seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Beim Upload einer Datei in einer MediaWiki-Installation ist es möglich eine Lizenz anzugeben. Standardmäßig ist in der Liste der Lizenzen allerdings kein Eintrag zu finden.

Die Upload-Seite einer MediaWiki-Installation

Damit sich das ändert muss die Seite MediaWiki:Licenses (z.B. http://wiki.example.com/MediaWiki:Licenses) geändert werden. Die Definition sieht dabei wie folgt aus:

* Unfree licenses:
** IC|Image citation
* Free licenses:
** PD|PD: public domain
** CC-BY-SA|Creative Commons Attribution ShareAlike
** GFDL|GFDL: GNU Free Documentation License
** GPL|GPL: GNU General Public License
** LGPL|LGPL: GNU Lesser General Public License

In der Definition wird eine hierachische Struktur abgebildet. So handelt es sich bei Free licenses um die Kategorie zu welcher die folgenden Lizenzen gehören. Anschließend wird die Seite zur Lizenz und die Beschreibung der Lizenz getrennt durch eine Pipe definiert.

Mit Shairport ist es möglich einen Airplay Server aufzusetzen. Allerdings wird das Projekt seit einiger Zeit nicht mehr aktiv betreut:

As I no longer use Shairport myself, I am no longer maintaining or supporting Shairport. Thanks to everyone who has contributed over the years; it's been a great experience. For the ongoing user, there are a great many forks and ports to choose from now, many of which are of a very high quality and well maintained.

— James

Allerdings gibt es mit Shairport Sync einen Nachfolger von Shairport. Im Gegensatz zum Original verfügt Shairport Sync über die Möglichkeit mehrere Räume bespielen zu können. Bezogen werden kann das ganze über die Projektseite auf GitHub.

Möchte man eine SD-Karte unter Windows bespielen, um diese in einem Rasperry Pi zu nutzen, so benötigt man die Software Win32 Disk Imager welche auf SourceForge bezogen werden kann.

Win32 Disk Imager beim Schreiben eines Images

Dort wählt man anschließend das Image seiner Wahl und startet den Schreibvorgang mit dem Button Write. Dabei sollte man darauf achten das richtige Laufwerk zu beschreiben, da auch externe Festplatten in der Geräteauswahl auftauchen. Je nach Größe des Images und der maximalen Schreibgeschwindigkeit, kann der Vorgang einige Zeit in Anspruch nehmen.

Mit der Erweiterung Piwik Integration gibt es eine aktiv entwickelte Möglichkeit Piwik in MediaWiki-Seiten zu integrieren. Um die Erweiterung in Betrieb zu nehmen muss der Quelltext auf GitHub bezogen werden. In der MediaWiki-Installation wird der Quelltext in den Ordner extenstions/Piwik/ kopiert. Anschließend muss die LocalSettings.php bearbeitet werden. Dort werden folgende Zeilen hinzugefügt:

#Piwik
require_once "$IP/extensions/Piwik/Piwik.php";
$wgPiwikURL = "piwik.example.com";
$wgPiwikIDSite = "3";

Die Werte $wgPiwikURL und $wgPiwikIDSite müssen dabei natürlich durch die korrekten Werte ausgetauscht werden. Bei der $wgPiwikURL muss darauf geachtet werden das kein Protokoll (HTTP/HTTPS) mit angegeben wird, da die Integration sonst fehlschlägt.

Bei Linutop handelt es sich um eine Reihe von Kleinstrechnern. Der Linutop 2 ist dabei Baujahr 2008, besitzt einen AMD Geode LX800, welcher mit 800 Mhz getaktet ist. Daneben befindet sich in dem Gerät 512 MiB Arbeitsspeicher. Auf einem solchen Gerät wollte ich nun Ubuntu in der Servervariante installieren. Als Version kommt dabei nur die 12.04 LTS, welche bis April 2017 unterstützt wird, in Frage.

Der Grund hierfür ist das der AMD Geode LX800 kein PAE unterstützt, neue Ubuntu-Versionen dieses aber zwingend voraussetzen. Im ersten Schritt muss die Netboot-Variante (non-pae) heruntergeladen werden. Die mini.iso kann dann mit Tools wie UNetbootin auf einem USB Stick gespielt werden.

