seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Wenn man unter Java eine JSON-Datei schreiben möchte, so kann man dies natürlich von Hand tun. Einfacher und effizienter ist es allerdings wenn man das ganze mit der Bibliothek GSON erledigt. Dabei handelt sich um eine von Google entwickelte Bibliothek, welche ursprünglich für den internen Gebrauch bei Google gedacht war. Mit dieser ist neben vielen anderen Dingen unter anderem auch die Serialisierung von Java-Objekten in JSON möglich. Möchte man eine JSON-Datei manuell schreiben so nutzt man den von der Bibliothek bereitgestellten JsonWriter:

JsonWriter writer = new JsonWriter(new OutputStreamWriter(new FileOutputStream(new File("test.json")), StandardCharsets.UTF_8));

writer.setIndent("  "); // definiert die Einrückung

writer.beginObject();
writer.name("test");
writer.value("123");
writer.endObject();

writer.close();

Im ersten Beispiel wird ein einfaches Objekt in eine JSON-Datei geschrieben, was in der Datei schlussendlich so aussieht:

{
  "test": "123"
}

Natürlich ist es auch möglich beliebig viele Objekte in eine Datei zu schreiben und Arrays zu nutzen:

JsonWriter writer = new JsonWriter(new OutputStreamWriter(new FileOutputStream(new File("C:\\Temp\\test.json")), StandardCharsets.UTF_8));

writer.setIndent("  "); // definiert die Einrückung

writer.beginObject();
writer.name("persons");

writer.beginArray();

writer.beginObject();
writer.name("firstname");
writer.value("Hans");
writer.name("lastname");
writer.value("Meiser");
writer.endObject();

writer.beginObject();
writer.name("firstname");
writer.value("Luna");
writer.name("lastname");
writer.value("Bottom");
writer.endObject();

writer.endArray();

writer.endObject();

writer.close();

Heraus kommt dabei eine JSON Datei welche so aussieht:

{
  "persons": [
    {
      "firstname": "Hans",
      "lastname": "Meiser"
    },
    {
      "firstname": "Luna",
      "lastname": "Bottom"
    }
  ]
}

Zu finden ist die Bibliothek auf GitHub. Lizenziert ist die GSON-Bibliothek unter der Apache Lizenz und damit freie Software.

Neben Google Earth gibt es eine erweiterte Version namens Google Earth Pro. Seit einigen Monaten steht die Pro-Version zum freien Download zur Verfügung – früher war hierfür ein jährlicher Beitrag fällig. Im Gegensatz zur normalen Version verfügt die Pro-Version unter anderem über erweiterte Messwerkzeuge und einen GIS-Datenimport.

Google Earth Pro mit geöffneten Messwerkzeugen

Nach dem Download und der Installation von Google Earth Pro verlangt dieses einen Lizenzschlüssel. Um die Pro-Version freizuschalten gibt man die eigene Mailadresse und den Lizenzschlüssel GEPFREE ein. Anschließend kann Google Earth Pro genutzt werden.

Im Internet gibt es eine Reihe von Diensten und Archiven, welche Snapshots von Webseiten speichern. Die bekanntesten dieser Dienste dürften Archive.org bzw. dessen Wayback-Machine und der Google Cache sein.

CachedView.com

Ist man nun auf der Suche nach einer bestimmten Webseite, so kann man die einzelnen Caches natürlich einzeln abklappern. Eleganter funktioniert dies mit CachedView – dort gibt man die gesuchte URL ein und durchsucht damit gleichzeitig den Google Cache, das Webarchiv von Archive.org und den Coral Cache. Zu Finden ist CachedView unter cachedview.com.

IPv6 ist seit 1998 standardisiert – das bedeutet das dass Protokoll mittlerweile knapp 16 Jahre auf dem Buckel hat. Bis vor einigen Jahren war die Verbreitung von IPv6 nur im Promillebereich zu messen.

Die Google IPv6 Statistik

Allerdings ist die Bedeutung von IPv6 ab 2011 massiv gestiegen, was man gut an den entsprechenden Statistiken von Google sehen kann. Die Statitiken lassen sich dabei nach Zeit eingrenzen. Auch Karte, welche die IPv6 Verbreitung nach Land zeigt ist vorhanden.

