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Wer auf der Suche nach einem freien GIS-System ist, sollte sich einmal QGIS (früher unter dem Namen Quantum GIS bekannt) anschauen. Technisch basiert QGIS auf dem Qt-Framework. Das GIS-System verfügt unter anderem über Informationen zur Visualisierung, Abfrage und Analyse von Daten.

QGIS mit einem DGM

Lizenziert ist QGIS unter der GPL und damit freie Software. Bezogen werden kann es auf der offiziellen Seite unter qgis.org. Dort stehen im Moment Versionen für Linux, Mac OS X und Windows zur Verfügung. Daneben existiert auch eine Version für Android.

Normalerweise sind Favicons statische Gebilde. Allerdings wurde schon Tetris für das Favicon umgesetzt. Wer also etwas Bewegung in sein Favicon bringen möchte, sollte sich die Javascript Bibliothek favico.js anschauen. Mit der Bibliothek ist es möglich sein Favicon zu animieren oder gleich komplette Videos in diesem abzuspielen. Auch der Zugriff auf die Webcam und die anschließende Darstellung im Favicon sind möglich.

lab.ejci.net/favico.js/

Der Quelltext der Bibliothek ist auf GitHub zu finden. Lizenziert ist das ganze unter der MIT-Lizenz und der GPL und damit freie Software.

Wer sich gerne ab und an die Sterne anschaut und der Astronomie nicht abgeneigt ist, sollte sich die freie Software Celestia anschauen. Bei dieser Software handelt um eine 3D-Simulation des bekannten Universums. Im Gegensatz zu vielen anderen Astronomieprogrammen kann man sich bei Celestia frei im Raum bewegen. Über hunderttausend Sterne sind in der Datenbank von Celestia zu finden.

Celestia unter Windows.

Celestia kann auf der offiziellen Seite für Linux, Mac OS X und Windows bezogen werden. Lizenziert ist Celestia unter der GPL. Der Quelltext ist auf SourceForge zu finden.

Viele der älteren Semester, haben von Commander Keen gehört oder es unter Umständen gespielt. Dabei handelte es sich um eine Spielserie von id Software. Sie revolutionierte nicht nur den Side Scroller auf dem PC, sondern schenkte uns auch den Dopefish. Seit kurzem ist Commander Keen: Keen Dreams nun freie Software.

Der Quelltext auf GitHub

Der Teil Keen Dreams ist dabei einer der wenigen Teile welche nicht von Apogee verlegt wurde. Stattdessen kam hier Softdisk zum Zug. Softdisk wollte vor kurzem die Rechte einiger alter Titel abstoßen und so wurde eine Kampagne ins Leben gerufen um Geld für den Aufkauf dieser Rechte zu sammeln. Dies gelang auch. Der unter der GPL2 und höher lizenzierte Quelltext ist nun auf GitHub zu finden.

HitchBOT ist in den letzten Wochen nicht nur durch Kanada, sondern auch durch die Presse gewandert. Es handelt sich bei HitchBOT um einen Roboter aus günstigen Bauteilen, dessen Ziel es war quer durch Kanada zu reisen. Während der Fahrt konnte man sich dabei mit HitchBOT unterhalten. Bei diesem Projekt sollte die Frage beantwortet werden, ob Robotern den Menschen vertrauen können.

Die Software welche HitchBOT antreibt ist dabei seit knapp sechs Monaten freie Software. Lizenziert ist das ganze dabei unter der GPL in Version 2. Zu finden ist der Quellcode auf GitHub. Die offizielle Seite von HitchBOT kann unter hitchbot.me besucht werden.

Bei Magic Lantern handelt es sich um einen freien Firmware-Aufsatz (unter GPL lizenziert) für bestimmte Modelle aus der EOS-Serie von Canon. Dieser Aufsatz erweitert dabei die Funktionalitäten der Kamera erheblich. In diesem Fall wird dabei davon ausgegangen das Magic Lantern mit einer 64 GiB SDXC Karte betrieben werden soll. Bei der ersten Installation von Magic Latern wird eine SD-Karte benötigt, welche maximal 32 GiB groß sein darf. Später wird dann auf die 64 GiB Karte gewechselt. Im ersten Schritt muss Magic Lantern von der offiziellen Seite heruntergeladen werden. Die heruntergeladene ZIP-Datei muss anschließend entpackt werden.

magiclantern.fm

Im Falle der EOS 60D muss die verwendete Firmware die Version 1.1.1 tragen. Um die Firmware-Version zu ermitteln muss die Kamera in den manuellen Modus geschaltet werden (M auf dem Auswahlrad) und anschließend das Menü geöffnet werden, dort findet man in den Einstellungen dann einen Menüpunkt der die Firmware-Version angibt. Ist die Firmware noch nicht auf dieser Version, muss ein Update der Firmware durchgeführt werden. Es empfiehlt sich vor der Update-Prozedur die Einstellungen der Kamera zurückzusetzen. Nachdem Kamera vorbereitet ist, kann die Installation beginnen. Im ersten Schritt mus seine Karte gleich oder kleiner 32 GiB genutzt werden. Diese wird in die Kamera eingesetzt und anschließend in der Kamera formatiert.

