Wissen in strukturierter Form hat im Gegensatz zu unstrukturiertem Wissen, einige entscheidende Vorteile. Der wichtigste ist wahrscheinlich die automatisierte Anwendung und Auswertung durch Computersysteme. Natürlich muss hierzu erst einmal das entsprechende Wissen in eine strukturierte Form gebracht werden. Genau dies wird beim DBPedia Projekt gemacht. Im Falle dieses von der Universität Leipzig betriebenen Projektes werden dabei die strukturierten Daten der Wikipedia ausgewertet und der Allgemeinheit unter der GPL bzw. der CC-BY-SA Lizenz zur Verfügung gestellt. Zu finden ist das Projekt dabei unter http://de.dbpedia.org/.
Beim Besuch einer Mercedes Werkstadt sah ich ein Schild auf welchem „PKW/Smart - Reparaturannahme“ stand. Schön zu sehen das ein Smart augenscheinlich kein PKW ist Wer trotzdem auf Suche nach Informationen rund um den Smart ist, der sollte sich die Webseiten http://www.smart-wiki.net sowie http://www.smart-club.de/linksammlung/ anschauen.
Auf der Smart Wiki findet man Informationen rund um die einzelnen Typen, Teile und deren Reparatur. Die Inhalte stehen dabei unter der Creative Commons BY-SA Lizenz. Die Linksammlung des Smart Clubs hingegen stellt Links zu den verschiedenen Themenbereichen zur Verfügung, allerdings schwankt hier die Qualität je nach verlinkter Seite.
Vor einer Weile schrieb ich ein Review über die Open Goldberg Variationen welche von Kimiko Ishizaka eingespielt wurden. Vor ein paar Tagen erreichte mich die dazu passende CD:
Es gibt Spiele unter den verschiedensten Open Source Lizenzen, wobei in diesem Fall meist von Computerspielen die Rede ist. Bei Brettspielen ist so etwas doch eher ungewöhnlich. Um so erfreulicher ist es, das es „Whack the Goblin“ gibt. Dabei handelt es sich um ein Brettrollenspiel für bis zu 36 Spieler, welches ohne Spielleiter auskommt. Dabei werden unter anderem drei Klassen (Krieger, Waldläufer, Zauberer), unterschiedlichste Monster, verschiedene Spielziele und vieles mehr geboten.
Die Materialien des Spieles (fertig kann man sich das ganze hier anschauen) stehen dabei unter der Creative Commons Lizenz BY-NC-SA. Auf der Webseite des Projektes, welche unter http://www.whackthegoblin.de zu finden ist, gibt es eine Einführung in das Spiel.
Bach ist gemeinfrei. Also lasst ihn uns hören. Das ist leider einfacher gesagt als getan, denn das bedeutet nicht das wir uns einfach ein Stück von Bach anhören können, da die Einspielung desselben dem Urheberrecht unterliegen könnte (was ziemlich wahrscheinlich ist, da die Technik der Tonaufzeichnung ja relativ neu ist). Natürlich kann man die Noten einfach selbst einspielen, aber es gibt da ein paar Dinge die einen davon abhalten. So könnte das eigene Spiel nicht all zu gut sein und auch die perfekte Aufzeichnung des ganzen will geübt sein. Und auch die meisten gesetzten Noten unterliegen im Moment dem Urheberrecht so das es auch hier nur wenige freie Alternativen gibt.
Zusammengekommen sind statt der gewünschten 15000 US-Dollar am Ende über dreiundzwanzigtausend US-Dollar. Damit wurden die Noten mittels MuseScore neu gesetzt, sowie die Variationen im Teldex Studio professionell aufgenommen. Eingespielt wurde das ganze von der Pianistin Kimiko Ishizaka welche nicht nur Klavier spielt sondern auch Gewichte stemmt. Das ganze geschah dabei auf einem Klavier der Firma Bösendorfer.
Die Aufnahmen sind dabei als hoch qualitative MP3 Dateien mit variabler Bitrate sowie als verlustlose FLAC Dateien verfügbar, deren Download mit knapp 1,4 GiB zu Buche schlägt. Neben dem direkten Download wird das ganze dabei auch als Torrent angeboten. Für das Anhören der Variationen sollte man sich ruhig etwas Zeit nehmen, da dies den Genuss intensiviert. Die Aufnahmen sind dabei qualitativ hochwertig und klingen auch wenn man sie etwas lauter hört als den Nachbarn lieb ist Zu finden ist Projekt unter opengoldbergvariations.org.
Wer nach Creative Commons Inhalten sucht der kann dies natürlich bei einschlägigen Portalen wie Jamendo und ähnlichen tun. Als Alternative dazu bietet sich die Suchmaschine „Let’s CC“ an welche unter http://eng.letscc.net zu finden ist. Dabei kann man speziell nach bestimmten Lizenzen suchen so z.B. nur die Ergebnisse anzeigen welche auch kommerziell verwertet werden dürfen. Die Suchmaschine gibt dabei Ergebnisse sortiert nach Bildern, Sounds, Videos, Musik und Dokumenten aus.
Jamendo ist eine Plattform die dem einen oder anderen sicherlich bekannt ist. Dort gibt es Creative Commons lizenzierte Musik zum Download. Unter anderem gibt es dort die Gruppe Killing Jazz (http://www.jamendo.com/de/artist/killing.jazz/). Wobei gab ist wahrscheinlich das bessere Wort. Denn die drei Alben:
Killing Jazz
2nd Round
12 is Enough
sind dort leider nicht mehr zu finden. Da ich die Musik leider nirgends sonst gefunden habe gibt es das Album 12 is Enough hier nochmal als Download. Wer die anderen beiden Alben hat, der möge sich bitte bei mir melden. Das Album steht dabei unter CC-BY und kann hier heruntergeladen werden.
Bei melonJS handelt es sich um eine Game Engine für HTML5. Diese stand bis vor kurzen unter der Creative Commons Lizenz CC-BY-SA-NC, sprich sie dürfte nicht kommerziell verwendet werden, was aus diesem Stück Software unfreie Software macht. Mit den Release der Version 0.92 hat sich dies geändert. Ab sofort steht die Engine unter der MIT Lizenz und ist damit problemlos in freies Software einsetzbar.
Bei Valkaama handelt es sich um einen Kurzfilm mit knapp acht Minuten Länge. Das besondere an diesem Film ist das er und seine Produktionsdateien unter der Creative Commons BY-SA (Keine Bearbeitung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen) stehen. Der Film und weiteres Material kann dabei unter http://www.valkaama.com heruntergeladen werden.
Auf Youtube gibt es das gute Stück auch zu sehen:
Update: Es ist kein Kurzfilm, sondern dies hier ist nur Teil 1 von 11 Außerdem wurde ich informiert das nun das HD Release da ist.