seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Neben der Apple eig­nen­den Pod­cast App, gibt es auch einige andere Apps für die­sen Zweck wie Insta­cast und Co. Da Insta­cast mir nicht zusagte bin ich bei der App Down­cast gelan­det. Nach mei­nem Emp­fin­den ist Down­cast dabei die Pod­cast App schlechthin.

Downcast
Preis: 2,69 €

Down­cast ist eine Universal-App läuft also sowohl auf dem iPhone als auch auf dem iPad. Wenn man Down­cast auf unter­schied­li­chen Gerä­ten betreibt, kann man seine Pod­casts über iCloud syn­chron hal­ten. Die App beherrscht dabei Hin­ter­grund­syn­chro­ni­sa­tion, so das die Pod­casts immer auf dem aktu­ells­ten Stand sind.

Alles in allem ist Down­cast eine runde App für einen ange­neh­men Preis, wel­che ein­fach funk­tio­niert. Sie kann im Apps­tore bezo­gen werden.

Wie ich im letz­ten Arti­kel beschrie­ben hatte, funk­tio­niert PGP unter iOS nur mit Kom­fort­ein­bu­ßen. Bei Mes­sen­gern mit Off-the-Record Mes­sa­ging sieht es unter iOS lei­der ähn­lich aus. Die ein­zige App die sol­che Funk­tion bie­tet ist ChatSecure:

Neben XMPP wer­den auch der Face­book Chat, Google Talk und OSCAR unter­stützt. Pro­ble­ma­tisch an der App ist, das sie sich nach 10-Minuten Inak­ti­vi­tät wie­der aus­loggt, was andere Messenger-Apps bes­ser gelöst haben. ChatSecure ist dabei freie Soft­ware (GPLv3), des­sen Quell­text auf Git­Hub ein­ge­se­hen wer­den kann. Die offi­zi­elle Seite der App ist unter https://chatsecure.org/ zu finden.

Mails ver­schlüs­selt mit GnuPG zu ver­schi­cken, ist unter den Desktop-Betriebssystemen, wie Win­dows, Linux oder Mac OS X kein Pro­blem. Schwie­ri­ger wird es unter Mobil­sys­te­men. Für Android gibt es da eine Reihe von Lösun­gen. Bei iOS sieht das Ganze ziem­lich mau aus. Das offi­zi­elle Mail­pro­gramm, ver­fügt lei­der über keine Mög­lich­kei­ten es über Schnitt­stel­len zu erwei­tern. Als ein­zige brauch­bare App für das Ver­schlüs­seln von Mails ist iPG­Mail zu nennen.

iPGMail
Preis: 1,79 €

Man­gels mög­li­cher Inte­gra­tion in das Mail­pro­gramm müs­sen die Texte mit­tels Copy & Paste zwi­schen den bei­den Apps aus­ge­tauscht wer­den. Das ist natür­lich nicht bequem, so das zu hof­fen steht, das es hier in Zukunft eine ele­gan­tere Methode gibt. Die offi­zi­elle Seite ist unter http://ipgmail.com/ zu finden.

Bei Fire­fox Sync han­delt es sich um den Dienst, mit wel­chem ver­schie­dene Fire­fox Instal­la­tio­nen mit­ein­an­der syn­chro­ni­siert wer­den kön­nen. Das betrifft dabei die Lesen­zei­chen, AddOns und ähn­li­ches. Stan­dard­mä­ßig läuft das ganze dabei über die Ser­ver der Mozilla Foun­da­tion. Aller­dings ist es auch mög­lich das ganze mit­tels own­Cloud zu betreiben.

Dazu muss die own­Cloud App „Mozilla Sync Ser­vice“ her­un­ter­ge­la­den und in den own­Cloud App Ord­ner hoch­ge­la­den wer­den. Nach­dem die App akti­viert wurde, sollte in den Nut­zer­ein­stel­lun­gen eine Mail­adresse ver­ge­ben wer­den. Anschlie­ßend fin­det man einen Bereich mit dem Namen „Mozilla-Sync-Service“ wel­cher die Ein­stel­lun­gen für den Sync enthält:

Mozilla-Sync-Service
E-Mail 	seeseekey@example.org
Passwort und Bestätigung 	Use your owncloud account password
Adresse des Servers 	https://example.org/owncloud/remote.php/mozilla_sync/
Video tutorial on Mozilla Sync Service configuration can be found at http://www.mozilla.org/en-US/firefox/video/?video=fx4-sync-instructions

Um den Sync neu zu Erstel­len muss der alte Sync in den Ein­stel­lun­gen auf­ge­ho­ben wer­den. Danach kann ein neuer Sync ein­ge­rich­tet wer­den. Wich­tig ist hier­bei das man den Punkt „Neues Benut­zer­konto anle­gen“ wählt, wenn es sich um das erste Gerät han­delt bei dem der Sync ein­ge­rich­tet wer­den soll, da das ganze sonst nicht funktioniert.

Die Ein­rich­tung des ers­ten Gerä­tes wird vorgenommen

Nach­dem das erste Gerät ein­ge­rich­tet ist, kann man ohne Pro­bleme wei­tere Geräte ein­rich­ten und die Syn­chro­ni­sie­rungs­funk­tion auf dem eige­nen Ser­ver nutzen.

