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Manchmal kommt es vor das man eine Java Applikation geschrieben hat, welche aus irgendeinem Grund mehr Speicher verbraucht als sie sollte. Im schlimmsten Fall führt dies zu einem OutOfMemory-Error. Möchte man dem Übeltäter auf die Spur kommen, kann man im ersten Schritt einen Heap Dump bei einem OutOfMemory-Error vornehmen. Dazu fügt man den VM Optionen der JVM den Parameter:

-XX:+HeapDumpOnOutOfMemoryError

hinzu. Dieser Parameter sorgt dafür, das im Falle eines OutOfMemory-Error, ein Dump des Heaps auf der Festplatte landet. Das Problem an diesem Dump ist allerdings, das er sich händisch schlecht auswerten lässt. Abhilfe schafft hier das freie Werkzeug Eclipse Memory Analyser.

Eclipse Memory Analyser

Mit diesem ist es möglich den Heap Dump einzulesen und anschließend unter Zuhilfenahme der Analysefunktion dem Memory Leak auf die die Spur zu kommen. Bezogen werden kann das Tool über die offizielle Webseite. Lizenziert ist der Memory Analyser unter der Eclipse Public License und damit freie Software.

Wenn man mittels Eclipse in Java entwickelt, so kann man mit der Tastenkombination Strg + Space den Content Assistant aktivieren. Ich persönlich bevorzuge es wenn dieser an so vielen Stellen wie möglich aktiviert wird, da dies die Entwicklung aus meiner Sicht wesentlich komfortabler macht.

Die Auto Activation Optionen

Dazu müssen die Einstellungen unter Window -> Preferences -> Java -> Editor -> Content Assist aufgerufen werden. Dort gibt es den Punkt Auto Activation. In das Feld Auto activation triggers for Java trägt man nun:

.abcdefghijklmnopqrstuvwxyzABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ

ein und bestätigt das Ganze. Damit wird der Content Assistant immer aktiviert, was die Entwicklung beschleunigt, da man schneller an entsprechende Vorschläge kommt.

Wenn man unter Eclipse in Java entwickelt, so möchte man natürlich das dieser Code formatiert wird. Dafür gibt es je nach System die Kombination Strg + Shift + F oder unter Mac OS X die Kombination Command + Shift + F. Damit wird der aktuell geöffnete Quelltext formatiert.

Die Save Actions in den Eclipse Einstellungen

Alternativ kann Eclipse so eingestellt werden, das der Quelltext beim Speichern neu formatiert wird, was auf Dauer natürlich praktischer ist. Dazu müssen die Einstellungen unter Window -> Preferences -> Java -> Editor-> SaveActions aufgerufen werden. Dort kann die automatische Formatierung der Quellcodes beim Speichern aktiviert werden.

Wenn man unter C# einen Kommentarblock zur Dokumentation über einer Methode oder einer Klasse erzeugen möchte so tippt man drei Slashes nebeneinander (///). Anschließend wird ein entsprechender Block zur Kommentierung erzeugt. Unter Eclipse ist dies für Java in abgewandelter Form ebenfalls möglich, in dem ein Javadoc-Kommentarblock automatisch erzeugt wird.

Ein Javadoc-Block zur Beschreibung eines Klasse

Dazu gibt man über der Klasse oder Methode welche man kommentieren möchte die Zeichenfolge:

/**

ein und bestätigt das ganze mit der Enter-Taste. Anschließend wird der Javadoc-Block erzeugt und kann vom Entwickler gefüllt werden.

Bei AndEngine handelt es sich um eine Gameengine für Androidgeräte. Die Apps für diese Plattform werden ja bekanntlich in Java geschrieben. Und darum soll es hier auch gehen. Im ersten Schritt wird Eclipse aufgesetzt und anschließend nehmen wir die AndEngine in Betrieb. Im ersten Schritt muss also das Paket eclipse installiert werden. Danach sollte das Android SDK für Linux unter http://developer.android.com/sdk/index.html heruntergeladen werden und auf der Festplatte entpackt werden. Dann geht es in den Ordner tools des SDKs und dort wird dann

./android update sdk 

ausgeführt. Nun bestätigt man die Lizenz und installiert die verschiedenen SDK Versionen. Dies kann dabei einige Minuten dauern.

