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Wer auf der Suche nach einem Verwaltungswerkzeug für SQLite-Datenbanken ist, sollte sich den freien Database Browser for SQLite anschauen. Mit Hilfe der Anwendung können die Datenbanken gelesen und bearbeitet werden.

Die Oberfläche mit geöffneter Oberfläche

Verfügbar ist der SQLite Browser für Linux, Mac OS X und Windows. Die freie Software ist unter der GPL in der Version 2 und höher lizenziert. Der Quelltext ist auf GitHub zu finden. Die Kompilate können über die offizielle Webseite unter sqlitebrowser.org bezogen werden.

Microsoft kauft Mojang und damit Minecraft. Wenn man sich andere Akquisitionen von Microsoft im Spielebereich anschaut, bekommt man bei dieser Vorstellung ein mulmiges Gefühl. Entweder Sie fahren das Spiel gegen die Wand, oder es läuft demnächst nur noch auf Microsoft-Betriebssystemen. Natürlich kann auch alles funktionierten und unsere Befürchtungen erweisen sich als gegenstandslos. Allerdings zeigt der Aufkauf von Mojang eine Abhängigkeit auf. So haben viele Menschen riesige Bauwerke geschaffen, welche unter Umständen bald nicht mehr verfügbar sind. Minecraft ist nicht nur ein Spiel, es ist ein Kreativbetriebssystem. In einem solchem Fall spielt freie Software ihre Vorteile aus. Bei einer solchen Software, kann man das ganze einfach forken und in seinem Sinne weiterentwickeln. Bei proprietärer Software wird dies schwierig.

Eine von vielen Minecraft-Welten

Mit Minetest gibt es einen durch Minecraft inspirierten Clone, welcher für Mac OS X, Linux und Windows verfügbar ist. Das Spiel ist im Gegensatz zur aktuellen Minecraft-Version etwas rudimentär, was Dinge wie verfügbare Blöcke und ähnliches angeht. Allerdings relativiert sich das ganze wenn man sich die API-Schnittstelle anschaut. Mit Hilfe der API, kann man alle möglichen Erweiterungen wie Loren, TNT, Mobs oder Pyramiden ins Spiel holen. Die maximale Weltgröße ist auf −30912 zu 30927 in allen Dimensionen (auch Z) beschränkt. Etwas seltsam erscheint mir allerdings die Speicherung der Map in einer SQLite-Datenbank — dort muss sich zeigen ob dies bei großen Welten wirklich performant ist. Auch für Server-Backups ist dieses Verfahren nicht wirklich gut geeignet. Minetest ist in C++ entwickelt, was sich positiv auf die allgemeine Performance auswirkt, so das es auch auf schwächeren Rechnern genutzt werden kann — so gibt es schon Versuche das ganze auch auf dem Raspberry Pi zum laufen zu bringen.

Minetest in Aktion

Die Entwicklung von Minetest sieht dabei vielversprechend aus, so das man in Zukunft viele Verbesserungen und neue Features erwarten darf. Neben dem Client ist auch ein Server für den Mehrspieler-Betrieb verfügbar. Der unter der LGPL lizenzierte Quellcode kann über GitHub bezogen werden. Die offizielle Seite von Minetest ist unter minetest.net zu finden.

Wenn man Ports unter MacPorts entfernt kann es passieren das Bibliotheken, welche von dem Port genutzt werden, im System verbleiben. Mit dem Umstieg von MacPorts auf eine SQL-Datenbank zur Haltung der Paketinformationen ist es möglich geworden diese ungenutzten Bibliotheken zu entfernen. Dazu muss im Terminal:

sudo port uninstall leaves

eingegeben werden. Anschließend werden die ungenutzten Bibliotheken entfernt und damit Plattenplatz freigegeben. Die Funktionalität der installierten Ports wird dadurch nicht beeinträchtigt.

HitchBOT ist in den letzten Wochen nicht nur durch Kanada, sondern auch durch die Presse gewandert. Es handelt sich bei HitchBOT um einen Roboter aus günstigen Bauteilen, dessen Ziel es war quer durch Kanada zu reisen. Während der Fahrt konnte man sich dabei mit HitchBOT unterhalten. Bei diesem Projekt sollte die Frage beantwortet werden, ob Robotern den Menschen vertrauen können.