Im Mai diesen Jahres urteile der Europäische Gerichtshof, das Google verpflichtet ist, missliebige Links auf Webangebote zu entfernen. Geführt wird das ganze unter dem Begriff des Rechts auf Vergessen. Mit der Webseite Hidden from Google gibt es allerdings auch Widerstand gegen diese Praktik.

hiddenfromgoogle.com

Auf der Webseite hiddenfromgoogle.com werden Fälle von vergessenden Artikeln und ähnlichen gesammelt. Alles in allem bewirkt das Urteil damit nur einen Streisand-Effekt. Die dort gesammelten Artikel werden sicherlich nicht die letzten sein.

Dank dem europäischen Gerichtshof haben wir seit einiger Zeit das Recht auf Vergessen bei Google und Co. – was bedeutet das Suchmaschinen bestimmte Ergebnisse nicht mehr anzeigen dürfen, wenn jemand dieses beanstandet. Dies betrifft auch Seiten wie die Wikipedia.

Die Liste der vergessenen Seiten

Glücklicherweise informiert Google die entsprechende Seite über solche Löschungen aus dem Index, so das viele Nachrichtenportale und auch die Wikipedia Listen mit gelöschten Seiten führt. Für die Wikipedia kann man diese Liste dabei direkt bei Wikimedia einsehen.

Von Zeit zu Zeit präsentiert Google neue mehr oder minder interessante Dienste. Einer der Dienste welche in die Kategorie Interessant fällt ist dabei Ins Grüne mit Google.

Ins Grüne

Um den Dienst zu nutzen ruft man die Webseite insgruene.withgoogle.com auf und klickt auf den Button Jetzt ins Grüne. Anschließend sucht Google nach Plätzen und Orten, welche man besuchen könnte. Dabei versucht der Dienst Orte zu wählen, welche höchstwahrscheinlich nicht überfüllt sind. So soll die Gefahr gebannt werden das sich plötzlich 100 Menschen am gleichen Ort befinden, der eigentlich als Geheimtipp gedacht war.

Wenn man in seiner WordPress-Installation eine Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen möchte, so geschieht dies am einfachsten mit dem Plugin „Google Authenticator for WordPress“ welches über Pluginsuche im WordPress Backend installiert werden kann.

Die Einstellungen des „Google Authenticator for WordPress“

Nach der Installation muss das Plugin in den Einstellungen aktiviert werden. Hier kann auch eingestellt werden ob alle Nutzer die Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen müssen. In der jeweiligen Benutzerseite kann anschließend das Token und der Barcode für die Authentifizierung erstellt werden. Das Plugin ist dabei unter der GPL3 lizenziert – der Quelltext ist auf GitHub zu finden. Den passenden Authentifikator gibt es im jeweiligen Appstore für die gewünschte Plattform.

Preis: Kostenlos
Preis: Kostenlos

Wer das ganze nicht mit einer App, sondern in Form einer HTML5 Anwendung nutzen möchte, kann den Quelltext dafür ebenfalls auf GitHub beziehen.

Die Funktionsweise der robots.txt Datei welche im Robots Exclusion Standard festgehalten ist. Mit Hilfe diese Datei kann man Webcrawler anweisen bestimmte Bereiche der Webseite nicht zu indizieren. Neben der robots.txt verfügt Google mittlerweile auch über eine killer-robots.txt:

User-Agent: T-1000
User-Agent: T-800
Disallow: /+LarryPage
Disallow: /+SergeyBrin

Im Zuge der Übername von Boston Dynamics ist eine solche Datei natürlich als Sicherheitsmaßnahme zu verstehen 😉

In meiner Serie über nützliche WordPress Plugins geht es heute um ein Plugin zu Erstellung von XML Sitemaps. Diese werden unter anderem von Google und Yahoo zur besseren Indizierung genutzt. Damit wird man im Idealfall besser gefunden und die Suchmaschine weiß wie oft sie welche Seiten abgrasen muss.

Ein Auszug aus der sitemap.xml von seeseekey.net

Besagtes Plugin trägt dabei den Namen „Google XML Sitemaps“ und ist auf der offiziellen Seite oder über die WordPress Pluginverwaltung zu finden. Wenn man es nutzt und eine „robots.txt“-Datei in der WordPress-Installation vorhanden ist, so kann man die Sitemap dort mittels:

Sitemap: http://example.org/sitemap.xml

bekannt geben. Dadurch erfährt die Suchmaschine, wo es eine entsprechende Sitemap findet. Ist keine „robots.txt“-Datei vorhanden, trägt das Plugin sie in die virtuelle „robots.txt“-Datei von WordPress ein, womit sie auch bekanntgegeben wird.