Nun kann man Eclipse starten. Beim ersten Start erscheint ein Begrüßungsbildschirm den man schließen kann. Danach sollte man unter Help -> Install new Software die Android Development Tools installieren. Dazu wird in dem sich öffnenden Dialog die URL http://dl-ssl.google.com/android/eclipse/ eingegeben und durch einen Druck auf den Add… Button hinzugefügt. Dann klicken wir die Checkbox Developer Tools an und betätigen die Installation mit dem Next… Button. Mittels eines Assistenten wird man nun durch die Installation geleitet. Nachdem die Installation beendet ist empfiehlt Eclipse einen Neustart der Umgebung. Diesem sollte Wunsch sollte man Folge leisten.

Nun benötigt Eclipse die Information wo das Android SDK sich auf der Festplatte befindet. Dazu geht man auf Window -> Preferences -> Android. Dort wählt man den Pfad des Android SDKs aus und bestätigt den Dialog mit OK.

Die grundlegende Konfigurationsarbeit ist damit geleistet. Nun kann mit dem ersten Projekt begonnen werden. Dazu gehen wir auf File -> New -> Project und wählen dort Android Project aus und klicken dann auf Next. In dem darauf folgenden Dialog geben wir dem Projekt einen Namen z.B. Hello World. Im Feld Package Name geben wir den Namen des Package an z.B. net.seeseekey.hello_world und bei Activity name z.B. FormMain und bei Application name z.B. Hello World und bestätigen das ganze mit dem Finish Button.

Danach wird automatisch das Grundgerüst für eine Android Applikation erzeugt. Sollte es beim Erzeugen der Anwendung der Fehler

Project ‚RuntimeAndroid‘ is missing required source folder ‚gen‘
The project cannot be built until build errors are resolved 

auftreten so hilft es die R.java Datei zu löschen. Sie wird danach automatisch neu erzeugt. Wenn wir nun auf den grünen Play Knopf (Run) in der Symbolleiste klicken so startet Eclipse das Programm im Android Emulator. Beim ersten Start sollte allerdings ein Dialog erscheinen welcher einem anbietet ein virtuelles Gerät für den Emulator anzulegen. Nachdem dies geschehen ist, wird das Hello World Programm im Emulator geladen und ausgeführt. Und schon ist das erste Hello World Programm geschrieben und die Funktionsfähigkeit der IDE getestet.

Nun geht es an die AndEngine. Erst einmal holen wir uns den Sourcecodes mittels hg (Mercurial) auf die Festplatte:

hg clone https://andengine.googlecode.com/hg/ andengine
hg clone https://andengineexamples.googlecode.com/hg/ andengineexamples 

Anschließend importieren wir das andengineexamples Projekt (File -> Import…) in den Workspace. In dem Projekt AndEngineExamples sind dabei viele Beispiele zur Anwendung der Engine zu finden.

Nun nehmen wir unser bereits angelegtes Hello World Projekt und erzeugen in diesem (mittels New -> Folder) einen Ordner namens lib. In diesen kopieren wir die andengine.jar aus dem AndEngine Examples Projekt. Nun klicken wir mit der rechten Maustaste auf die andengine.jar und wählen dort Build Path -> Add To Build Path… aus. Damit ist die Bibliothek referenziert. Nun gehen wir in unsere Activity, in diesem Fall FormMain und löschen dort alles bis auf die packages Zeile. Nun fügen wir dort folgenden Quelltext ein:

public class FormMain extends BaseGameActivity {
	// Konstanten
	private static final int CAMERA_WIDTH = 720;
	private static final int CAMERA_HEIGHT = 480;

	// Variablen
	private Camera mCamera;

	@Override
	public Engine onLoadEngine() {
		this.mCamera = new Camera(0, 0, CAMERA_WIDTH, CAMERA_HEIGHT);
		return new Engine(new EngineOptions(true, ScreenOrientation.LANDSCAPE, new RatioResolutionPolicy(CAMERA_WIDTH, CAMERA_HEIGHT), this.mCamera));
	}

	@Override
	public void onLoadResources() {
	}

	@Override
	public Scene onLoadScene() {
		this.mEngine.registerUpdateHandler(new FPSLogger());

		final Scene scene = new Scene(1);
		scene.setBackground(new ColorBackground(0, 0, 0.8784f));

		return scene;
	}

	@Override
	public void onLoadComplete() {

	}
}

Anschließend werden mittels Strg + Shift + O alle benötigten Importe in die Datei eingefügt. Wichtig ist es jetzt noch dem Manifest folgende Zeile hinzuzufügen:

