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Unter Umstän­den kommt man bei der Audio­be­ar­bei­tung mit Mate­rial in Berüh­rung wel­ches mit unter­schied­li­chen Sam­ple­ra­ten erstellt wurde. Die Sam­ple­rate gibt dabei an wie oft das Signal in einem bestimm­ten Zeit­raum abge­tas­tet wurde. Dabei kann man ver­ein­facht sagen, um so öfter abge­tas­tet wurde um so bes­ser ist die Qua­li­tät des Materials.

Ein geöff­ne­tes Audacity-Projekt

Mit dem freien Audio­edi­tor Auda­city kann die Sam­ple­rate einer Auf­nahme geän­dert wer­den. Dazu muss das ent­spre­chende Sample gela­den wer­den. Anschlie­ßend wird die Pro­jekt­fre­quenz (links unten im Auda­city Fens­ter zu fin­den) auf die gewünschte Sam­ple­rate umge­stellt. Wenn das ganze dann wie­der in ein For­mat sei­ner Wahl expor­tiert wurde, wird man fest­stel­len das die neue Datei mit der Pro­jekt­fre­quenz erstellt wurde.

Bei Auda­city han­delt es sich um einen freien Audio­edi­tor, wel­cher für Linux, Mac OS X und WIn­dows zur Ver­fü­gung steht. Benö­tigt man zu die­sem Infor­ma­tio­nen, so sollte man sich mal die Auda­city Wiki unter http://wiki.audacityteam.org/ anschauen. Dort fin­den sich Tuto­ri­als zu ver­schie­de­nen The­men, Erläu­te­run­gen der Effekte und vie­les mehr. Sehr hilf­reich das ganze :)

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://audacity.sourceforge.net/
http://de.wikipedia.org/wiki/Audacity

Da ich in letz­ter ziem­lich viel mit Auda­city zu tun hatte suchte ich nach einer aktu­el­len Ver­sion für Ubuntu. Fün­dig wurde ich im Auda­city Daily Build PPA (https://launchpad.net/~audacity-team/+archive/daily). Der PPA wird dabei mit­tels:

sudo add-apt-repository ppa:audacity-team/daily

ein­ge­bun­den. Aller­dings muss man auf­pas­sen da man­che Daily Builds noch nicht ganz aus­ge­reift sind ;)

Wer kennt ihn nicht, denn Effekt eines Funk­ge­rä­tes. Wenn noch schnell ein letz­tes SOS oder May­day gefunkt wird. Doch wie kann man die­sen Effekt künst­lich erzeu­gen? Das ganze möchte ich hier mit­tels des Audio­edi­tors Auda­city zei­gen. Dazu bedarf es erst ein­mal einer Ton­spur in wel­cher der besagte Funk­spruch ent­hal­ten ist.

Unter diese Ton­spur legt man dann eine wei­tere leere Spur und erzeugt in die­ser Spur wei­ßes Rauschen.

Das Rau­schen wird auf die Länge des Funk­spru­ches zurecht­ge­schnit­ten und unter den Funk­spruch gelegt. Nun bear­bei­ten wir den Funk­spruch mit dem Equa­li­zer. In die­sem wer­den alle Fre­quen­zen außer derer zwi­schen 1000 und 3000 Hertz abge­senkt, damit der typi­sche Funk­sound entsteht.

Anschlie­ßend wird die Laut­stärke mit der Funk­tion Ver­stär­ken um zirka 25 dB ange­ho­ben. Dabei ist es wich­tig dar­auf zu ach­ten das der Haken bei Über­steue­run­gen erlau­ben aktiv ist. Das ist näm­lich genau der Effekt wel­chen wir errei­chen wol­len. Fer­tig ist der erste Funkspruch.

Hierzu gibt es auch einen Pod­cast, wel­cher hier her­un­ter­ge­la­den wer­den kann. Ich wün­sche viel Spaß :)

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://audacity.sourceforge.net
http://de.wikipedia.org/wiki/Audacity

Ohne Zwei­fel es gibt tolle Soft­ware für die Audio– und Musik­pro­duk­tion unter Linux. Da wären z.B. zu nen­nen: Auda­city, Ardour, Rose­gar­den. Es gibt mit die­ser Soft­ware bloß ein Pro­blem. Es fehlt die ein­heit­li­che Lösung mit der man das alles unter einer Ober­flä­che machen kann. Und genau hier kommt LMMS das Linux Mul­ti­Me­dia Stu­dio (wel­ches es im übri­gen auch für Win­dows gibt) ins Spiel. Diese Soft­ware bie­tet alles was man für die Musik­pro­duk­tion benö­tigt, gut nicht immer auf dem Niveau der ande­ren Soft­ware dafür aber unter eine Ober­flä­che sinn­voll zusam­men gefasst. Am bes­ten man instal­liert sich das ganze über das Paket ubuntustudio-audio, dort wird näm­lich gleich der Echt­zeit­ker­nel mit ein­ge­rich­tet. Das schöne an LMMS ist das es auch ohne JACK funk­tio­niert (selbst­ver­ständ­lich kann es bei Bedarf genutzt wer­den) und dabei recht pas­sa­ble Latenz­zei­ten liefert.