seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Wenn man in sei­ner WordPress-Installation eine Zwei-Faktor-Authentifizierung nut­zen möchte, so geschieht dies am ein­fachs­ten mit dem Plu­gin „Google Authen­ti­ca­tor for Word­Press“ wel­ches über Plug­in­su­che im Word­Press Backend instal­liert wer­den kann.

Die Ein­stel­lun­gen des „Google Authen­ti­ca­tor for WordPress“

Nach der Instal­la­tion muss das Plu­gin in den Ein­stel­lun­gen akti­viert wer­den. Hier kann auch ein­ge­stellt wer­den ob alle Nut­zer die Zwei-Faktor-Authentifizierung nut­zen müs­sen. In der jewei­li­gen Benut­zer­seite kann anschlie­ßend das Token und der Bar­code für die Authen­ti­fi­zie­rung erstellt wer­den. Das Plu­gin ist dabei unter der GPL3 lizen­ziert — der Quell­text ist auf Git­Hub zu fin­den. Den pas­sen­den Authen­ti­fi­ka­tor gibt es im jewei­li­gen Apps­tore für die gewünschte Plattform.

Google Authenticator
Preis: Kos­ten­los
Google Authenticator
Preis: Kos­ten­los

Wer das ganze nicht mit einer App, son­dern in Form einer HTML5 Anwen­dung nut­zen möchte, kann den Quell­text dafür eben­falls auf Git­Hub bezie­hen.

Die Funk­ti­ons­weise der robots.txt Datei wel­che im Robots Exclu­sion Stan­dard fest­ge­hal­ten ist. Mit Hilfe diese Datei kann man Web­craw­ler anwei­sen bestimmte Berei­che der Web­seite nicht zu indi­zie­ren. Neben der robots.txt ver­fügt Google mitt­ler­weile auch über eine killer-robots.txt:

User-Agent: T-1000
User-Agent: T-800
Disallow: /+LarryPage
Disallow: /+SergeyBrin

Im Zuge der Über­name von Bos­ton Dyna­mics ist eine sol­che Datei natür­lich als Sicher­heits­maß­nahme zu ver­ste­hen ;)

In mei­ner Serie über nütz­li­che Word­Press Plugins geht es heute um ein Plu­gin zu Erstel­lung von XML Site­maps. Diese wer­den unter ande­rem von Google und Yahoo zur bes­se­ren Indi­zie­rung genutzt. Damit wird man im Ide­al­fall bes­ser gefun­den und die Such­ma­schine weiß wie oft sie wel­che Sei­ten abgra­sen muss.

Ein Aus­zug aus der sitemap.xml von seeseekey.net

Besag­tes Plu­gin trägt dabei den Namen „Google XML Site­maps“ und ist auf der offi­zi­el­len Seite oder über die Word­Press Plu­gin­ver­wal­tung zu fin­den. Wenn man es nutzt und eine „robots.txt“-Datei in der WordPress-Installation vor­han­den ist, so kann man die Site­map dort mittels:

Sitemap: http://example.org/sitemap.xml

bekannt geben. Dadurch erfährt die Such­ma­schine, wo es eine ent­spre­chende Site­map fin­det. Ist keine „robots.txt“-Datei vor­han­den, trägt das Plu­gin sie in die vir­tu­elle „robots.txt“-Datei von Word­Press ein, womit sie auch bekannt­ge­ge­ben wird.

Google scheint eine kri­ti­sche Masse erreicht zu haben. Anders kann man sich das Ver­hal­ten in letz­ter Zeit nicht erklä­ren. Wäh­rend Larry Page sich auf der Keynote zur Google I/O noch bit­ter­lich beschwerte, das den Nut­zern von „Outlook.com“ die Mög­lich­keit eröff­net wurde mit Google Chat zu kom­mu­ni­zie­ren, aber dies umge­kehrt nicht Fall sei und gleich danach beteu­erte wie wich­tig Inter­ope­ra­bi­li­tät ist.

Das Pro­blem ist, das diese Aus­sage ziem­lich zwie­späl­tig wirkt. So wurde kurze Zeit spä­ter bei der Zusam­men­füh­rung der haus­ei­ge­nen Mes­sen­ger ein­fach die XMPP Kom­mu­ni­ka­tion zu ande­ren Ser­vern gekappt. Somit ist es Nut­zer die­ser Mes­sen­ger nicht mehr mög­lich mit Jab­ber Nut­zern zu reden wel­che ihre Accounts bei ande­ren Diens­ten betrei­ben. Statt­des­sen soll man den haus­ei­gen Cli­ent nut­zen, wel­cher nur mit Google Kon­tak­ten funktioniert.

