seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Wenn man unter Mac OS X einen zweiten Bildschirm anschließt, bekommt man auf diesem Bildschirm auch eine zweite Menüleiste. Je nach aktivem Bildschirm wird die eine Menüleiste leicht ausgeblendet, was extrem störend wirkt. Es ist wohl eines von Apples Geheimnissen warum das so ist wie es ist. Wenn man nur eine Menüleiste pro Rechner benötigt, kann man das Problem einfach umgehen, indem man die zweite Leiste deaktiviert. Dazu öffnet man in den Einstellungen den Punkt Mission Control:

Mission Control in den Einstellungen

Dort deaktiviert man den Haken bei „Monitore verwenden verschiedene Spaces“. Damit die Einstellung wirksam wird, muss man sich einmal abmelden und wieder anmelden. Anschließend ist die Menüleiste auf den zusätzlichen Bildschirmen verschwunden.

Vor ein paar Tagen tauschte ich die Kamera bei meinem iPhone gegen ein entsprechendes Ersatzteil aus. Neben den hilfreichen Anleitungen von iFixit stieß ich dabei auch auf „The iPhone Wiki“. Das Ziel der Wiki ist dabei einfach — es sollen Informationen zu allen iOS Geräten gesammelt und dokumentiert werden.

theiphonewiki.com

Neben Informationen über die Hardware wie die einzelnen Prozessoren, die WLAN– und Baseband-Chips der iOS-Geräte erfährt man auch viel über die Innereien des Betriebssystemes wie z.B. über die unterschiedlichen Verschlüsselungsebenen der Geräte. Zu finden ist die Wiki unter theiphonewiki.com.

Eine eigene ownCloud ist nur die halbe Lösung, wenn man damit Dienste wie Google Mail und Co. ablösen möchte. Was auch gewünscht ist, sind Dinge wie die Synchronisation der Kalender und Kontakte mit dem Mobilgerät. In diesem Fall soll es dabei um iOS gehen, welches in Verbindung mit ownCloud einige Besonderheiten aufweist. Das gleiche gilt auch in Verbindung mit Mac OS X. Bei den Kontakten wird mittels CardDAV synchronisiert. Dies geschieht normalerweise über die URL:

https://example.org/owncloud/remote.php/carddav/addressbooks/seeseekey/contacts

Bei OS X und iOS sieht die URL aber so aus:

example.org/owncloud/remote.php/carddav/principals/seeseekey/

Wichtig ist hierbei das HTTPS oder HTTP weggelasen wird, da dies sonst zu Problemen führt. Der Nutzername „seeseekey“ muss dabei durch den eigenen Nutzernamen ersetzt werden. Bei meinem iOS Gerät habe ich die ganze URL nochmal abgewandelt um auf Nummer sicher zu gehen:

example.org:443/owncloud/remote.php/carddav/principals/seeseekey/

Das zeigt dem Gerät welchen Port er für die SSL-Verschlüsselung benutzen soll. Für CalDAV wäre folgende URL zu benutzen:

example.org:443/owncloud/remote.php/caldav/principals/seeseekey/

Unter iOS 7 scheint das ganze in der aktuellen Betaversion noch nicht rund zu laufen, allerdings dauert es bis zur finalen Version noch ein paar Monate, so das man hier Besserung erwarten darf.

Möchte man seine über MacPorts installierte Software auf den aktuellen Stand bringen, so muss man dafür im Terminal folgende Befehle eingeben:

sudo port selfupdate
sudo port upgrade outdated

Der erste Befehl sorgt dabei dafür das MacPorts selbst auf den aktuellen Stand gebracht wird. Mit dem zweiten Befehl werden anschließend die installierten Pakete aktualisiert. Dies kann je nach Menge durchaus einige Minuten bis Stunden dauern.

Gestern warf ich einen ersten Blick auf die Beta von iOS 7. Das Update geht dabei problemlos von statten und danach wird man vom neuen Entspeerbildschirm begrüßt. Dieser lässt sich nun einfacher entsperren, da man nur irgendwo von links nach rechts auf dem Display wischen muss.

Für eine Beta läuft das ganze relativ stabil, allerdings kommen Abstürze ab und an vor. Das außert sich meist, in dem man unvermittelt das Apple Logo sieht, aber nach ein paar Sekunden ist die Oberfläche wieder da. Die PIN für die SIM-Karte muss dabei nicht noch einmal eingegeben werden. Was sich gut macht sind die Ordner für die Apps in welchen man nun die Seiten wechseln kann, wie es bei der entsprechenden Keynote gezeigt wurde. Auch die neue Optik von Siri macht etwas her, wobei die Beta augenscheinlich noch mit der alten Siri-Stimme arbeitet.

