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Das erste Command & Conquer hat mittlerweile knapp 20 Jahre auf dem Buckel. Damit war es Zeit das ganze für den Browser umzusetzen. Aditya Ravi Shankar machte sich an die Arbeit und schuf eine solche Umsetzung, welche mittlerweile in der Version 0.8.3 vorliegt. Aus dieser Umsetzung heraus ist auch das Buch Pro HTML5 Games entstanden.

Command & Conquer im Browser

Ausprobieren kann man das ganze auf der entsprechenden Seite des Autors. Dabei wird nicht nur der Single-Player Modus sondern auch der Multi-Player Modus unterstützt. Auch die Missionsbesprechungen und Zwischensequenzen sind enthalten.

Seit 2007 kann man bei der Entwicklung mittels .NET in den Quelltext des Frameworks debuggen. So kann man Fehler finden welche mit dem Unterbau zusammenhängen, was durchaus mal vorkommt.

referencesource.microsoft.com

Während man in den frühen Versionen den Quelltext nur mittels des Visual Studios anschauen konnte, gibt es nun seit einiger Zeit auch eine Möglichkeit dies Online zu tun. Auf der Seite referencesource.microsoft.com kann sich der Quelltext des gesamten .NET Frameworks problemlos im Browser angezeigt werden. Lizenziert ist das ganze dabei unter der Microsoft Reference Source License (MS-RSL).

Bomberman kann mittlerweile auf eine lange Geschichte zurückblicken. Man nehme ein paar Mitspieler und versuche sich mit Bomben das Leben so schwer wie möglich zu machen. Mit Bombermine gibt es nun auch eine Implementierung des Spielprinzips welche im Browser spielbar ist.

Bombermine im Browser

Das Spiel setzte dabei unter anderem auf Node.js und HTML5 Techniken auf. Im Gegensatz zu den klassischen Implementationen kann man bei Bombermine mit bis zu 1000 Mitspielern auf der gleichen Karte spielen. Zu finden ist das Spiel auf bombermine.com.

Mit Javascript und Co. ist mittlerweile eine ganze Menge möglich. Das sieht man auch immer wieder an den unterschiedlichsten Experimenten, welche aus dem Hause Google kommen. In diese Fall ist es buildwithchrome.com.

Lego im Browser

Auf der Seite kann man dabei virtuell mit Legosteinen spielen. Leider sind nur rote Steine vorhanden und auch die Steinauswahl ist begrenzt — trotzdem kann man beachtliche Bauwerk erschaffen. Alles in allem ist es ein schönes Beispiel was man mittlerweile im Browser bewerkstelligen kann.

Das Entwickeln von Anwendungen, bzw. das Füttern eines Rechners mit Anweisungen, scheint für viele Leute Hexenwerk zu sein. Das dies nicht so bleiben muss zeigt die Webseite http://tomskript.webevangelisten.de/. Dort kann man in einer einfachen, auf deutsch gehaltenen Programmiersprache, seine ersten Versuche machen.

Der Tomskript Editor

Im Editor schreibt man dabei einen Quelltext um eine Schildkröte über ein zweidimensionales Feld zu lotsen. Neben dem Browser werden keine zusätzlichen Komponenten benötigt. Ergänzt wird das ganze durch kleinere Beispiele und eine Beschreibung der Programmiersprache.

In den neueren Firefox Versionen hat man das Problem das sich im Optionsmenü keinerlei Möglichkeit mehr findet, Javascript komplett abzuschalten. Der Grund für diese Entscheidung seitens Mozilla liegt darin, dass „das Web ohne Javascript einfach kaputt ist“. Abhilfe schaffen hier Plugins wie NoScript. Allerdings gibt es auch im Firefox direkt noch die Möglichkeit Javascript zu deaktivieren. Dazu gibt man in der Adressleiste „about:config“ ein und sucht nach der Zeichenkette:

javascript.enabled

Der Wert kann dann entweder auf „true“ oder auf „false“ gesetzt werden, und somit die Javascripteinbindung konfiguriert werden.

Bei Firefox Sync handelt es sich um den Dienst, mit welchem verschiedene Firefox Installationen miteinander synchronisiert werden können. Das betrifft dabei die Lesenzeichen, AddOns und ähnliches. Standardmäßig läuft das ganze dabei über die Server der Mozilla Foundation. Allerdings ist es auch möglich das ganze mittels ownCloud zu betreiben.

Dazu muss die ownCloud App „Mozilla Sync Service“ heruntergeladen und in den ownCloud App Ordner hochgeladen werden. Nachdem die App aktiviert wurde, sollte in den Nutzereinstellungen eine Mailadresse vergeben werden. Anschließend findet man einen Bereich mit dem Namen „Mozilla-Sync-Service“ welcher die Einstellungen für den Sync enthält:

Mozilla-Sync-Service
E-Mail 	seeseekey@example.org
Passwort und Bestätigung 	Use your owncloud account password
Adresse des Servers 	https://example.org/owncloud/remote.php/mozilla_sync/
Video tutorial on Mozilla Sync Service configuration can be found at http://www.mozilla.org/en-US/firefox/video/?video=fx4-sync-instructions

Um den Sync neu zu Erstellen muss der alte Sync in den Einstellungen aufgehoben werden. Danach kann ein neuer Sync eingerichtet werden. Wichtig ist hierbei das man den Punkt „Neues Benutzerkonto anlegen“ wählt, wenn es sich um das erste Gerät handelt bei dem der Sync eingerichtet werden soll, da das ganze sonst nicht funktioniert.