Das ist bei­leibe nicht die ein­zige Abwer­tung eines offe­nen Stan­dards durch Google. Vor eini­gen Mona­ten traf es den Google Rea­der (und damit RSS), wel­cher in die­sem Monat seine letzte Schon­frist genießt. Auch die offene Kalen­der API über iCal wird zum Sep­tem­ber 2013 ein­ge­stellt. Dann erfolgt der Zugriff auf diese Daten nur noch über die pro­prie­täre „Calen­dar API“ von Google.

Jetzt stellt sich natür­lich die Frage warum Google sich so ver­hält. Ein Grund könnte die Nut­zer­bin­dung sein, mit wel­cher die Goog­le­nut­zer im Google Daten­silo gefan­gen blei­ben, wenn es keine offe­nen Aus­tausch­schnitt­stel­len mehr gibt. Ein ande­rer Grund könnte sein, das Google mehr Geld ver­die­nen möchte. So ist z.B. die „Calen­dar API“ auf 10000 Abfra­gen pro Tag begrenzt, wer mehr benö­tigt darf eine Erhö­hung des Quota bei Google erbet­teln. Es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis wir auch für die­sen Dienst löh­nen dürfen.

Aller­dings revi­diert Google auch ab und an eine Ent­schei­dung, wie bei der Calen­der API wel­che nun über CalDAV wie­der für alle zugreif­bar sein soll. Auch sol­len die Kon­takte mit­tels der Card­DAV API abge­fragt wer­den kön­nen. Wobei sich hier für den Beob­ach­ter ein hin und her ergibt, wel­ches man von einem ver­läss­li­chen Part­ner nicht erwar­tet. So hilft es wohl nur das Daten­silo zu ver­las­sen und die pri­vate Cloud auf eige­nem Webs­pace zu betrei­ben. Oder wie Goe­the sagte: „Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!“.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://www.golem.de/news/larry-page-microsoft-will-uns-ausnutzen-1305–99298.html
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Googles-Kalender-API-bleibt-offen-fuer-alle-1883394.html
https://netzpolitik.org/2013/google-verabschiedet-sich-grostenteils-von-offenen-standards-fur-instant-messaging/
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Googles-Chat-Client-kappt-Jabber-Kompatibilitaet-1866059.html

Google Rea­der wird zum ers­ten Juli 2013 ein­ge­stellt. Nun stellt sich für viele Leute die Frage, wie geht es wei­ter? Meist wird Google Rea­der nicht nur zum Lesen und Ver­wal­ten der Feeds benutzt, son­dern auch zur Syn­chro­ni­sa­tion der Feeds respek­tive der Arti­kel (gele­sen, unge­le­sen et cetera) zwi­schen den Cli­ents ver­wen­det. So kann man seine Arti­kel auf meh­re­ren Gerä­ten lesen und hat keine Pro­bleme mit dop­pel­ten Artikeln.

Zwar gibt es eine Peti­tion wel­che sich gegen die Schlie­ßung aus­spricht, aber ob dar­aus etwas wird steht in den Ster­nen. Wen­den wir uns statt­des­sen lie­ber Plan B zu. Im ers­ten Schritt kann man seine Feeds mit­tels Google Takeout auf der loka­len Fest­platte sichern. Sicher ist bekannt­lich sicher.

Als Alter­na­tive zu Google Rea­der legen wir uns einen Account bei feedly an. Dazu laden wir uns eine der Feedly Apps für das ent­spre­chende und gewünschte Sys­tem her­un­ter. Eine Webober­flä­che (ohne instal­lierte Erwei­te­rung) gibt es im Moment lei­der noch nicht. Aller­dings soll spä­ter ein Google Rea­der API Klon nach­ge­reicht wer­den, so das auch Cli­ents wel­che auf die­sem auf­setz­ten, spä­ter wie­der ohne grö­ßere Ände­run­gen funk­tio­nie­ren sollten.

