packt. Wenn der Quell­text dort ange­kom­men ist, kann das Plu­gin einige Zeit spä­ter im Plu­gin­ver­zeich­nis gefun­den und instal­liert werden.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://wordpress.org/plugins/about/faq/

In Word­Press gibt es einige vor­de­fi­nierte Nut­zer, wie den Abon­nen­ten oder den Redak­teur. Möchte man wei­tere Nut­zer­grup­pen erstel­len um die Rechte fei­ner zu gra­nu­lie­ren wird dies mit Word­Press Bord­mit­teln schwie­rig. Abhilfe schafft hier das Plu­gin Mem­bers.

Ver­gabe der Capa­bi­li­ties mit­tels Members

Mit Hilfe des Plugins kön­nen neue Nut­zer­rol­len ange­legt wer­den und diese über die ent­spre­chen­den Capa­bi­li­ties mit Rech­ten ver­se­hen wer­den. Die neu ange­leg­ten Nut­zer­grup­pen kön­nen anschlie­ßend den jewei­li­gen Nut­zern zuge­wie­sen wer­den. Das Plu­gin ist dabei freie Soft­ware und steht unter der GPLv2. Der Quell­text ist auf Git­Hub zu fin­den.

Wer mit dem Gedan­ken spielt ein Word­Press Plu­gin zu ent­wi­ckeln der muss nicht bei null anfan­gen. Mit der Word­Press Plu­gin Boi­ler­plate hat man ein Grund­ge­rüst, in wel­ches man seine gewünsch­ten Plugin-Eigenschaften ein­brin­gen kann. Die Boi­ler­plate bie­tet dabei neben dem Grund­ge­rüst, eine Unter­stüt­zung für Inter­na­tio­na­li­sie­rung, doku­men­tierte Para­me­ter und einen nach einem Schema (Tren­nung von admi­nis­tra­ti­ven und öffent­li­chem Quell­code) geord­ne­ten Quell­code. Zu fin­den ist die Boi­ler­plate auf Git­Hub. Der Quell­code steht unter der GPL2 (und höher) und ist somit freie Software.

Vor ein paar Stun­den ist die neue Word­Press Ver­sion 3.8 erschie­nen. Das erste was einem nach der Instal­la­tion ins Auge sticht, ist das über­ar­bei­tete Backend. Die­ses ist in der Stan­dard­ein­stel­lung nun in einem Mix aus schwarz und weiß gehal­ten und somit wesent­lich kon­trast­rei­cher.
Die benutzte Farb­pa­lette ist dabei anpass­bar, so das zwi­schen ver­schie­de­nen Farb­sche­men gewech­selt wer­den kann.

Das über­ar­bei­tete WordPress-Backend

Typo­gra­fisch setze das neue Backend dabei voll auf die freie Schrift­art Open Sans. An unter­schied­li­che Dis­play­grö­ßen und Geräte passt sich das Backend nun bes­ser an, unter ande­rem durch die Nut­zung von vek­to­ri­sier­ten Icons. Die Theme– und Wid­get­ver­wal­tung wurde über­ar­bei­tet und soll nun bes­ser funk­tio­nie­ren. Mit dem Update auf die Ver­sion 3.8 zieht auch das neue Stan­dard­theme Twenty Four­teen ein, bei wel­chem sich es um ein Magazin-Theme han­delt. Word­Press kann auf der offi­zi­el­len Seite bezo­gen wer­den.

Möchte man ein Betriebs­sys­tem auf einem USB-Stick auf­spie­len, so kann man dies je nach Betriebs­sys­tem mit unter­schied­li­chen Mit­teln wie z.B. „dd“ bewerk­stel­li­gen. Mit UNet­boo­tin gibt es ein Werk­zeug für Linux, Mac OS X und Win­dows, mit wel­chem sich dies über eine gra­fi­sche Ober­flä­che erle­di­gen lässt.

Das Dia­log­fens­ter von UNetbootin

Neben der Mög­lich­keit eine ISO-Datei auf einen USB-Stick zu spie­len, ist es auch mög­lich aus einer Liste von Sys­te­men zu wäh­len. Das gewählte Sys­tem wird her­un­ter­ge­la­den und anschlie­ßend auf dem USB-Stick instal­liert. Bei UNet­boo­tin han­delt es sich um freie Soft­ware wel­che unter GPL in der Ver­sion 2 und höher lizen­ziert ist. Es kann auf der offi­zi­el­len Seite her­un­ter­ge­la­den wer­den.

Wer schon immer das tiefe und uner­klär­li­che Bedürf­nis hatte, Win­dows in der ers­ten Ver­sion aus­zu­pro­bie­ren, der kann dies nun tun. Mög­lich wird dies mit der Web­seite jsmachines.net. Das ganze basiert dabei auf dem unter GPL ste­hen­den PCjs. Dabei han­delt es sich um einen IBM PC Emu­la­tor, wel­cher in Java­script geschrie­ben ist. Der Quell­text soll spä­ter auf Git­Hub zur Ver­fü­gung stehen.

Der Win­dows 1 Emu­la­tor in Aktion

Die Windows-Emulation ist neben eini­gen ande­ren Emu­la­tio­nen (unter ande­rem Zork I und DONKEY.BAS) auf der Web­seite zu fin­den.

