seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Bei Firefox 31 hat sich an der Oberfläche nicht viel geändert. Stattdessen wurden eine Änderungen am Kern vorgenommen. Eine diese Änderungen betrifft den Konfigurationschlüssel:

browser.tabs.closeButtons

Dieser Schlüssel wird in der der neuen Version nicht mehr ausgewertet. Dies führt dazu das jeder Tab nun standardmäßig seinen eigenen Button zum Schließen des Tabs besitzt. Früher könnte der Nutzer über diese Option den Button zum Schließen von Tabs auch nach rechts oben legen. Dies ist nun ohne weitere Hilfmittel nicht mehr möglich.

Hier kommt das Add-On Classic Theme Restorer zum Einsatz. Mit diesem ist es möglich, wieder einen Button zum Schließen aller Tabs an das Ende der Tableiste zu legen. Ein anderes Problem in der neuen Version behebt das Add-On leider nicht. So merkt sich der neue Firefox nicht mehr seine Position, wenn er geschlossen wird. Dies ist besonders auf Multi-Monitor-Systemen ärgerlich, da der Firefox beim Öffnen auf dem falschen Bildschirm aufgeht.

Der freie Browser Firefox verfügt wie jeder moderne Browser über einen Passwortmanager. Dieser speichert Passwörter, so das diese nichts jedes mal eingetippt werden müssen. Einige Webseite wie Banken verbieten dieses Prozedere aus guten Gründen. Der Browser bietet in einem solchen Fall keine Möglichkeit der Passworthinterlegung.

RememberPass

Allerdings ist dieser Zustand nicht in Stein gemeißelt. So gibt es ein Add-On mit dem Namen RememberPass welches dafür sorgt, das Firefox auch auf Seiten, die das Speichern verbieten, das Speichern des Passwortes anbietet.

Wer sich bei der Synchronisierung seiner Passwörter über den Firefox nicht auf die Mozilla eigenen Server verlassen möchte, der kann es mit „weave-minimal“ probieren, welches auf GitHub zu finden ist.

Ein Sync wird eingerichtet

Dabei handelt es sich um eine minimale standardkonforme Implementation eines Sync Servers für Firefox Sync. Geschreiben ist „weave-minimal“ dabei in Python und läuft sowohl unter der 2er als auch unter der 3er Version des Interpreters. Lizenztechnisch steht das ganze dabei unter einer 2-Klausel BSD-Lizenz und ist somit freie Software. Die Installation und Konfiguration wird dabei ausführlich in der entsprechenden README-Datei beschrieben.

Unter Umständen kann es im Firefox unter Mac OS X passieren, das die zwei Finger Swipe nicht mehr funktioniert. Normalerweise kann man damit auf Multitouch-Geräten wie einem Trackpad eine Seite zurück bzw. vorwärts navigieren.

Die Gesteneinstellungen im Firefox.

Die Lösung dafür ist dabei relativ einfach. Es reicht die neuste Version des Firefox herunterzuladen und diesen erneut zu installieren. Danach funktioniert die Swipegeste wieder. Bestehende Profile, welche die Lesezeichen und andere Daten enthalten, bleiben dabei erhalten.

In den neueren Firefox Versionen hat man das Problem das sich im Optionsmenü keinerlei Möglichkeit mehr findet, Javascript komplett abzuschalten. Der Grund für diese Entscheidung seitens Mozilla liegt darin, dass „das Web ohne Javascript einfach kaputt ist“. Abhilfe schaffen hier Plugins wie NoScript. Allerdings gibt es auch im Firefox direkt noch die Möglichkeit Javascript zu deaktivieren. Dazu gibt man in der Adressleiste „about:config“ ein und sucht nach der Zeichenkette:

javascript.enabled

Der Wert kann dann entweder auf „true“ oder auf „false“ gesetzt werden, und somit die Javascripteinbindung konfiguriert werden.

Bei Firefox Sync handelt es sich um den Dienst, mit welchem verschiedene Firefox Installationen miteinander synchronisiert werden können. Das betrifft dabei die Lesenzeichen, AddOns und ähnliches. Standardmäßig läuft das ganze dabei über die Server der Mozilla Foundation. Allerdings ist es auch möglich das ganze mittels ownCloud zu betreiben.