feedly erfor­dert eine Bestätigung

In der App wird dann der Login betä­tigt und anschlie­ßend die Ver­knüp­fung mit dem Google Konto her­ge­stellt. So lange Google Rea­der noch aktiv ist, geht das ganze pro­blem­los. Im Hin­ter­grund wird bei feedly im Moment an einer eige­nen RSS Engine gear­bei­tet, so das dass ganze ab Juli auch ohne Google Rea­der funktioniert.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://blog.feedly.com/2013/03/14/google-reader/
http://www.golem.de/news/feed-reader-google-reader-wird-komplett-eingestellt-1303–98176.html
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-macht-den-RSS-Dienst-Reader-dicht-1822669.html

Open­Street­Map ist in den letz­ten Jah­ren immer belieb­ter gewor­den. Spä­tes­tens seit dem Google für bestimmte Anwen­der (wel­che fest­ge­legte Volu­mina über­schrei­ten) nicht uner­heb­li­che Gebüh­ren ver­langt, ist Open­Street­Map auch für kom­mer­zi­elle Anbie­ter inter­es­sant gewor­den. Möchte man nun auch auf Open­Street­Map umstei­gen, so gibt es natür­lich einige Stol­per­steine wel­che man berück­sich­ti­gen muss. Für einen sol­chen Fall bie­tet die Web­seite http://switch2osm.org dem geneig­ten Nut­zer Infor­ma­tio­nen rund um den Wech­sel zu Open­Street­Map. Das fängt bei den Grün­den an aus wel­chen man wech­seln sollte, über die Grund­la­gen bis hin zur Bereit­stel­lung von eige­nen Tile­ser­vern und bie­tet so einen fun­dier­ten Ein­stieg in die Welt von OpenStreetMap.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Openstreetmap

Wer ein Spiel für ein Mobil­ge­rät schrei­ben möchte hat das Pro­blem das es eine ganze Menge die­ser Sys­teme gibt. Die bekann­te­ren sind sicher­lich Android und iOS. Möchte man für diese Sys­teme ein Spiel schrei­ben, so wäre eine Abs­trak­ti­ons­schicht eine feine Sache. Eine sol­che bie­tet Google mit „PlayN“ unter der Apa­che Lizenz an. Mit die­sem Frame­work wurde unter ande­rem die Google Chrome Ver­sion von Angry Birds geschrie­ben. Aktu­ell wer­den fol­gende Platt­for­men unterstützt:

  • Java
  • HTML5
  • Android
  • iOS

Auch Flash wird unter­stützt, wobei das Backend dafür im Moment einen Main­tai­ner sucht und des­halb in die­ser Liste nicht auf­taucht. Her­un­ter­la­den kann man sich PlayN unter http://code.google.com/p/playn/.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://code.google.com/p/playn/wiki/PlatformStatus
http://www.schockwellenreiter.de/blog/2012/03/12/playn/

Vor eini­ger Zeit brachte Google Labs ein Modell des mensch­li­chen Kör­pers namens Google Body her­aus. Damals funk­tio­nierte das ganze nicht so wirk­lich im Fire­fox (man­gels aus­rei­chen­der WebGL Unter­stüt­zung), also habe ich es erst­mal ad acta (Ach­tung, aktu­el­les Wort­spiel ;)) gelegt. Nach­dem ich es mir nun noch­mal anschauen wollte musste ich fest­stel­len, das das ganze nach der Schlie­ßung von Google Labs nicht mehr so hieß. Nach kur­zer Suche wurde ich dann aber fün­dig. Das ganze heißt nun „Zygote Body“ und ist dem­ent­spre­chend unter http://zygotebody.com/ zu finden.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://en.wikipedia.org/wiki/Google_Body

Man fin­det im Web die ver­rück­tes­ten Sachen, wie z.B. Google Gra­vity wel­ches unter http://mrdoob.com/projects/chromeexperiments/google_gravity/ zu fin­den ist. Damit man es aus­pro­bie­ren kann, muss Java­Script akti­viert sein und schon kann man ent­ge­gen der Schwer­kraft suchen. Das ist mal eine ganze andere Nut­zer­er­fah­rung. Mit der Maus kann man in der Suche im übri­gen auf­räu­men. Schöne Idee das ganze :)

Da ist er end­lich, der Wheel­map (http://wheelmap.org/) Spot :) Finan­ziert von Google (trotz der Open­Street­Map Basis von Wheel­map), aber dafür sehen wir ja Google Mail und Chrome ;)

Klei­nes Detail am Rande, eigent­lich sollte ursprüng­lich Ram­pen­sau statt Weg­be­rei­ter am Ende ste­hen ;)

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://www.golem.de/1109/86616.html