Mit K3b kann man ja nicht nur brennen, sondern auch Audio CDs auslesen. Dabei kann man das gewünschte Format angeben. In meinem Fall sollte es MP3 werden, doch dafür gab es gar keine Option. Also noch einmal nachgeschaut was denn fehlen könnte und dann das Paket lame installiert. Anschließend funktioniert das Auslesen der CDs mit anschließender Konvertierung nach MP3 problemlos.
Weitere Informationen gibt es unter:
http://wiki.ubuntuusers.de/k3b
KDE bzw. Kubuntu liefert von sich den Audioplayer Amarok (bzw. Amarok2) mit. Eigentlich ein schöner Player, der bei mir leider ein paar Macken zeigte und auch keine SID Dateien abspielen kann. Auch fand ich kein Pluginsystem um dies eventuell nachzurüsten. Naja vielleicht habe ich auch nur nicht gründlich genug gesucht. Also welchen Audioplayer nimmt man da nun? XMMS ist veraltet, Audacious eine GTK Anwendung.
Nach einiger Suche bin ich über qmmp gestolpert welcher viele Formate unterstützt (FLAC, WavePack etc.) und eine Qt Oberfläche besitzt. Die Seite des Players ist unter http://qmmp.ylsoftware.com zu finden. Eine Google Code Seite gibt es auch und zwar unter http://code.google.com/p/qmmp/. Auch hat qmmp ein Pluginsystem über das man viele Dinge hinzufügen kann.
Nur SIDs kann qmmp noch nicht abspielen, aber das dürfte sich bald auch erledigen (http://code.google.com/p/qmmp/issues/detail?id=40).
Weitere Informationen gibt es unter:
http://wiki.ubuntuusers.de/qmmp
Möchte man unter Windows Störgeräusche im Audiosystem hören so sollte man mal folgendes ausprobieren: Als erstes sollten alle Regler im Windows Mixer auf Maximum gestellt werden. Danach sollte man sich Kopfhörer aufsetzen und mit der Maus hin- und herfahren oder mal etwas auf der Festplatte durch die Gegend kopieren.
Nun hört man „Kraspelgeräusche“ (Begriff powered by c’t), die meistens mit der Stromversorgung (Netzteil) oder der Anordnung der Leiterbahnen auf dem Mainboard zu tun haben. An diesen Störquellen kann man natürlich nicht viel machen. Die dritte Störquelle ist das andere PCI Karten in die Soundkarte einstrahlen. Dagegen kann man etwas tun, nämlich die betreffenden Karten möglichst weit weg von einander in den Rechner stecken.
Wenn man MuseScore unter Ubuntu über den Paketmanager installiert, funktioniert alles prima bis auf die Tonausgabe. Damit das nicht so bleibt benötigt man das JACK Audio Connection Kit. Dazu installiert man im Paketmanager JACK Control. Nachdem das installiert ist sollte man einige Einstellungen vornehmen. Dazu öffnet man JACK Control und klickt auf Setup. Dort muss im Settings Tab die Checkbox bei Realtime ausgeschaltet werden (wenn sie das nicht ist). Außerdem sollte darauf geachtet werden das das Output Device auf defaultgestellt ist. Im Misc Tab sollte man die Option Start JACK audio server on application startup aktivieren. Danach kann man die Einstellungen schließen und das ganze mittels des Start Buttons starten.
Nun muss nur noch MuseScore konfiguriert werden. Dazu öffnen man die Einstellungen von MuseScore und geht in den I/O Tab. Dort muss der Interne Synthesizer aktiviert sein (mit dem Soundfont /usr/share/sounds/sf2/FluidR3_GM.sf2). Nun deaktiviert man ALSA Audio und wählt stattdessen den JACK Audio Server und schließt das Einstellungsfenster und startet MuseScore neu. Danach kann man den MuseScore in vollen Zügen genießen
Weitere Informationen gibt es unter:
http://www.micmusic.co.za/forums/music/writing_sheet_music/sheet_music_software_in_linux.html
Wer unter Windows eine Software zum Recording von Musik etc. sucht der kann natürlich Open Source Software wie Audacity oder Schwergewichte wie Cubase benutzen. Ersteres ist freie Software und für Podcasts etc. gut einsetzbar. Spätestens wenn man aber VST und andere Dinge verlangt ist Audacity dann die falsche Wahl. Hier könnte man natürlich Cubase benutzen wenn man sein Kleingeld loswerden möchte.