Wer unter der aktu­el­len Ver­sion von own­Cloud (5.0.7) ver­sucht das Pass­wort des ange­mel­de­ten Nut­zers zu ändern, kann durch­aus mit der Meldung:

Class 'OCA\Encryption\Util' not found at /www/htdocs/owncloud/settings/ajax/changepassword.php#31

beglückt wer­den. Der Feh­ler tritt immer dann auf wenn die App „Encryp­tion“ nicht aktiv ist und man das Pass­wort ändern möchte. Um den Feh­ler zu umge­hen gibt es zwei Mög­lich­kei­ten. Die erste Mög­lich­keit ist die Akti­vie­rung der ent­spre­chen­den App um anschlie­ßend das Pass­wort zu ändern. Die zweite Mög­lich­keit ist es den Patch wel­cher im Bug­re­port ver­linkt ist, in die eigene own­Cloud Ver­sion zu inte­grie­ren. Danach klappt es mit dem Passwortwechsel.

Wer mal wie­der auf der Suche nach einer net­ten Abwechs­lung für iOS ist, der sollte sich das Spiel „Micro Miners“ anschauen. Bei die­sem gräbt man sich auf der Suche nach Schät­zen und Roh­stof­fen einen Weg durch das Gestein. Die Her­aus­for­de­rung steigt dabei von Level zu Level so das kurz­wei­lige Ablen­kung garan­tiert ist.

Das Spiel ist dabei für 1,79 € im Apps­tore zu haben. Die offi­zi­elle Seite ist dabei unter http://microminers.com/ zu finden.

Bei Syn­the­sia han­delt es sich um ein Pro­gramm wel­ches Stü­cke für das Kla­vier ähn­lich „Gui­tar Hero“ anzeigt und einige Fea­tures wie das spie­len mit nur einer Hand bie­tet. Damit eig­net sich es für jeden, der Kla­vier spie­len möchte, aber keine Noten lesen kann. Die­ses gibt es schon eine ganze Weile für Win­dows und Mac OS X. Seit eini­gen Tagen gibt es nun auch eine iOS App im App Store.

Syn­the­sia auf dem iPad

Die App selbst ist dabei gra­tis, nur das „Learning Pack“ wel­ches neue Stü­cke frei­schal­tet, sowie es erlaubt eigene Stü­cke in Form von Midi Dateien zu impor­tie­ren kos­tet knapp 6 Euro. Besitzt man ein MIDI fähi­ges Tas­ten­in­stru­ment, so kann man die­ses mit dem iPad ver­bin­den. Dazu benö­tigt man das „Camera Con­nec­tion Kit“ und ein MIDI zu USB Kabel. Alter­na­tiv gibt es auch Kabel wel­che sich direkt mit dem iPad ver­bin­den ohne das das „Camera Con­nec­tion Kit“ benö­tigt wird.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://en.wikipedia.org/wiki/Synthesia

Am Frei­tag Abend erschien end­lich Baldur’s Gate in der Ench­an­ged Ver­sion für das iPad. Preis­lich kos­tet das ganze im deut­schen App Store 8,99 €. Aller­dings unter­schei­det sich die iPad Ver­sion etwas von der Win­dows und Mac Ver­sion, da man hier per In-App Kauf noch einige Dinge erste­hen kann, so das man auch hier im End­ef­fekt auf einen Preis von knapp 18 € kommt.

Baldur’s Gate auf dem iPad

Die aktu­elle Ver­sion ist dabei knapp 1,7 GiB groß und ist im Moment nur in Eng­lisch ver­füg­bar. Die ent­spre­chende Sprach­un­ter­stüt­zung wird aller­dings in einem der nächs­ten Updates nachgeliefert.

Man­che Sachen sind rela­tiv ein­fach, wenn man weiß wo man suchen muss. Eine die­ser Sachen ist das umbe­nen­nen von iOS Apps unter Xcode. Um dies zu bewerk­stel­li­gen sollte man zuerst auf das ent­spre­chende „Tar­get“ in den Pro­jekt­ein­stel­lun­gen kli­cken. Dort sucht man in den „Build Set­tings“ nach dem „Pro­duct Name“ (wel­cher sich in der Sek­tion „Packa­ging“ versteckt):

Die ent­spre­chende Pro­jekt­ein­stel­lung in Xcode

Dort ändert man den Namen ent­spre­chend sei­nen Wün­schen. Anschlie­ßend trägt das Kom­pi­lat den neuen Namen. Eine alter­na­tive Vari­ante (bei einem an vor­he­ri­ger Stelle unver­än­der­tem Pro­jekt) ist die Umbe­nen­nung des ent­spre­chen­den „Tar­gets“ durch einen Dop­pel­klick auf selbiges.

GPS Apps gibt es für iOS eine Menge. So gibt es spe­zi­elle Apps für Fuß­gän­ger, Läu­fer, Fahr­rad­fah­rer und Auto­fah­rer. Eine etwas andere App ist dabei „Fog of World“, wel­ches im deut­schen Apps­tore unter dem Namen „Nebel der Welt“ zu fin­den ist.

Nicht besuchte Gebiete sind von einem grauen Schleier überzogen

Bei die­ser App ist die Welt durch einen nebe­li­gen Schleier ver­deckt und nur bereits bereiste Gebiete sind sicht­bar. Natür­lich gibt es auch die obli­ga­to­ri­schen Medail­len und Achievements.

Bei besuch­ten Orten lüf­tet sich der Schleier

Die App zeich­net dabei nur alle 50 Meter eine Posi­tion auf, so das man das ganze durch­aus auch über den Tag lau­fen kann, ohne das der Akku zu sehr lei­det. Das ganze ist dabei im Apps­tore für 3,99 € zu finden.