Die Software welche HitchBOT antreibt ist dabei seit knapp sechs Monaten freie Software. Lizenziert ist das ganze dabei unter der GPL in Version 2. Zu finden ist der Quellcode auf GitHub. Die offizielle Seite von HitchBOT kann unter hitchbot.me besucht werden.

Sogenannte Ribbons hatte Microsoft durch seine neueren Office-Versionen bekannt gemacht. Für WPF gibt es Ribbon-Unterstützung in Form des Namespaces System.Windows.Controls.Ribbon. Möchte man Ribbons allerdings in Windows Forms einsetzten, muss man Fremdkomponenten nutzen. Office Ribbon ist dabei eine solche Komponente.

Eines der Beispiel-Formulare der Bibliothek

Die Bibliothek Office Ribbon stellt Ribbon für Windows Forms zur Verfügung. Die Ribbon lassen sich im Aussehen anpassen, zur Zeit gibt es Themes welche das Aussehen von Office 2007 bis 2013 nachahmen. Lizenziert ist die Bibliothek unter der Microsoft Public License und damit freie Software. Das Projekt wird auf CodePlex gehostet und aktiv entwickelt.

Für .NET gibt es eine Menge Decompiler wie z.B. den .NET Reflector von Red Gate. Leider gab es lange keine freie Variante eines .NET Decompiler. Im Zuge der Ankündigung das der .NET Reflector künftig kostenpflichtig erhältlich ist, wurde Anfang 2011 mit dem ILSpy Projekt begonnen, dessen Ziel es ist einen vollwertigen Decompiler für .NET zu entwickeln.

ILSpy

Die in der Version 2.2 vorliegende Software ist mittlerweile stabil und für den produktiven Einsatz geeignet. ILSpy ist unter der MIT lizenziert und damit freie Software. Der Quelltext ist auf GitHub zu finden, die offizielle Seite ist unter ilspy.net zu erreichen.

Bei Magic Lantern handelt es sich um einen freien Firmware-Aufsatz (unter GPL lizenziert) für bestimmte Modelle aus der EOS-Serie von Canon. Dieser Aufsatz erweitert dabei die Funktionalitäten der Kamera erheblich. In diesem Fall wird dabei davon ausgegangen das Magic Lantern mit einer 64 GiB SDXC Karte betrieben werden soll. Bei der ersten Installation von Magic Latern wird eine SD-Karte benötigt, welche maximal 32 GiB groß sein darf. Später wird dann auf die 64 GiB Karte gewechselt. Im ersten Schritt muss Magic Lantern von der offiziellen Seite heruntergeladen werden. Die heruntergeladene ZIP-Datei muss anschließend entpackt werden.

magiclantern.fm

Im Falle der EOS 60D muss die verwendete Firmware die Version 1.1.1 tragen. Um die Firmware-Version zu ermitteln muss die Kamera in den manuellen Modus geschaltet werden (M auf dem Auswahlrad) und anschließend das Menü geöffnet werden, dort findet man in den Einstellungen dann einen Menüpunkt der die Firmware-Version angibt. Ist die Firmware noch nicht auf dieser Version, muss ein Update der Firmware durchgeführt werden. Es empfiehlt sich vor der Update-Prozedur die Einstellungen der Kamera zurückzusetzen. Nachdem Kamera vorbereitet ist, kann die Installation beginnen. Im ersten Schritt mus seine Karte gleich oder kleiner 32 GiB genutzt werden. Diese wird in die Kamera eingesetzt und anschließend in der Kamera formatiert.

Die SD-Karte mit den entsprechenden Verzeichnissen

Danach wird die Karte im Rechner mit den Magic Lantern Dateien bespielt. Diese Karte kommt dann wieder in die Kamera. Nachdem Start der Kamera, muss ein Firmware-Update durchgeführt werden. Dieses schließt mit einen grünen Bildschirm ab, der uns instruiert die Kamera neuzustarten. Damit ist Magic Lantern installiert. Wenn man nun eine Karte größer 32 GiB für Magic Lantern nutzen möchte, ist ein weiterer Arbeitschritt von Nöten. Je nach System wird eine bestimmte Software benötigt (Abschnitt: Installing Magic Lantern on other cards). Für Mac OS X nutzt man dabei MacBoot.

