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Wenn man für ein Design oder eine Webapplikation Icons benötigt, ist das in vielen Fällen eine mühselige Angelegenheit. Mit dem CSS-Toolkit Font Awesome und dem dazugehörigen Font, kann man die Standardfälle nun wesentlich leichter abdecken. Der Font liefert dabei in Vektorform über 470 Icons für viele Anwendungsfälle — von Webapplikationen über Dateitypen und Einheitensymbolen. Die Icons lassen sich über das CSS-Toolkit ohne Probleme miteinander kombinieren, skalieren und anordnen. Ursprünglich entwickelt wurde Font Awesome für das Framework Bootstrap, ist aber mittlerweile unabhängig von diesem nutzbar.

fortawesome.github.io/Font-Awesome/

Zu finden ist das Projekt auf GitHub. Der Quellcode ist bei Font Awesome unter der MIT-Lizenz lizenziert, während die Icons unter der SIL Open Font License bereitgestellt werden — damit ist Toolkit freie Software. Die offizielle Seite ist unter fortawesome.github.io/Font-Awesome/ zu finden.

In den ersten Jahren nach seiner Erfindung war Javascript nicht mehr als ein Spielzeug. Mittlerweile hat sich die Sprache allerdings emanzipiert. Dinge welche früher unmöglich erschienen sind nun problemlos möglich. Ein eindrucksvolles Beispiel für diese Aussage ist Javascript PC Emulator von Fabrice Bellard.

Der Emulator bootet ein Linux

Der Emulator simuliert einen x86-PC komplett im Browser. Im einzelnen simuliert er dabei unter anderem eine 32-Bit CPU, einen Interrupt Controller und Timer sowie ein IDE Interface mit einer entsprechenden Festplatte. Der Autor führt die technischen Details auf seiner Webseite weiter aus. Der Emulator selbst ist unter bellard.org/jslinux/ zu finden.

Alan Cox ist vielen als Kernel-Hacker im Linux-Bereich bekannt. Neben seiner Arbeit am Linux-Kernel hat er vor einigen Wochen ein anderes Projekt offiziell vorgestellt. Bei dem FuzixOS genannten Projekt handelt es sich um ein unixoides Betriebssystem für Z80-CPUs (und Leuten denen systemd zu viel war ;)). Das System ist allerdings so portabel gestaltet, das es sich für andere 8-Bit CPUs verwenden lassen sollte. Es handelt sich bei dem System um keine komplette Neuentwicklung, stattdessen wurden viele Funktionen aus Forks des Z80-Betriebssystems UZI entnommen.

Die ursprüngliche Ankündigung

Einige Teile für ein aus heutiger Sicht vollwertiges Betriebssystem fehlen allerdings noch. So gibt es im Moment unter anderem keine TCP/IP Unterstützung, keine symbolischen Links und keinen Support für Dateisysteme größer 32 MiB. Die Entwicklung von Fuzix selbst, findet auf GitHub statt. Lizenziert ist der Kernel unter der GPL, die Bibliotheken unter der LGPL. Einige Teile des Systems sind allerdings freizügigerer lizenziert.

Der Titel dieses Artikels, könnte den Leser glauben lassen, das es in diesem Artikel um ein Skript geht, welches irgendwelche Vorteile bei schlechten Netzwerkverbindungen bringt. Allerdings ist das Gegenteil der Fall. Bei dem in Go geschriebenen Tool mit dem Namen Comcast handelt es sich um ein Skript zur Simulation eines schlechten Netzwerkes.

Comcast auf GitHub

Comcast soll dabei helfen Anwendungen zu testen, welche Netzwerkfunktionalitäten nutzen. So kann man überprüfen das die Anwendungen auch unter schlechten Bedingungen funktionieren (und falls dies nicht der Fall ist nacharbeiten). Das Skript läuft unter Linux, Mac OS X sowie BSD-Systemen. Der Quelltext der unter der Apache-Lizenz stehenden Software ist auf GitHub zu finden.