Ein Linutop 2

In diesem Fall wird das System von und auf diesem USB-Stick installiert. Der Grund dafür ist der 1 Gigabyte große Flashspeicher welcher nicht ausreicht um das System zu installieren. In der Standardkonfiguration weist Ubuntu der Systempartionen 512 MB und der Swap-Partion ebenfalls 512 MB zu. Wenn man der Systempartion die gesamten 1000 Megabyte zuweist, sollte sich der Ubuntu Server auch auf dem internen Flashspeicher installieren lassen, allerdings verfügt man dann nur noch über knapp 100 Megabyte freien Speicher.

Wenn man bei der Installation stattdessen das ganze auf einem angeschlossenen USB Stick installiert, sollte auch genug Platz für andere Aufgaben da sein. Die 1 Gigabyte große Flashdisk, kann dabei als Swapspeicher genutzt werden. Für die Installation muss der Linotop ans Netz angeschlossen sein. Nachdem man die grundlegenden Einstellungen vorgenommen hat, dauert die Installation zirka 60 bis 90 Minuten. Anschließend kann das System genutzt werden.

Unter Umständen kann es vorkommen, das die MediaWiki Software im Betrieb eine Ausnahme (Exception) wirft. Dann bekommt man eine Meldung nach dem Schema:

[6030c238] 2015-02-16 8:48:30: Fatal exception of type MWException

Diese Aussage ist natürlich zur Fehlerfindung nicht sehr aussagekräftig. Damit man eine ausführliche Ausgabe zur Exception bekommt, muss in der LocalSettings.php Datei folgende Option hinzugefügt werden:

$wgShowExceptionDetails=true;

Anschließend erhält man im Falle eine Exception einen sauberen Callstack, mit welchen man sich auf Fehlersuche begeben kann.

In einer Standard-MediaWiki-Installation sind als Dateitypen für den Upload die Endungen png, gif, jpeg und jpeg erlaubt. Möchte man diese Liste erweitern und andere Dateitypen hinzufügen muss der Wert $wgFileExtensions in der LocalSettings.php Datei neu definiert werden. Das könnte für das Hinzufügen von PDF-Dateien so aussehen:

$wgFileExtensions = array( 'png', 'gif', 'jpg', 'jpeg', 'pdf');

Die bereits bestehenden Typen sind in dieser Definition ebenfalls zu finden, damit sie auch weiterhin erlaubt sind.

Gamification ist der Prozess Elemente aus Spielen in die reale Welt zu übertragen um einen zusätzlichen Anreiz zu schaffen. Mit HabitRPG kann man Gamification in sein eigenes Leben integrieren. Es handelt sich dabei um ein gewohnheitsbildendes System, welches viele Anleihen aus Rollenspielen in das reale Leben übernimmt.

HabitRPG auf den unterschiedlichen Geräten

Neben der Webseite gibt es auch entsprechende Apps für Android und iOS, welche HabitRPG vom Smartphone aus nutzbar machen.

HabitRPG
Preis: Kostenlos
HabitRPG
Preis: Kostenlos

HabitRPG ist freie Software. Der Quelltext kann über GitHub bezogen werden. Lizenziert ist der Quelltext unter der GPL3, die Inhalte hingegen unter der Creative Commons Lizenz CC-BY-SA 3.0 und CC-BY-NC-SA 3.0. Die offizielle Seite des Projektes ist unter habitrpg.com zu finden.

Möchte man unter Linux auf der Konsole nach Dateien suchen welche eine bestimmte Größe überschreiten, so kann man folgende Kommandozeile nutzen:

ls -lahS $(find / -type f -size +20000k)

Damit werden alle Dateien mit einer Größe von mindestens 20 Megabyte angezeigt. Die Ausgabe sieht in etwa so aus:

-rw------- 1 postgrey postgrey  10M Feb  1 18:22 /var/lib/postgrey/log.1000000002
-rw-r--r-- 1 root     root     9,9M Jul 13  2014 /usr/lib/locale/locale-archive

Für das Versenden von Newslettern gibt es spezialisierte Anwendungen. Möchte man kleinere Newsletter verschicken, kann man dies auch mit der freien Software Mozilla Thunderbird und dem AddOn Mail Merge bewerkstelligen.

Der Mail Merge Dialog

Nach der Installation kann mit der Erzeugung eines Newsletters begonnen werden. Dazu wird im ersten Schritt eine neue Nachricht angelegt. Neben dem Text sollten die Empfänger in das An–Feld geschrieben werden. Wenn der Newsletter fertig ist, wählt man im Verfassen–Fenster den Menüpunkt Datei -> Mail Merge aus. Nach der Bestätigung des Dialoges, trennt Mail Merge die ursprüngliche Mail in die Empfängermails auf und packt sie in den Postausgang. Aus diesem heraus können die Mails anschließend versandt werden.