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Wer schon immer mal wis­sen wollte wann ein bestimm­ter Zug wo ist, der sollte sich das Zugra­dar der deut­schen Bahn anschauen. Die­ses ist seit August 2013 in einer Beta-Version verfügbar.

Das Zugra­dar im Raum Neubrandenburg

Über die ver­füg­ba­ren Infor­ma­tio­nen wie die Abfahrts­zei­ten der Züge und wei­tere Mel­dun­gen (z.B. die Durch­fahrt von Mel­de­punk­ten) wird die aktu­elle Posi­tion der Züge extra­po­liert. Dabei ist es mög­lich nach bestimm­ten Zug­ar­ten (wie ICE) zu fil­tern. Was man mit Hilfe des Zugra­dars auch sieht, ist wie wenig Züge eigent­lich unter­wegs sind. Zu fin­den ist das Zugra­dar unter bahn.de/zugradar.

Wer ein Bluetooth-Gerät bzw. ein Blue­tooth Low Energy unter­su­chen möchte, benö­tigt dafür die pas­sende Soft­ware. Mit der App Light­Blue wel­che kos­ten­los im Apps­tore zu fin­den ist, lässt sich dies bewerkstelligen.

Light­Blue in Aktion

Bei Blue­tooth Low Energy wer­den die Werte in Form einer Schlüssel-/Wertdatenbank abge­legt. Diese Daten­bank ist dabei hier­ar­chisch ange­ord­net. Dies dient dem Strom­spa­ren, da somit nicht alle Werte über­tra­gen wer­den müs­sen. Statt­des­sen han­gelt man sich durch die Struk­tur und lässt sich nur die Werte aus­ge­ben wel­che man benö­tigt. Mit­tels Light­Blue kann man sich diese Werte anzei­gen las­sen. Die offi­zi­elle Seite von Light­Blue ist unter punchthrough.com zu finden.

Wenn wir ein Pro­dukt kau­fen, machen wir uns meis­tens keine Gedan­ken dar­über was der Her­stel­ler sonst noch so treibt. Abhilfe schafft hier die App Buy­cott. Buy­cott lie­fert Infor­ma­tio­nen über das Pro­dukt und seine Ver­flech­tun­gen in einer kom­ple­xen Welt.

So kann man sich z.B. ent­schlie­ßen das man Fir­men wel­che sich gegen gleich­ge­schlecht­li­che Ehen ein­set­zen, igno­rie­ren möchte. Wenn man dann das Pro­dukt beim nächs­ten Mal scannt sieht man ob es für sich selbst mora­lisch ver­tret­bar ist.

Ein Pro­dukt wird auf per­sön­li­che Eig­nung getestet

Die App kann dabei kos­ten­los bezo­gen wer­den. Neben der iOS-Version gibt es auch eine Android-Version. Die offi­zi­elle Seite ist unter buycott.com zu finden.

Neben der Apple eig­nen­den Pod­cast App, gibt es auch einige andere Apps für die­sen Zweck wie Insta­cast und Co. Da Insta­cast mir nicht zusagte bin ich bei der App Down­cast gelan­det. Nach mei­nem Emp­fin­den ist Down­cast dabei die Pod­cast App schlechthin.

Downcast
Preis: 2,69 €

Down­cast ist eine Universal-App läuft also sowohl auf dem iPhone als auch auf dem iPad. Wenn man Down­cast auf unter­schied­li­chen Gerä­ten betreibt, kann man seine Pod­casts über iCloud syn­chron hal­ten. Die App beherrscht dabei Hin­ter­grund­syn­chro­ni­sa­tion, so das die Pod­casts immer auf dem aktu­ells­ten Stand sind.

Alles in allem ist Down­cast eine runde App für einen ange­neh­men Preis, wel­che ein­fach funk­tio­niert. Sie kann im Apps­tore bezo­gen werden.

Wie ich im letz­ten Arti­kel beschrie­ben hatte, funk­tio­niert PGP unter iOS nur mit Kom­fort­ein­bu­ßen. Bei Mes­sen­gern mit Off-the-Record Mes­sa­ging sieht es unter iOS lei­der ähn­lich aus. Die ein­zige App die sol­che Funk­tion bie­tet ist ChatSecure:

Neben XMPP wer­den auch der Face­book Chat, Google Talk und OSCAR unter­stützt. Pro­ble­ma­tisch an der App ist, das sie sich nach 10-Minuten Inak­ti­vi­tät wie­der aus­loggt, was andere Messenger-Apps bes­ser gelöst haben. ChatSecure ist dabei freie Soft­ware (GPLv3), des­sen Quell­text auf Git­Hub ein­ge­se­hen wer­den kann. Die offi­zi­elle Seite der App ist unter https://chatsecure.org/ zu finden.