Die Einrichtung des ersten Gerätes wird vorgenommen

Nachdem das erste Gerät eingerichtet ist, kann man ohne Probleme weitere Geräte einrichten und die Synchronisierungsfunktion auf dem eigenen Server nutzen.

Um so weniger Daten anfallen, um so weniger Daten können andere Staaten und Firmen sammeln. Aus diesem Grund sollte man mit seinen persönlichen Daten sparsam umgehen. Es fängt bei den kleinen Dingen an, wie Onlineshops, welche nach einer Telefonnummer verlangen. Hierzu sagte c‘t Redakteur Axel Kossel einmal:

Aus meiner Erfahrung heraus: Mich hat noch nie ein Shop angerufen; wenn irgendwas nicht lieferbar ist, kommt eine E-Mail. Trotzdem wollen viele Shops unbedingt meine Telefonnummer wissen. Da trag ich irgendeine Fantasie-Nummer ein; das sind Daten, die nicht benötigt werden.

Wer hier nicht irgendeine Nummer angeben möchte kann den Service „Frank geht ran“ nutzen, welcher unter frank-geht-ran.de zu finden ist. Dieser Dienst weißt den Anrufer darauf hin, das der Angerufene keine Werbeanrufe wünscht. Gleiches gilt auch für Dinge wie das Geburtsdatum und Adressen wenn sie nicht unbedingt nötig sind.

Zur Datensparsamkeit gehört natürlich noch mehr außer fingierten Telefonnummern. So sollte man Kundenkarten, wie Payback und Co., meiden. Auch das Bezahlen mit mit EC– oder Kreditkarte hinterlässt Datenspuren. Hier ist man mit dem guten alten Bargeld wesentlich anonymer.

Möchte man sich im Web bei Diensten anmelden, aber seine Mailadresse für sich behalten, so bieten sich Einwegmail Dienste an. Ein solcher Dienst ist unter wegwerfemail.de zu finden. Auch Freemailer sind mit Vorsicht zu genießen. Hier empfiehlt es sich ein Webhosting Paket zu buchen, damit man seine Mail unter Kontrolle hat. Natürlich kann man auch selber einen Mailserver aufsetzen. Auch hier ist es eine Frage von Aufwand und Nutzen.

Eine beliebte Variante bei einem eigenen Webhosting Paket ist es, sich für jeden Kontakt (Amazon, Facebook, Twitter, usw.) eine Mailadresse nach dem Schema „amazon@example.org“ anzulegen und diese nur für den jeweiligen Dienst zu nutzen. Wenn der entsprechende Dienst, oder die Firma die Mailadressen nun an anderen verteilt ist sofort ersichtlich wo der Übeltäter zu suchen ist.

Für den Browser bieten sich AddOns wie Adblock Edge, HTTPS EveryWhere, RequestPolicy und NoScript an, da sie einem mehr Kontrolle und Sicherheit bieten, was im Endeffekt wieder der Datensparsamkeit zu Gute kommt.

Da beginnt man den Tag mit dem gemütlichem Debuggen von Javascript Code und plötzlich bekommt man von Chrome folgende Meldung auf der Javascript-Konsole:

Cross origin requests are only supported for HTTP.

vorgesetzt. Da stellt sich natürlich die Frage was passiert ist. Die Antwort ist relativ einfach. Chrome unterbindet das die betreffende Webapplikation etwas von einem anderen Ursprung laden kann. Bei HTTP würde so etwas funktionieren. Wenn man das ganze über das „file:///“ Schema aufruft wird es etwas komplizierter. Dafür muss Chrome der Parameter „-allow-file-access-from-files“ übergeben werden, welcher das ganze dann wieder erlaubt. Unter Mac OS X könnte die Kommandozeile dann wie folgt aussehen:

open /Applications/Google\ Chrome.app/ --args -allow-file-access-from-files

Danach funktionieren die „Cross origin requests“ unter Chrome auch lokal.

Die Add-Ons im Firefox lassen sich ohne Probleme deinstallieren. Schwieriger wird dies bei den Plugins. Diese setzen sich einfach fest und haben nur einen „Deaktivieren“-Button. Um die Plugins dennoch zu entfernen, öffnet man die erweiterte Konfiguration welche man über die Adressleiste erreicht, indem man „about:config“ eingibt. Dort ändert man dann den Wert der Einstellung „plugin.expose_full_path“ auf „true“.

about:plugins

Anschließend kann man mittels „about:plugins“ sehen, wo sich das entsprechende Plugin versteckt. Aufpassen muss man an dieser Stelle, da dort nur die aktiven Plugins anzeigt werden. Wenn man dann die entsprechenden Dateien löscht ist man seine ungeliebten Plugins los.