Eine sehr schöne Sache ist der Schnellzugriff, der aktiviert werden kann in dem man vom unteren Rand den Finger in das Bild schiebt. Hier kann man WLAN, Bluetooth, die Bildschirmorientierung und vieles mehr umschalten. Unter Android gibt es ähnliche Funktionen ja nun schon seit einer oder zwei Ewigkeiten. Als sehr praktisch erweisen sich die Schnellzugriffstasten für die Taschenlampe, den Wecker und Taschenrechner sowie die Kamera.

Die Sortierung in der Galerie nach Aufnahmeorten ist ganz annehmbar, positiv überrascht hat mich jedoch die extra Kategorie für die angefertigten Panoramen. In der Musik App gibt es bis auf das Facelift nicht neues zu entdecken, iTunes Radio ist zur Zeit noch nicht vorhanden. Das gleiche gilt für den Appstore der natürlich ebenfalls einem Facelift unterzogen wurde. Die Funktion „In der Nähe“ welche beliebte Apps in der Nähe anzeigen soll, funktioniert auch noch nicht.

Einige App Icons von 3rd Party Apps wie dem „AppTicker“ haben noch Probleme mit den Icons wie man in der Galerie sehen kann. Auch gibt es manchmal Probleme mit der Anzeige einiger Apps wie z.B. „Downcast“ und „1-Bit Camera“. Der „iA Writer“ lässt sich in der Betaversion garnicht zum Start bewegen. An einigen Stellen gönnt sich das System ab und an eine Gedenksekunde, aber alles in allem läuft es erfrischend flott. Zusammenfassend kann man sagen, das die Beta benutzbar ist und an vielen Stellen wie dem Schnellzugriff oder dem neuen Safari Spaß macht.

Mit der Magic Mouse kann man nicht nur von oben nach unten scrollen, sondern auch von links nach rechts. Allerdings stört diese Funktion manchmal, so das man sie über Tools wie MagicPrefs deaktivieren kann.

Die „Scrolling“ Optionen von MagicPrefs

Dort finden sich die entsprechenden Einstellungen mit der man das Scrolling der Maus relativ fein einstellen kann. Die Einstellungen werden dabei sofort aktiv.

Im Auslieferungszustand handelt es sich bei der Magic Mouse um eine Eintastenmaus. Da damit kein vernünftiger Mensch klar kommt, kann man in den Einstellungen eine rechte Maustaste hinzufügen. Schwieriger wird das ganze wenn man auch eine Mitteltaste sein eigen nennen möchte. Während das Scrollen noch eingebaut ist, sieht es bei der Mitteltaste ohne Drittsoftware Mau aus. Genau hier springt das Tool „MagicPrefs“ ein.

Die „MagicPrefs“ Konfiguration

Neben der Möglichkeit die Mitteltaste zu konfigurieren, gibt es noch unzählige andere Möglichkeiten, die Tasten und Gesten zu konfigurieren. Dabei funktioniert „MagicPrefs“ nicht nur mit der Magic Mouse, sondern auch mit dem Magic Trackpad und dem eingebauten Trackpad in den MacBooks. Neben den vielen eingebauten Möglichkeiten, kann „MagicPrefs“ auch durch Plugins erweitert werden. Das Tool ist dabei Freeware und kann unter http://magicprefs.com/ bezogen werden.

Was hat Apple nicht alles erfunden. Beim Betrachten der technischen Spezifikation des Time Capsule fiel mir ein Anschluss auf, den ich in dieser Form noch nicht kannte. Die Rede ist vom „WLAN-Anschluss“:

Der besagte WLAN Anschluss

Was damit gemeint ist, ergibt sich aus der Beschreibung der Schnittstellen:

Ein Gigabit-Ethernet-WAN-Anschluss für die Anbindung eines ADSL– oder Kabelmodems

Aber es ist schön zu sehen das sich auch Weltkonzerne solche Patzer leisten.

Wenn man ein frisches iOS benutzt und dort mit dem Mobile Safari Webseiten besucht, welche Passwörter benötigen, so hat man das Problem das der Browser keine bereits eingegebenen Passwörter ergänzt. Ändern kann man dieses Verhalten relativ schnell in den Einstellungen unter „Safari“.

Das Einstellungspanel der Mobile Safari

Dort gibt es den Punkt „Autom. ausfüllen“ welchen man auf „Namen und Kennwörter“ setzen muss. Anschließend werden die Kennwörter in Zukunft automatisch eingetragen.

Normalerweise gäbe es an dieser Stelle einen unglaublich interessanten Artikel über irgendwelche kreativen und unmöglichen Probleme der Welt. Stattdessen haben die 90er Jahre zugeschlagen:

Dieses „Mac OS“ bewerbene „Meisterwerk“ stammt im übrigen aus dem Jahre 1998. Ob es dem Umsatz schadete muss noch durch empirische Studien bewiesen werden.