Die SD-Karte mit den entsprechenden Verzeichnissen

Danach wird die Karte im Rechner mit den Magic Lantern Dateien bespielt. Diese Karte kommt dann wieder in die Kamera. Nachdem Start der Kamera, muss ein Firmware-Update durchgeführt werden. Dieses schließt mit einen grünen Bildschirm ab, der uns instruiert die Kamera neuzustarten. Damit ist Magic Lantern installiert. Wenn man nun eine Karte größer 32 GiB für Magic Lantern nutzen möchte, ist ein weiterer Arbeitschritt von Nöten. Je nach System wird eine bestimmte Software benötigt (Abschnitt: Installing Magic Lantern on other cards). Für Mac OS X nutzt man dabei MacBoot.

MacBoot in Aktion

Nachdem man auf der MacBoot-Seite die Command-Datei sowie die Class-Datei heruntergeladen hat, wird MacBoot mit einen Klick auf die Command-Datei gestartet. Dort muss oben rechts die maximale SD-Karten Größe ausgewählt werden und anschließend der Refresh–Button gedrückt werden. In der Auswahl wird der Punkt Make DSLR-bootable ausgewählt. Anschließend klickt man auf den Button Prepare Card. Danach müssen die Magic Lantern Dateien auf die SDXC-Karte kopiert werden. Nach dem Auswurf der Karte, kann diese in die Kamera eingesetzt werden. Magic Lantern läuft damit auf der SDXC-Karte.

Ab und an kommt man in die Situation etwas nachschlagen zu wollen, aber der Netzzugang streikt aus irgendwelchen Gründen. Für solche Fälle gibt es eine große Auswahl an Lösungen um die Wikipedia offline genießen zu können. Eine Lösung welche aus der Auswahl positiv heraussticht ist dabei Kiwix.

Kiwix mit der deutschen Wikipedia unter Mac OS X

Bei Kiwix handelt es sich um eine Applikation welche für Mac OS X, Linux, Windows und Android verfügbar ist. Mit Hilfe von Kiwix ist es möglich sich Webseiten offline anzuzeigen. Nach der Installation der App kann man innerhalb der App die verschiedensten Seiten wie die Wikipedia oder die Ubuntuusers-Wiki herunterladen. Wenn der Download komplett ist kann das ganze dann ohne ein verfügbares Netzwerk genutzt werden. Kiwix ist freie Software und unter der GPL lizenziert. Bezogen werden kann Kiwix unter kiwix.org.

Wer bis vor kurzem eine freie Software für Schnittmuster suchte, wird bei dieser Suche nicht sonderlich erfolgreich gewesen sein. Wenn überhaupt fand man eingeschlafene Projekte wie Clothes. Mittlerweile hat sich dies geändert. Seit knapp einem Jahr gibt es die freie Software Valentina. Mit dieser Software können eigene Schnittmuster entworfen werden. Die ersten Schritte werden dabei in verschiedenen Tutorials erklärt.

Valentina unter Windows

Lizenziert ist Valentina unter der GPL3. Die aktuelle Version ist die Version 0.2.2. Verfügbar ist Valentina für Linux, Mac OS X und Windows. Die offizielle Webseite ist unter valentina-project.org zu finden. Neben dem offiziellen Quellcode auf Bitbucket gibt es auch eine Spiegelung auf GitHub.

Bei Pencil handelt es sich um eine freie 2D-Animationsoftware. Während die Software früher nur unter Linux lief, sind mittlerweile auch Versionen für Mac OS X und Windows erhältlich.

Pencil unter Mac OS X

Pencil bietet dabei Funktionen für die Animation, das Zeichnen und den Export. Es ist nicht so mächtig wie das ebenfalls freie Synfig, lässt sich dafür aber wesentlich einfacher bedienen. Der unter der GPL2 lizenzierte Quelltext kann auf GitHub bezogen werden. Zu finden ist Pencil unter pencil-animation.org.

Wer ab und an an mehreren Rechner gleichzeitig arbeiten muss, aber nicht ständig die Peripherie wechseln möchte, der sollte sich Synergy anschauen. Dabei handelt es um eine Software um mit einer Maus und Tastatur mehrere Rechner zu bedienen. Das ganze verhält sich dabei wie ein großes Multi-Monitor-System.

Der Konfigurationsbildschirm von Synergy

Synergy ist für Linux, Mac OS X und Windows verfügbar. Die offizielle Seite des Projektes ist unter synergy-project.org zu finden. Der Quelltext der unter GPL lizenzierten Software kann über das SVN-Repository bezogen werden. Neben der freien Community-Version gibt es auch eine kostenpflichtige Enterprise-Version.