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Google Rea­der wird zum ers­ten Juli 2013 ein­ge­stellt. Nun stellt sich für viele Leute die Frage, wie geht es wei­ter? Meist wird Google Rea­der nicht nur zum Lesen und Ver­wal­ten der Feeds benutzt, son­dern auch zur Syn­chro­ni­sa­tion der Feeds respek­tive der Arti­kel (gele­sen, unge­le­sen et cetera) zwi­schen den Cli­ents ver­wen­det. So kann man seine Arti­kel auf meh­re­ren Gerä­ten lesen und hat keine Pro­bleme mit dop­pel­ten Artikeln.

Zwar gibt es eine Peti­tion wel­che sich gegen die Schlie­ßung aus­spricht, aber ob dar­aus etwas wird steht in den Ster­nen. Wen­den wir uns statt­des­sen lie­ber Plan B zu. Im ers­ten Schritt kann man seine Feeds mit­tels Google Takeout auf der loka­len Fest­platte sichern. Sicher ist bekannt­lich sicher.

Als Alter­na­tive zu Google Rea­der legen wir uns einen Account bei feedly an. Dazu laden wir uns eine der Feedly Apps für das ent­spre­chende und gewünschte Sys­tem her­un­ter. Eine Webober­flä­che (ohne instal­lierte Erwei­te­rung) gibt es im Moment lei­der noch nicht. Aller­dings soll spä­ter ein Google Rea­der API Klon nach­ge­reicht wer­den, so das auch Cli­ents wel­che auf die­sem auf­setz­ten, spä­ter wie­der ohne grö­ßere Ände­run­gen funk­tio­nie­ren sollten.

feedly erfordert eine Bestätigung

feedly erfor­dert eine Bestätigung

In der App wird dann der Login betä­tigt und anschlie­ßend die Ver­knüp­fung mit dem Google Konto her­ge­stellt. So lange Google Rea­der noch aktiv ist, geht das ganze pro­blem­los. Im Hin­ter­grund wird bei feedly im Moment an einer eige­nen RSS Engine gear­bei­tet, so das dass ganze ab Juli auch ohne Google Rea­der funktioniert.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://blog.feedly.com/2013/03/14/google-reader/
http://www.golem.de/news/feed-reader-google-reader-wird-komplett-eingestellt-1303-98176.html
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-macht-den-RSS-Dienst-Reader-dicht-1822669.html

Open­Street­Map ist in den letz­ten Jah­ren immer belieb­ter gewor­den. Spä­tes­tens seit dem Google für bestimmte Anwen­der (wel­che fest­ge­legte Volu­mina über­schrei­ten) nicht uner­heb­li­che Gebüh­ren ver­langt, ist Open­Street­Map auch für kom­mer­zi­elle Anbie­ter inter­es­sant gewor­den. Möchte man nun auch auf Open­Street­Map umstei­gen, so gibt es natür­lich einige Stol­per­steine wel­che man berück­sich­ti­gen muss. Für einen sol­chen Fall bie­tet die Web­seite http://switch2osm.org dem geneig­ten Nut­zer Infor­ma­tio­nen rund um den Wech­sel zu Open­Street­Map. Das fängt bei den Grün­den an aus wel­chen man wech­seln sollte, über die Grund­la­gen bis hin zur Bereit­stel­lung von eige­nen Tile­ser­vern und bie­tet so einen fun­dier­ten Ein­stieg in die Welt von OpenStreetMap.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Openstreetmap

Wer ein Spiel für ein Mobil­ge­rät schrei­ben möchte hat das Pro­blem das es eine ganze Menge die­ser Sys­teme gibt. Die bekann­te­ren sind sicher­lich Android und iOS. Möchte man für diese Sys­teme ein Spiel schrei­ben, so wäre eine Abs­trak­ti­ons­schicht eine feine Sache. Eine sol­che bie­tet Google mit „PlayN“ unter der Apa­che Lizenz an. Mit die­sem Frame­work wurde unter ande­rem die Google Chrome Ver­sion von Angry Birds geschrie­ben. Aktu­ell wer­den fol­gende Platt­for­men unterstützt:

  • Java
  • HTML5
  • Android
  • iOS

Auch Flash wird unter­stützt, wobei das Backend dafür im Moment einen Main­tai­ner sucht und des­halb in die­ser Liste nicht auf­taucht. Her­un­ter­la­den kann man sich PlayN unter http://code.google.com/p/playn/.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://code.google.com/p/playn/wiki/PlatformStatus
http://www.schockwellenreiter.de/blog/2012/03/12/playn/

Vor eini­ger Zeit brachte Google Labs ein Modell des mensch­li­chen Kör­pers namens Google Body her­aus. Damals funk­tio­nierte das ganze nicht so wirk­lich im Fire­fox (man­gels aus­rei­chen­der WebGL Unter­stüt­zung), also habe ich es erst­mal ad acta (Ach­tung, aktu­el­les Wort­spiel ;) ) gelegt. Nach­dem ich es mir nun noch­mal anschauen wollte musste ich fest­stel­len, das das ganze nach der Schlie­ßung von Google Labs nicht mehr so hieß. Nach kur­zer Suche wurde ich dann aber fün­dig. Das ganze heißt nun „Zygote Body“ und ist dem­ent­spre­chend unter http://zygotebody.com/ zu finden.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://en.wikipedia.org/wiki/Google_Body