Bei der Nutzung von MacPorts werden nicht nur die Ports auf dem System installiert, sondern auch eine Reihe von temporären Dateien. Möchte man seine MacPorts-Installation aufräumen, so kann man dies mittels zwei Befehlen bewerkstelligen:

sudo port clean --all all
sudo port -f uninstall inactive

Der erste Befehl löscht besagte temporären Dateien, der zweite deinstalliert nicht mehr benötigte Ports. Je nach MacPorts-Nutzung kann der Vorgang längere Zeit in Anspruch nehmen.

Clients für Remote Desktop Protokolle wie VNC oder RDP, gibt es viele. Der freie Remote Desktop Client Guacamole sticht hier allerdings hervor. Seine Besonderheit liegt darin begründet, das er vollständig auf HTML5 basiert und damit ohne Plugins im Browser genutzt werden kann. Neben dem in HTML5 geschriebenen Client benötigt man allerdings noch eine Installation der Serverkomponente von Guacamole.

Bezogen werden kann Guacamole auf der offiziellen Webseite welche unter guac-dev.org besucht werden kann. Der Quelltext für den Server und der Client ist auf GitHub zu finden. Lizenziert ist Guacamole unter der MIT-Lizenz und damit freie Software.

Mit freien Software EtherPad gibt es schon seit einigen Jahren eine Software mit der mehrere Menschen an einem Text arbeiten können. Was bisher fehlte war die freie Variante einer solchen Software für Tabellenkalkulation — mit EtherCalc, welches unter ethercalc.org zu finden ist, gibt es eine solche Software nun.

EtherCalc in Aktion

Mit EtherCalc ist es möglich gemeinschaftlich an einem Tabellenblatt zur arbeiten. Ergänzt wird das ganze dabei durch eine Reihe von Funktion welche durch ein Ribbon bereitgestellt werden. Der Quelltext ist auf GitHub zu finden. Lizenziert ist EtherCalc unter CPAL und der Artistic License und damit freie Software.

Unter LibreOffice kann das Fenster mit den Formatvorlagen normalerweise mit F11 geöffnet werden. In der Mac OS X Version ist diese Tastenkombination allerdings nicht verfügbar.

Das Formatvorlagen-Fenster unter LibreOffice

Stattdessen wird das Formatvorlagen-Fenster unter Mac OS X mit der Tastenkombination Command + T in den Vordergrund geholt.

Mit der Reihe Sid Meier’s Civilization wurde vor einigen Jahrzehnten ein Spiel geschaffen, welches auch heute noch viele Fans hat. Mit dem Spiel Freeciv gibt es seit über 10 Jahren eine freie Implementation des Spielprinzips. Neben Versionen für Linux, Mac OS X, Windows oder Amiga OS gibt es seit einiger Zeit eine HTML5 Umsetzung von Freeciv, welche ebenfalls unter der GPL lizenziert ist.

Freeciv im Browser

Die Browser-Version kann man dabei im Einzelplayer, als auch im Multiplayermodus spielen. Die Spielbarkeit der Umsetzung ist auch auf Mobilgeräten wie Tablets gegeben. Spielen kann man die HTML5 Version unter play.freeciv.org. Der Quelltexte für Freeciv sind in einem Subversion-Repository zu finden.

Auch die Deutsche Telekom treibt sich in der FOSS-Welt herum. Und so begab es sich, das sich die Telekom daran mache und ein Tool entwickelte, welches auf den Namen Oscad hört. Der Name steht dabei für Open Source Compliance Advisor und ist ein Formular welches wesentliche Fragen zu bestimmten freien Lizenzen klären möchte. Als Datenbasis dafür dient wiederum Oslic was das Kürzel für Open Source License Compendium ist. Dabei handelt es sich um ein bei der Deutschen Telekom erstelles Paragraphenwerk, welches die Lizenzimplikationen der unterschiedlichen freien lizenzen erläutert. Mit Hilfe des Tools kann diese Datenbasis einfach und ohne Jura-Studium abgefragt werden.

oscad.fodina.de

Das ganze ist unter der AGPL lizenziert ist und damit freie Software. Der Quelltext ist auf GitHub zu finden — die offizielle Seite unter oscad.fodina.de.