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Bei der freien Audiobearbeitungssoftware Ardour kann man sogenannte Automatisationspunkte setzen. Mit diesen kann z.B. die Lautstärke eines Clips über seine Laufzeit eingestellt werden.

Eine Automatisationskurve unter Ardour

Interessant wird das ganze wenn man versucht einen solchen Punkt zu entfernen. Auf den ersten Blick ist nicht ersichtlich wie dies funktionieren könnte. Um einen solchen Punkt zu entfernen reicht ein rechter Mausklick bei gedrückter Shift-Taste auf den zu entfernenden Punkt. Danach verschwindet dieser.

In vielen PCs sind Onboardsoundkarten mit einem Realtek Chipsatz verbaut. Normalerweise besitzen diese einen Line In, einen Mikrofoneingang und einen Anschluss für die Audioausgabe. Möchte man nun einen der Eingänge anders belegen, so wird das unter Windows 7 meist problematisch.

Der Realtek HD Audio-Manager

Das liegt allerdings nicht daran, das es nicht gehen würde, aber meist fehlt der „Realtek HD Audio-Manager“ welcher dafür sorgt das man die Anschlüsse konfigurieren kann. Wenn man diesen herunterlädt (in den Treibern enthalten) und anschließend etwas an die Eingänge steckt, so wird man gefragt wie der Anschluss (Eingang, Ausgang) konfiguriert werden soll.

Audiophile sind schon eine spezielle Spezies, welche sich vergoldete Ethernetkabel kaufen damit der Sound besser und sauberer übertragen wird, was bei Digitalsignalen natürlich ziemlich unnütz ist. Doch wie vergleicht man zwei Audioquellen so miteinander, das man einigermaßen objektiv sagen kann, das sich diese unterscheiden?

Für solche Fälle gibt es den ABX-Test mit welchem man versucht so etwas zu messen. Dabei bekommt ein Tester drei Audioquellen vorgesetzt, A, B und X. Dem Tester wird nun X vorgespielt und er muss dann sagen ob es sich bei X um A oder B handelt. Das wird dann ein paar mal wiederholt, damit man sich sicher sein kann das nicht geraten wurde. So kann man dann feststellen ob sich die jeweiligen Audioquellen hörbar unterscheiden.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/ABX-Test

Mit K3b kann man ja nicht nur brennen, sondern auch Audio CDs auslesen. Dabei kann man das gewünschte Format angeben. In meinem Fall sollte es MP3 werden, doch dafür gab es gar keine Option. Also noch einmal nachgeschaut was denn fehlen könnte und dann das Paket lame installiert. Anschließend funktioniert das Auslesen der CDs mit anschließender Konvertierung nach MP3 problemlos.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://wiki.ubuntuusers.de/k3b

KDE bzw. Kubuntu liefert von sich den Audioplayer Amarok (bzw. Amarok2) mit. Eigentlich ein schöner Player, der bei mir leider ein paar Macken zeigte und auch keine SID Dateien abspielen kann. Auch fand ich kein Pluginsystem um dies eventuell nachzurüsten. Naja vielleicht habe ich auch nur nicht gründlich genug gesucht. Also welchen Audioplayer nimmt man da nun? XMMS ist veraltet, Audacious eine GTK Anwendung.

Nach einiger Suche bin ich über qmmp gestolpert welcher viele Formate unterstützt (FLAC, WavePack etc.) und eine Qt Oberfläche besitzt. Die Seite des Players ist unter http://qmmp.ylsoftware.com zu finden. Eine Google Code Seite gibt es auch und zwar unter http://code.google.com/p/qmmp/. Auch hat qmmp ein Pluginsystem über das man viele Dinge hinzufügen kann.

Nur SIDs kann qmmp noch nicht abspielen, aber das dürfte sich bald auch erledigen (http://code.google.com/p/qmmp/issues/detail?id=40).

Weitere Informationen gibt es unter:
http://wiki.ubuntuusers.de/qmmp

Möchte man unter Windows Störgeräusche im Audiosystem hören so sollte man mal folgendes ausprobieren: Als erstes sollten alle Regler im Windows Mixer auf Maximum gestellt werden. Danach sollte man sich Kopfhörer aufsetzen und mit der Maus hin– und herfahren oder mal etwas auf der Festplatte durch die Gegend kopieren.