Man fin­det im Web die ver­rück­tes­ten Sachen, wie z.B. Google Gra­vity wel­ches unter http://mrdoob.com/projects/chromeexperiments/google_gravity/ zu fin­den ist. Damit man es aus­pro­bie­ren kann, muss Java­Script akti­viert sein und schon kann man ent­ge­gen der Schwer­kraft suchen. Das ist mal eine ganze andere Nut­zer­er­fah­rung. Mit der Maus kann man in der Suche im übri­gen auf­räu­men. Schöne Idee das ganze :)

Da ist er end­lich, der Wheel­map (http://wheelmap.org/) Spot :) Finan­ziert von Google (trotz der Open­Street­Map Basis von Wheel­map), aber dafür sehen wir ja Google Mail und Chrome ;)

Klei­nes Detail am Rande, eigent­lich sollte ursprüng­lich Ram­pen­sau statt Weg­be­rei­ter am Ende ste­hen ;)

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://www.golem.de/1109/86616.html

Um sei­nen Google+ Account zu löschen geht man in Google+ auf Kon­ten­ein­stel­lun­gen. Dort öff­net sich dann eine Seite auf wel­che man unter ande­rem fol­gende Punkte findet:

Dienste
Pro­fil und soziale Funk­tio­nen löschen -> Pro­fil löschen und damit ver­bun­dene soziale Funk­tio­nen ent­fer­nen
Konto löschen -> Konto schlie­ßen und alle damit ver­knüpf­ten Dienste und Infor­ma­tio­nen löschen

Dort geht man dann auf Pro­fil löschen und damit ver­bun­dene soziale Funk­tio­nen ent­fer­nen und kann anschlie­ßend ent­schei­den ob man nur das Google+ Pro­fil oder das gesamte Google Pro­fil löschen möchte. Ich habe dort gewählt. Dienste wie Google Mail et cetera blei­ben von die­ser Löschung im übri­gen unberührt.

Ich hatte ja schon ein­mal über den Android Mar­ket und die Pro­ble­ma­tik gekauf­ter und spä­ter gelösch­ter Apps berich­tet. Und nun hat Google mal wie­der zuge­schla­gen. Ich wollte einen Emu­la­tor von yongzh aktua­li­sie­ren. Der Ent­wick­ler bot eine ganze Reihe von Emu­la­to­ren (SNESoid, NESoid, Ata­rioid, et cetera) an, wel­che ich alle käuf­lich erwarb.

Ges­tern stellte ich dann fest, das es die Emu­la­to­ren nicht mehr im Mar­ket gibt. Keine Mel­dung das diese Apps ent­fernt wur­den, keine Ent­schä­di­gung. So hat man eine App gekauft die man nicht mehr her­un­ter­la­den kann. Das inves­tierte Geld ist ver­lo­ren. Wenn ich schon eine App kaufe, so erwarte ich doch von Google eine ver­nünf­tige Informations- und Kun­den­po­li­tik. Nicht das was sie im Moment mit dem Kun­den treiben…

Die Emu­la­to­ren gibt es in übri­gen zur Zeit ohne Auf­preis (bis auf N64oid) im alter­na­ti­ven Slide ME Mar­ket (http://slideme.org/).

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://seeseekey.net/blog/3502
http://www.android-hilfe.de/news-ankuendigungen/108956-google-entfernt-einige-spielekonsolen-emulatoren-aus-dem-market.html
http://www.android-hilfe.de/android-spiele/107470-emulatoren-von-yongzh-nicht-mehr-im-market-gameboid-snesoid-n64.html

Für Open Source Pro­jekte gibt es es ja eine ganze Reihe inter­es­san­ter Dienste. Einer die­ser Dienste ist http://cia.vc/. Die­ser zeigt die Akti­vi­tät von Open Source Pro­jek­ten an. Ganz beson­ders inter­es­sant ist die­ser Dienst aller­dings weil er IRC Bots anbie­tet, wel­che im IRC Chan­nel des Pro­jek­tes bei jedem Com­mit eine Mel­dung aus­ge­ben. Das erleich­tert die Ent­wick­lung im Team (z.B. bei Inver­tika) da man sofort sieht was andere Team­mit­glie­der gemacht haben.

Nur gab es vor kur­zem ein klei­nes Pro­blem mit Pro­jek­ten wel­che auf Google Code gehos­tet sind. Dort funk­tio­nierte diese Art der Benach­rich­ti­gung nicht mehr. Dies lag an einem neuen Fea­ture wel­ches die Seite bot. Nun muss man für Google Code eine Post Com­mit URL in den Pro­jekt­ein­stel­lun­gen (Admi­nis­ter -> Source) ange­ben. Diese lau­tet dabei http://cia.vc/deliver/simplejson/. Danach funk­tio­nierte wie­der alles tadellos.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://cia.vc/blog/2009/03/google-revisited/

Eine Art Google Street­view für den Kör­per? Das wäre doch mal was und natür­lich hat Google da auch schon etwas im Port­fo­lio. Die ganze Sache nennt sich Body Brow­ser und ist unter http://bodybrowser.googlelabs.com/ zu fin­den. Man benö­tigt dafür aller­dings einen WebGL fähi­gen Brow­ser wie die neue Fire­fox Beta oder Chrome. Und dann kann es los­ge­hen mit der Erkun­dung :)

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,735640,00.html