An dieser Stelle steigt n-Track Studio ein. Bei n-Track Studio handelt es sich um ein vollwertiges Multitrack Recording Studio, welches unter XP und Vista arbeitet. Es unterstütz eine unbegrenzte Nummer von Audio und Miditracks und kann mit DirectX, VST und ReWire Instrumenten und Effekten umgehen. Auch die Automatisation der Lautstärke und anderer Effektparameter ist kein Problem.
n-Track Studio unterstüzt 16 und 24 bit Soundkarten mit einer Samplefrequenz von bis zu 192 Kiloherz und ist kompatibel zu Asio, WaveRT, WDM, DirectSound und MME Audiotreibern und eine möglichst kleine Latenz zu ermöglichen. Im Lieferumfang befinden sich diverse Effekte (Hall, Dynamikkompression, Echo, Equalizer etc.) sowie ein Drum Sequenzer Modul. An Formaten wird wird von Wave über MP3, OGG, FLAC bis hinzu SNG und SGW Dateien eine Menge an Dateiformaten unterstützt.
Was ich persönlich so sagenhaft an der Software finde ist der Preis von grade mal 52.30 € bzw. 64 $. Damit ist die Software für das Prädikat „Taschengeld tauglich“ prädestiniert. Bezogen werden kann n-Track Studio unter http://ntrack.com/. Dort gibt es auch eine 30 Tage Testversion zum downloaden. Viel Spaß damit
Bei der Open Source Software Mumble handelt es sich um eine freie Alternative zum bekannten Teamspeak. Dabei zeichnet sich Mumble durch eine niedrige Latenz und eine gute Sprachqualität aus. Zu Kompression wird der Audiocodec Speex benutzt.
Um Mumble zu benutzen benötigt man einen Mumble Server sowie einen Mumble Client. Der Client liegt dabei für viele Systeme vor (Linux, Windows, Mac OS). Mittlerweile liegt Mumble in der Version 1.1.6 vor und kann unter http://mumble.sourceforge.net/ bezogen werden.
Weitere Informationen gibt es unter
http://de.wikipedia.org/wiki/Mumble_(Software)
http://de.wikipedia.org/wiki/Speex.
Für den Sequenzer Rosegarden gibt es ein Buch aus dem bomots Verlag namens Rosegarden Companion. Dieses Buch gibt es auch als abgespeckte Version im Netz. Zu finden ist das ganze unter http://www.rosegardenmusic.com/tutorials/en/chapter-0.html.
Sehr zu empfehlen ist auch das Rosegarden Handbuch welches unter http://www.rosegardenmusic.com/doc/en/ zu finden ist. Eine Liste der Tutorien ist unter http://www.rosegardenmusic.com/tutorials/.
Heute möchte ich mal drei Softwares zeigen welche sich zur Musikproduktion eignen:
Audacity
Bei Audacity handelt es sich um einen Audioeditor mit dem man in der Lage ist beliebig viele Spuren zu bearbeiten. Es beherrscht viele Effekte und Filter und besticht durch seine einfach Bedienung. Er ist für Windows, Linux und Mac OS verfügbar. Zu finden ist das Programm unter http://audacity.sourceforge.net/.
Hydrogen
Bei Hydrogen handelt es sich um einen Drumsequenzer für Linux, Windows und Mac OS. Er ist auch für Anfänger einfach zu bedienen liefert aber auch Profifeatures mit, wie z.B. die Ansteuerung über MIDI. Hydrogen ist unter der GPL verfügbar. Die offizielle Seite ist http://www.hydrogen-music.org/.
MuseScore
MuseScore ist ein freies Notensatzprogramm welches für die Betriebssysteme Linux und Windows verfügbar ist. Noten können über die Tastatur, die Maus oder über ein MIDI Interface eingegeben werden. Weiterhin ist das Programm in der Lage MIDI und MusicXML (und andere Formate) zu im- und auch wieder zu exportieren. Die offizielle Seite ist http://mscore.sourceforge.net/.
Rosegarden
Rosengarden ist die Anwendung (unter der OS Software) welche wohl zur Zeit am ehesten mit Cubase vergleichbar ist. Bei Rosegarden handelt es sich um einen Sequenzer welcher sowohl Audio und MIDI unterstützt. Der seit 1993 entwickelte Sequenzer liegt mittlerweile in der Version 1.7 vor. Zu finden ist Rosegarden unter http://www.rosegardenmusic.com/.
Heute möchte ich mal zwei meiner Lieblingsseiten vorstellen. Zum ersten wäre da Jamendo (http://www.jamendo.com). Bei Jamendo können Künster ihre Musik veröffentlichen (meist unter Creative Commons Lincence) und andere sich diese Musik kostenlos und völlig legal herunterladen. Wenn man möchte kann man den entsprechenden Künster auch unterstützen (in Form von Barmitteln^^).
Die zweite Seite ist http://www.podcast.de. Diese Seite ist ein Podcastverzeichniss einer riesigen Sammlung aktueller Podcasts. Auch sehr empfehlenswert.