Nun hört man „Kraspelgeräusche“ (Begriff powered by c’t), die meistens mit der Stromversorgung (Netzteil) oder der Anordnung der Leiterbahnen auf dem Mainboard zu tun haben. An diesen Störquellen kann man natürlich nicht viel machen. Die dritte Störquelle ist das andere PCI Karten in die Soundkarte einstrahlen. Dagegen kann man etwas tun, nämlich die betreffenden Karten möglichst weit weg von einander in den Rechner stecken.

Wenn man MuseScore unter Ubuntu über den Paketmanager installiert, funktioniert alles prima bis auf die Tonausgabe. Damit das nicht so bleibt benötigt man das JACK Audio Connection Kit. Dazu installiert man im Paketmanager JACK Control. Nachdem das installiert ist sollte man einige Einstellungen vornehmen. Dazu öffnet man JACK Control und klickt auf Setup. Dort muss im Settings Tab die Checkbox bei Realtime ausgeschaltet werden (wenn sie das nicht ist). Außerdem sollte darauf geachtet werden das das Output Device auf defaultgestellt ist. Im Misc Tab sollte man die Option Start JACK audio server on application startup aktivieren. Danach kann man die Einstellungen schließen und das ganze mittels des Start Buttons starten.

Nun muss nur noch MuseScore konfiguriert werden. Dazu öffnen man die Einstellungen von MuseScore und geht in den I/O Tab. Dort muss der Interne Synthesizer aktiviert sein (mit dem Soundfont /usr/share/sounds/sf2/FluidR3_GM.sf2). Nun deaktiviert man ALSA Audio und wählt stattdessen den JACK Audio Server und schließt das Einstellungsfenster und startet MuseScore neu. Danach kann man den MuseScore in vollen Zügen genießen :)

Weitere Informationen gibt es unter:
http://www.micmusic.co.za/forums/music/writing_sheet_music/sheet_music_software_in_linux.html

Wer unter Windows eine Software zum Recording von Musik etc. sucht der kann natürlich Open Source Software wie Audacity oder Schwergewichte wie Cubase benutzen. Ersteres ist freie Software und für Podcasts etc. gut einsetzbar. Spätestens wenn man aber VST und andere Dinge verlangt ist Audacity dann die falsche Wahl. Hier könnte man natürlich Cubase benutzen wenn man sein Kleingeld loswerden möchte.

An dieser Stelle steigt n-Track Studio ein. Bei n-Track Studio handelt es sich um ein vollwertiges Multitrack Recording Studio, welches unter XP und Vista arbeitet. Es unterstütz eine unbegrenzte Nummer von Audio und Miditracks und kann mit DirectX, VST und ReWire Instrumenten und Effekten umgehen. Auch die Automatisation der Lautstärke und anderer Effektparameter ist kein Problem.

n-Track Studio unterstüzt 16 und 24 bit Soundkarten mit einer Samplefrequenz von bis zu 192 Kiloherz und ist kompatibel zu Asio, WaveRT, WDM, DirectSound und MME Audiotreibern und eine möglichst kleine Latenz zu ermöglichen. Im Lieferumfang befinden sich diverse Effekte (Hall, Dynamikkompression, Echo, Equalizer etc.) sowie ein Drum Sequenzer Modul. An Formaten wird wird von Wave über MP3, OGG, FLAC bis hinzu SNG und SGW Dateien eine Menge an Dateiformaten unterstützt.

Was ich persönlich so sagenhaft an der Software finde ist der Preis von grade mal 52.30 € bzw. 64 $. Damit ist die Software für das Prädikat „Taschengeld tauglich“ prädestiniert. Bezogen werden kann n-Track Studio unter http://ntrack.com/. Dort gibt es auch eine 30 Tage Testversion zum downloaden. Viel Spaß damit :)

Bei der Open Source Software Mumble handelt es sich um eine freie Alternative zum bekannten Teamspeak. Dabei zeichnet sich Mumble durch eine niedrige Latenz und eine gute Sprachqualität aus. Zu Kompression wird der Audiocodec Speex benutzt.

Um Mumble zu benutzen benötigt man einen Mumble Server sowie einen Mumble Client. Der Client liegt dabei für viele Systeme vor (Linux, Windows, Mac OS). Mittlerweile liegt Mumble in der Version 1.1.6 vor und kann unter http://mumble.sourceforge.net/ bezogen werden.

Weitere Informationen gibt es unter
http://de.wikipedia.org/wiki/Mumble_(Software)
http://de.wikipedia.org/wiki/Speex.