seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Wenn eine Soft­ware auf den Namen Jas­per hört, dann klingt das irgend­wie ein biss­chen nach Jar­vis aus dem Film Iron Man. Und genau dies bie­tet die Jas­per. Die Steue­rung des Rech­ners mit­tels der Stimme. Dabei bie­tet Jas­per die Mög­lich­keit auf Kom­man­dos zu rea­gie­ren oder infor­miert den Nut­zer wenn bestimmte Ereig­nisse ein­ge­tre­ten sind.

Tech­nisch setzt Jas­per dabei unter ande­rem auf die Pro­jekte Pocket­s­phinx und Pho­ne­ti­sau­rus auf. Bevor­zugt ent­wi­ckelt wurde Jas­per dabei für Rech­ner wie den Raspberry Pi, wie man im Video sehen kann. Die Auto­ren der Soft­ware sind die Priceton-Studenten Shubhro Saha und Char­lie Marsh. Als Pro­gram­mier­spra­che kam Python zum Ein­satz. Jas­per ver­fügt eine API mit wel­cher man eigene Erwei­te­run­gen für das Sys­tem schrei­ben kann.

Jas­per ist freie Soft­ware und unter der MIT-Lizenz lizen­ziert. Die offi­zi­elle Web­seite ist unter jasperproject.github.io zu fin­den. Auch der Quell­text ist auf Git­Hub ver­füg­bar.

Vor knapp zwei Jah­ren schrieb ich über die Authen­ti­fi­ka­tion in Media­Wiki über eine WordPress-Datenbank. Das Pro­blem an dem Quell­code wel­cher dort vor­ge­stellt wird, ist seine nicht mehr gege­bene Aktua­li­tät. Mit den neuen Ver­sio­nen der MediaWiki-Software funk­tio­niert der Quell­text nicht mehr, da sich einige Inne­reien inner­halb der MediaWiki-Software geän­dert haben.

Die Anmel­dung in einer MediaWiki

Ich habe mich dem Modul ange­nom­men und das ganze an die aktu­elle MediaWiki-Version ange­passt. Zu fin­den ist der unter der GPL3 lizen­zierte Quell­code dabei auf Git­Hub. Die Instal­la­tion im Media­Wiki ist dabei in der README-Datei beschrieben.

Wenn man sich die Media­Wiki „user“-Tabelle anschaut, so wird man fest­stel­len das die Nut­zer­na­men mitt­ler­weile als „var­bi­nary“ gespei­chert wer­den. Im Gegen­satz zur frü­he­ren Vari­ante las­sen sich die Namen damit nicht mehr im Klar­text lesen.

Ein Aus­zug aus der „user“-Tabelle

Möchte man die Namen im Klar­text anzei­gen, so ist dies mit fol­gen­dem SQL Befehl möglich:

SELECT CAST(user_name AS CHAR) from user

Die Aus­gabe besteht dabei aus allen Nut­zer­na­men in ihrer Klartextform.

Der freie Brow­ser Fire­fox ver­fügt wie jeder moderne Brow­ser über einen Pass­wort­ma­na­ger. Die­ser spei­chert Pass­wör­ter, so das diese nichts jedes mal ein­ge­tippt wer­den müs­sen. Einige Web­seite wie Ban­ken ver­bie­ten die­ses Pro­ze­dere aus guten Grün­den. Der Brow­ser bie­tet in einem sol­chen Fall keine Mög­lich­keit der Passworthinterlegung.

RememberPass

Aller­dings ist die­ser Zustand nicht in Stein gemei­ßelt. So gibt es ein Add-On mit dem Namen Remem­ber­Pass wel­ches dafür sorgt, das Fire­fox auch auf Sei­ten, die das Spei­chern ver­bie­ten, das Spei­chern des Pass­wor­tes anbietet.

In den letz­ten Jah­ren sind sie aus dem Boden geschos­sen, soge­nannte „Read it later“-Dienste. Diese Dienste spei­chern dabei Arti­kel wel­che man erst spä­ter lesen möchte. Mög­lich wird dies durch Book­marklets, Add-Ons und Apps wel­che die jewei­li­gen Arti­kel zum ent­spre­chen­den „Read it later“-Dienst schie­ben. Mit der freien Soft­ware walla­bag, wel­che frü­her unter dem Namen poche bekannt war, kann man einen sol­chen Dienst sel­ber hosten.

Die Login-Seite von wallabag

walla­bag setzt auf PHP auf und ist unter der „DO WHAT THE FUCK YOU WANT TO PUBLIC LICENSE“ lizen­siert, und damit freie Soft­ware, wie man dem Lizenz­text ent­neh­men kann:

            DO WHAT THE FUCK YOU WANT TO PUBLIC LICENSE
                    Version 2, December 2004

 Copyright (C) 2004 Sam Hocevar 

 Everyone is permitted to copy and distribute verbatim or modified
 copies of this license document, and changing it is allowed as long
 as the name is changed.