Dazu muss die ownCloud App „Mozilla Sync Service“ heruntergeladen und in den ownCloud App Ordner hochgeladen werden. Nachdem die App aktiviert wurde, sollte in den Nutzereinstellungen eine Mailadresse vergeben werden. Anschließend findet man einen Bereich mit dem Namen „Mozilla-Sync-Service“ welcher die Einstellungen für den Sync enthält:

Mozilla-Sync-Service
E-Mail 	seeseekey@example.org
Passwort und Bestätigung 	Use your owncloud account password
Adresse des Servers 	https://example.org/owncloud/remote.php/mozilla_sync/
Video tutorial on Mozilla Sync Service configuration can be found at http://www.mozilla.org/en-US/firefox/video/?video=fx4-sync-instructions

Um den Sync neu zu Erstellen muss der alte Sync in den Einstellungen aufgehoben werden. Danach kann ein neuer Sync eingerichtet werden. Wichtig ist hierbei das man den Punkt „Neues Benutzerkonto anlegen“ wählt, wenn es sich um das erste Gerät handelt bei dem der Sync eingerichtet werden soll, da das ganze sonst nicht funktioniert.

Die Einrichtung des ersten Gerätes wird vorgenommen

Nachdem das erste Gerät eingerichtet ist, kann man ohne Probleme weitere Geräte einrichten und die Synchronisierungsfunktion auf dem eigenen Server nutzen.

Wenn man Webseiten bzw. Artikel direkt vom Browser auf seinen Kindle übertragen möchte, kann man die entsprechende Lösung namens „Send to Kindle“ benutzen. Leider ist das Firefox-AddOn suboptimal, so funktioniert es unter anderem nicht mehr unter Mac OS X.

Der Sendedialog der Erweiterung „Push to Kindle“

Eine Alternative hierzu ist die Erweiterung „Push to Kindle“ welches von Five Filters entwickelt wird. Das AddOn analysiert dabei die Webseite, so das nur der Artikeltext an den Kindle geschickt wird. Dinge wie Menüs und Sidebars werden vom AddOn entfernt. Heruntergeladen und installiert werden kann die Erweiterung über die AddOn-Seite von Mozilla. Das AddOn benötigt dabei keinen Neustart und kann somit sofort genutzt werden.

Anonym im Web surfen klingt nach einer wünschenswerten Angelegenheit. Trotzdem scheuen viele den Weg der zu diesem Ziel führt. Das liegt natürlich daran das es etwas Aufwand bedeutet. Möchte man den Aufwand so gering wie möglich halten kann man sich einfach das Tor Browser Bundle herunterladen. Dabei handelt es sich um einen vorkonfektionierten Mozilla Firefox Browser, mit welchem es möglich ist, seinen Datenverkehr über Tor zu leiten.

Das Tor Browser Bundle

Bei Tor handelt es sich um eine Software welche die Verbindungsdaten anonymisiert. Das bedeutet ein Nutzer welcher Tor benutzt kann nicht ohne weiteres identifiziert werden. Das „Tor Browser Bundle“ nutzt dazu einen Portable Firefox, einige Firefox AddOns, Vidalia und Tor selbst. Allerdings ist die Anonymität nicht absolut. Wenn man sich an einem Account anmeldet und dieser Account mit einem in Verbindung gebracht werden kann, nützt auch die beste Anonymisierung nichts.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Tor_%28Netzwerk%29

Da schaut man nichtsahnend in das „Über Firefox“ Fenster und ist doch etwas verwirrt über den Zusatz „eubalott — 1.1″.

Die „euballot“ Version von FIrefox

Dabei handelt es sich um ein Kennzeichen das es sich um eine Version handelt welche über die Browserauswahl in Windows (http://www.browserchoice.eu) installiert wurde. Wer das ändern möchte muss sich einfach eine neue Version vom Firefox unter http://www.mozilla.org/de/firefox/ herunterladen und installieren.

Wenn man in neueren Versionen des Firefox, einen neuen Tab öffnet so sieht man dort eine Galerie mit häufig besuchten Webseiten. Allerdings ist diese Funktion nicht immer erwünscht. Um das ganze abzuschalten gibt man in der Adressleiste „about:config“ ein.

Die „about:config“ Konfiguration im Firefox

Dort sucht man dann nach dem Eintrag „browser.newtabpage.enabled“ und setzt ihn auf „false“. Anschließend ist das alte Verhalten bei einem neuen Tab wiederhergestellt.