Wer die digi­tale Wäh­rung Bit­coins minen möchte, sollte sich bewusst sein, das dies meist ein Minus­ge­schäft ist. Durch die gestie­gene Kom­ple­xi­tät ver­braucht das Erzeu­gen von Bit­coins mehr Strom als es im End­ef­fekt lie­fert. Wer hier mit CPU, GPU oder FPGA minert, hat eigent­lich schon ver­lo­ren. Eini­ger­ma­ßen erträg­lich wird das Mining wenn man mit soge­nann­ten ASICs arbei­tet. ASIC steht dabei für „App­li­ca­tion Spe­ci­fic Inte­gra­ted Cir­cuit“. Gemeint ist damit das die Chips nur für das Mining kon­zi­piert sind und somit natür­lich sehr effi­zi­ent arbeiten.

Ein ASIC basier­ter Miner in Form eines USB-Sticks

Ein Miner wel­cher sich anbie­tet ist CGMi­ner wel­cher im Quell­text auf Git­Hub zu fin­den ist. Neben der Mac OS X und der Windows-Version ist er auch in einer Linux-Version ver­füg­bar. CGMi­ner selbst steht dabei unter einer freien Lizenz (GPLv3). Um den Miner unter Linux in Betrieb zu neh­men müs­sen einige Abhän­gig­kei­ten instal­liert werden:

apt-get install autoconf make libcurl4-openssl-dev libtool pkg-config libudev-dev

Danach kann sich der Quell­text beschafft wer­den und das Kom­pi­lat erzeugt werden:

git clone https://github.com/ckolivas/cgminer.git
cd cgminer
./autogen.sh
./configure --enable-icarus
make

In die­sem Fall wurde die Unter­stüt­zung für ASICs wel­che mit dem Ica­rus­pro­to­kol arbei­ten akti­viert. Mittels:

./cgminer -o http://pool:port -u username -p password

kann das Mining anschlie­ßend gestar­tet wer­den. Beim Start wer­den ent­spre­chende Geräte wie ange­schlos­sene ASICs erkannt und auto­ma­tisch mit eingebunden.

Wie man OpenVPN unter Win­dows betreibt, hatte ich vor eini­gen Jah­ren beschrie­ben. Auch unter Mac OS X lässt sich das ganze ein­rich­ten. Als gra­fi­scher Cli­ent bie­tet sich der quell­of­fende und unter GPLv2 ste­hende Cli­ent Tun­nel­blick an, des­sen offi­zi­elle Seite auf Google Code zu fin­den ist. Nach der Instal­la­tion der aktu­el­len (sta­bi­len) Ver­sion 3.3, kann Tun­nel­blick auch gleich aus­ge­führt wer­den. Für die Kon­fi­gu­ra­tion des Cli­ents benö­tigt man eine Datei mit den benö­tig­ten Para­me­tern, wel­che die Endung „ovpn“ oder „conf“ trägt. Tun­nel­blick kann dabei bei Bedarf eine Bei­spiel­kon­fi­gu­ra­tion anle­gen. In die­ser Kon­fi­gu­ra­ti­ons­da­tei wer­den nur fol­gende Werte geändert:

remote vpn.example.org 1194

# SSL/TLS parms.
# See the server config file for more
# description.  It's best to use
# a separate .crt/.key file pair
# for each client.  A single ca
# file can be used for all clients.
ca ca.crt
cert client.crt
key client.key

Die ovpn Datei wird mit der ca.crt Datei und der client.crt sowie der client.key Datei (beide erhält man vom VPN Anbie­ter) in einen Ord­ner gepackt und die­ser Ord­ner mit der Erwei­te­rung „.tblk“ ver­se­hen. Anschlie­ßend wie der Ord­ner im Fin­der geöff­net und somit der Tunnelblick-Konfiguration hin­zu­ge­fügt. Danach kann die Ver­bin­dung im Kon­text­menü akti­viert wer­den. Nach eini­gen Sekun­den ist die Initia­li­sie­rung been­det und die VPN Ver­bin­dung kann genutzt werden.

Off-the-Record Mes­sa­ging“ ist eine schöne Sache, aller­dings nut­zen die wenigs­ten Men­schen ihre Chat­pro­gramme nur am Desk­top. Auch die Mobil­ge­räte wol­len bedient wer­den. Hier bie­tet sich für Android die App Xab­ber an. Dabei han­delt es sich um einen freien XMPP Cli­ent wel­cher unter der GPLv3 lizen­ziert ist.

Der Quell­text von Xab­ber kann dabei auf Git­hub bezo­gen wer­den. Neben den Stan­dard­fea­tures bie­tet Xab­ber auch OTR-Integration. Nach­dem man Xab­ber instal­liert und einen Account ein­ge­rich­tet hat, muss nur noch OTR akti­viert wer­den. Dazu öff­net man die Ein­stel­lun­gen und wählt dort den Punkt Sicher­heit aus.

Die Sicher­heits­ein­stel­lun­gen von Xabber

Dort kann dann der OTR-Modus fest­ge­legt wer­den. Zur Aus­wahl ste­hen dabei „deak­ti­viert“, „manu­ell“, „auto­ma­tisch“ und „erfor­der­lich“. Wenn der pas­sende Modus aus­ge­wählt wurde, kann die Kom­mu­ni­ka­tion mit­tels OTR begin­nen (außer man stellt den Modus auf „deak­ti­viert“). Im manu­el­len Modus kann OTR Kom­mu­ni­ka­tion dabei über die Menü­taste im Chat akti­viert (Mehr -> OTR Ver­schlüs­se­lung) werden.