            DO WHAT THE FUCK YOU WANT TO PUBLIC LICENSE
   TERMS AND CONDITIONS FOR COPYING, DISTRIBUTION AND MODIFICATION

  0. You just DO WHAT THE FUCK YOU WANT TO.

Wich­tig ist nur das der Name der Appli­ka­tion geän­dert wird, wenn man diese for­ken möchte. walla­bag kann auf der offi­zi­el­len Seite des Pro­jek­tes unter www.wallabag.org bezo­gen werden.

Wer das Ver­si­on­kon­troll­sys­tem Git nicht auf der Kon­sole nut­zen möchte, kann sich einer gra­fi­schen Anwen­dung bedie­nen. Für Mac OS X gibt es dabei eine Reihe von kom­mer­zi­el­len Appli­ka­tio­nen, aller­dings gibt es auch freie Vari­an­ten wie GitX.

Eine GitX Variante

Das ursprüng­li­che GitX wurde unter der GPL2 lizen­ziert. Nach­dem die Ent­wick­lung Ende 2009 ein­ge­stellt wurde, über­nah­men andere den Staf­fel­stab und ent­wi­ckel­ten GitX wei­ter. Eine Über­sicht über die ver­schie­de­nen Forks bie­tet dabei die Seite gitx.org. Die Ver­sion wel­che aktu­ell ent­wi­ckelt wird hört dabei auf den Namen Rowanj-Fork des­sen Ent­wick­lung auf Git­Hub ver­folgt wer­den kann.

Wenn man eine Soft­ware mit einer Ver­si­ons­num­mer 1.0 sieht, klingt das meist nicht son­der­lich aus­ge­reift. Bei Open Source Soft­ware ist dies in vie­len Fäl­len anders. Hier fan­gen viele Ent­wick­ler mit einer 0.1 Ver­sion oder ähn­li­chem an. Die Ver­sion 1.0 ist dann meist ein gro­ßer Sprung. So auch bei Make­Hu­man, das nun in der Ver­sion 1.0 erschie­nen ist.

Ein in Make­Hu­man erstell­tes Modell

Bei der Soft­ware han­delt es sich um Werk­zeug zum Erzeu­gen von mensch­li­chen 3D-Modellen. Mit ihr ist es mög­lich sich in weni­gen Minu­ten ein 3D-Modell eines Men­schen zu erzeu­gen. Die damit erzeug­ten Modelle, kön­nen lizenz­frei genutzt wer­den. Die Soft­ware selbst ist unter der AGPL lizen­ziert. Bezo­gen wer­den kann Make­Hu­man unter makehuman.org.

Wenn ein Font ein Zei­chen nicht unter­stützt, erscheint meist ein lee­res Qua­drat, wel­ches besagt das die­ses Zei­chen in der aktu­el­len Schrift­art nicht ver­füg­bar ist. Die­ses nicht vor­han­de­nen Zei­chen nennt man dabei Tofu. Unter dem Namen Noto (was für No Tofu steht) wird eine Schrift­art mit dem Ziel ent­wi­ckelt das alle Unicode-Zeichen in die­ser ent­hal­ten sein sollen.

Ein Font für alle Sprachen

Dabei sol­len bereits bis Ende 2014 alle Zei­chen vor­han­den sein, wel­che in leben­di­gen Spra­chen genutzt wer­den. Ent­wi­ckelt wird Noto dabei vom Google Inter­na­tio­na­liza­tion Team. Der Font kann auf der ent­spre­chen­den Pro­jekt­seite bezo­gen wer­den. Lizen­ziert ist Notu unter der Apa­che Lizenz und somit freie Software.

Mit­tels OSX­Fuse und dem mit­ge­lie­fer­ten Paket für SSHFS ist es unter Mac OS X mög­lich sich mit­tels SSH zu einem Ser­ver zu ver­bin­den und sein Datei­sys­tem ein­zu­bin­den. In mei­nem Fall sah das auf dem Ter­mi­nal so aus:

sshfs root@example.com:/ /Volumes/example

So weit funk­tio­nierte auch alles, nur bei machen Dateien wurde ich von einem „Per­mis­sion denied“ begrüßt. Lösen lässt sich die­ser Feh­ler durch die Angabe des Para­me­ters „-o defer_permissions“:

sshfs -o defer_permissions root@example.com:/ /Volumes/example

Damit kön­nen alle Dateien und Ord­ner auf dem ent­spre­chend ein­ge­bun­de­nen ent­fern­ten Rech­ner genutzt werden.

In vie­len Text­edi­to­ren kann man einen selek­tier­ten Block mit­tels Druck auf die Tab-Taste um einen Tab nach vorne schrie­ben. Mit­tels Shift+Tab kann der gesamte Block einen Tab nach links gescho­ben wer­den. Wenn man diese Tas­ten­kom­bi­na­tion nun im freien Mac OS X Edi­tor Text­Mate aus­pro­biert, wird man fest­stel­len das nicht funktioniert.

Ein selek­tier­ter Block im Text­Mate Editor

Der Grund hier­für liegt in der leicht ande­ren Bele­gung. Um einen Block einen Tab wei­ter zu schie­ben muss hier die Tas­ten­kom­bi­na­tion Alt + Tab gedrückt wer­den, einen Tab zurück geht es mit­tels Shift + Alt + Tab.