<uses-permission android:name="android.permission.WAKE_LOCK"/>

Nun kann man das ganze im Emulator starten. Es dürfte ein blauer Bildschirm angezeigt werden. Nun kann man sich damit beginnen das ganze mit Leben zu erfüllen :)

Weitere Informationen gibt es unter:
http://www.andengine.org/
http://code.google.com/p/andengine/
http://code.google.com/p/andengineexamples/
http://developer.android.com/sdk/installing.html
http://www.andengine.org/forums/tutorials/getting-started-updated-t2198.html
http://www.andengine.org/forums/tutorials/andengine-core-terminology-t316.html
http://www.andengine.org/forums/tutorials/getting-started-with-andengine-t11.html
http://www.andengine.org/forums/tutorials/eclipse-andengine-and-helloworld-t380.html
http://www.andengine.org/forums/tutorials/mimminito-s-tutorial-list-t417.html

Unter Umständen hat Eclipse nach der Installation eine systemspezifische Kodierung eingestellt. Für Windows ist dies z.B. Cp1252. Um Eclipse nun standardmäßig auf UTF-8 umzustellen geht man über Window -> Preferences in den Einstellungsdialog und dort in der linken Box auf General -> Workspace. Dort kann dann unter Text file encoding die Kodierung auf UTF-8 gestellt werden.

Sollte beim importieren eines Android Projektes folgende Fehlermeldung auftauchen:

Android requires .class compatibility set to 5.0. Please fix project properties.

so hilft es mit der rechten Maustaste auf das Projekt zu gehen und dann unter Android Tools -> Fix Projekt Properties das Projekt zu reparieren. Anschließend sollte Eclipse mit dem Projekt neugestartet werden. Der Fehler sollte danach nicht mehr auftreten.

Wenn man unter Eclipse Android Anwendungen debuggen möchte hat man es gar nicht so ein einfach. Jeder der das ausprobieren möchte sollte folgende Zeile in die onCreate Methode einer Activity hinzufügen (nach setContentView):

int error=7/0;

Diese Zeile führt zu einer Division durch Null Exception. Würde man sowas nun in C# machen und im Debugmodus ausführen so wird eine Exception ausgelöst und der Debugger zeigt genau die Stelle im Originalcode an an der der Fehler auftritt. So weiß man gleich wo der Fehler zu finden ist.

Wenn wir nun besagtes Beispiel in Eclipse im Debugmodus starten passiert jedoch etwas anderes. Der Debugger hält irgendwo in der Datei ActivityThread Datei an mit der Meldung das er den Source nicht finden kann. Also welche Möglichkeiten bleiben?

Das Debugfenster ist in diesem Moment auch nicht wirklich hilfreich. Ein wenig mehr hilft der LogCat View (wenn er nicht vorhanden ist, einfach über Window -> Show View -> Other hinzufügen) in die Exception angezeigt wird.

Bei unserer Exception müsste dort dann stehen:

Caused by: java.lang.ArithmeticException: divide by Zero

Darunter steht dann der Callstack inklusive Zeilennummer. Damit ist die Sache dann schon ein wenig angenehmer :)

Weitere Informationen gibt es unter:
http://www.anddev.org/a_solution_for_source_not_found_in_eclipse-t3151.html

Heute soll es darum gehen, aus einer Activity heraus eine andere Activity der Anwendung zu starten. Im Programm sind die Activities FormTodo und FormNotepad definiert. Im FormTodo existiert ein Button. Wenn dieser Button gedrückt wird soll die andere Activity gestartet werden. Das ganze sieht dann so aus:

    @Override
    public void onCreate(Bundle savedInstanceState) {
        super.onCreate(savedInstanceState);
        setContentView(R.layout.todo);
        
        Button okButton = (Button) findViewById(R.id.btnNotices);
        okButton.setOnClickListener(new View.OnClickListener() {
          public void onClick(View view) {
        	  
          	Intent intent = new Intent();	
        	intent.setClass(FormTodo.this, FormNotepad.class);		
        	startActivity(intent);
          }
        });
    }

Wenn man nun auf den Button drückt sollte die Activity gestartet werden. Ist dies nicht der Fall so fehlt meist die Definition der Activity im Android Manifest (AndroidManifest.xml).