MacBoot in Aktion

Nachdem man auf der MacBoot-Seite die Command-Datei sowie die Class-Datei heruntergeladen hat, wird MacBoot mit einen Klick auf die Command-Datei gestartet. Dort muss oben rechts die maximale SD-Karten Größe ausgewählt werden und anschließend der Refresh–Button gedrückt werden. In der Auswahl wird der Punkt Make DSLR-bootable ausgewählt. Anschließend klickt man auf den Button Prepare Card. Danach müssen die Magic Lantern Dateien auf die SDXC-Karte kopiert werden. Nach dem Auswurf der Karte, kann diese in die Kamera eingesetzt werden. Magic Lantern läuft damit auf der SDXC-Karte.

Ab und an kommt man in die Situation etwas nachschlagen zu wollen, aber der Netzzugang streikt aus irgendwelchen Gründen. Für solche Fälle gibt es eine große Auswahl an Lösungen um die Wikipedia offline genießen zu können. Eine Lösung welche aus der Auswahl positiv heraussticht ist dabei Kiwix.

Kiwix mit der deutschen Wikipedia unter Mac OS X

Bei Kiwix handelt es sich um eine Applikation welche für Mac OS X, Linux, Windows und Android verfügbar ist. Mit Hilfe von Kiwix ist es möglich sich Webseiten offline anzuzeigen. Nach der Installation der App kann man innerhalb der App die verschiedensten Seiten wie die Wikipedia oder die Ubuntuusers-Wiki herunterladen. Wenn der Download komplett ist kann das ganze dann ohne ein verfügbares Netzwerk genutzt werden. Kiwix ist freie Software und unter der GPL lizenziert. Bezogen werden kann Kiwix unter kiwix.org.

Neben den bekannten Mitspielern auf dem Kameramarkt gibt es seit einiger Zeit einige Projekte welche den Open-Source Gedanken mitbringen und hierauf aufbauend Hardware und Software entwerfen. Auf der Hardware-Seite gibt es dabei unter anderem die Projekte Frankenkamera und die Axiom.

Apertus mit der Axiom

Bei der Frankenkamera handelt es sich um ein API (und eine entsprechende Kamera-Hardware) bei der viele Kamerafunktionen in Software erledigt werden und man so eine möglichst große Flexibiliät über die Prozesskette gewinnt. Bei der Axiom hingegen handelt es sich um den Prototypen einer freien Kamera für den professionellen Filmbereich, welche um die 10000 US-Dollar kosten soll wenn sie auf dem Markt ist.

Etwas praxisorientierter sind die Projekte CHDK und Magic Lantern. Beim Canon Hacker Development Kit handelt es sich um eine freie Firmwareerweiterung für die Ixus und PowerShot-Serie von Canon. Für die professionelleren Modelle der EOS-Serie gibt es stattdessen Magic Lantern. Im Gegensatz zum CHDK konzentriert sich Magic Lantern mehr auf die Videobearbeitung. Die praxistaugliche semiprofessionelle offene Kamera ist bei diesen Projekten leider nocht nicht dabei, aber es ist ein Anfang für die Verbindung Open Source und Kamera.

Wenn man die aktuelle VirtualBox-Version 4.3.14 nutzt, wird man im Gastsystem feststellen das die Alt-Gr-Taste nicht korrekt funktioniert. Das äußert sich z.B. darin das At-Zeichen nicht mehr geschrieben werden kann. Der Fehler tritt dabei augenscheinlich nur in Verbindung mit der deutschen Tastaturbelegung auf. Mittlerweile gibt es einen entsprechenden Bugreport bei VirtualBox.

Der Tastatureinstellungen unter Kubuntu

Unter Kubuntu ist es als Workarround möglich eine andere Taste für die dritte Tastaturebene zu definieren. Auch scheint es im neusten Test-Build der VirtualBox einen Bugfix für dieses Problem zu geben. Solange diese Version noch noch nicht offiziell veröffentlicht wurde, muss man sich mit einem Workarround behelfen.