Mails ver­schlüs­selt mit GnuPG zu ver­schi­cken, ist unter den Desktop-Betriebssystemen, wie Win­dows, Linux oder Mac OS X kein Pro­blem. Schwie­ri­ger wird es unter Mobil­sys­te­men. Für Android gibt es da eine Reihe von Lösun­gen. Bei iOS sieht das Ganze ziem­lich mau aus. Das offi­zi­elle Mail­pro­gramm, ver­fügt lei­der über keine Mög­lich­kei­ten es über Schnitt­stel­len zu erwei­tern. Als ein­zige brauch­bare App für das Ver­schlüs­seln von Mails ist iPG­Mail zu nennen.

iPGMail
Preis: 1,79 €

Man­gels mög­li­cher Inte­gra­tion in das Mail­pro­gramm müs­sen die Texte mit­tels Copy & Paste zwi­schen den bei­den Apps aus­ge­tauscht wer­den. Das ist natür­lich nicht bequem, so das zu hof­fen steht, das es hier in Zukunft eine ele­gan­tere Methode gibt. Die offi­zi­elle Seite ist unter http://ipgmail.com/ zu finden.

Bei Fire­fox Sync han­delt es sich um den Dienst, mit wel­chem ver­schie­dene Fire­fox Instal­la­tio­nen mit­ein­an­der syn­chro­ni­siert wer­den kön­nen. Das betrifft dabei die Lesen­zei­chen, AddOns und ähn­li­ches. Stan­dard­mä­ßig läuft das ganze dabei über die Ser­ver der Mozilla Foun­da­tion. Aller­dings ist es auch mög­lich das ganze mit­tels own­Cloud zu betreiben.

Dazu muss die own­Cloud App „Mozilla Sync Ser­vice“ her­un­ter­ge­la­den und in den own­Cloud App Ord­ner hoch­ge­la­den wer­den. Nach­dem die App akti­viert wurde, sollte in den Nut­zer­ein­stel­lun­gen eine Mail­adresse ver­ge­ben wer­den. Anschlie­ßend fin­det man einen Bereich mit dem Namen „Mozilla-Sync-Service“ wel­cher die Ein­stel­lun­gen für den Sync enthält:

Mozilla-Sync-Service
E-Mail 	seeseekey@example.org
Passwort und Bestätigung 	Use your owncloud account password
Adresse des Servers 	https://example.org/owncloud/remote.php/mozilla_sync/
Video tutorial on Mozilla Sync Service configuration can be found at http://www.mozilla.org/en-US/firefox/video/?video=fx4-sync-instructions

Um den Sync neu zu Erstel­len muss der alte Sync in den Ein­stel­lun­gen auf­ge­ho­ben wer­den. Danach kann ein neuer Sync ein­ge­rich­tet wer­den. Wich­tig ist hier­bei das man den Punkt „Neues Benut­zer­konto anle­gen“ wählt, wenn es sich um das erste Gerät han­delt bei dem der Sync ein­ge­rich­tet wer­den soll, da das ganze sonst nicht funktioniert.

Die Ein­rich­tung des ers­ten Gerä­tes wird vorgenommen

Nach­dem das erste Gerät ein­ge­rich­tet ist, kann man ohne Pro­bleme wei­tere Geräte ein­rich­ten und die Syn­chro­ni­sie­rungs­funk­tion auf dem eige­nen Ser­ver nutzen.

Wer unter der aktu­el­len Ver­sion von own­Cloud (5.0.7) ver­sucht das Pass­wort des ange­mel­de­ten Nut­zers zu ändern, kann durch­aus mit der Meldung:

Class 'OCA\Encryption\Util' not found at /www/htdocs/owncloud/settings/ajax/changepassword.php#31

beglückt wer­den. Der Feh­ler tritt immer dann auf wenn die App „Encryp­tion“ nicht aktiv ist und man das Pass­wort ändern möchte. Um den Feh­ler zu umge­hen gibt es zwei Mög­lich­kei­ten. Die erste Mög­lich­keit ist die Akti­vie­rung der ent­spre­chen­den App um anschlie­ßend das Pass­wort zu ändern. Die zweite Mög­lich­keit ist es den Patch wel­cher im Bug­re­port ver­linkt ist, in die eigene own­Cloud Ver­sion zu inte­grie­ren. Danach klappt es mit dem Passwortwechsel.

Wer mal wie­der auf der Suche nach einer net­ten Abwechs­lung für iOS ist, der sollte sich das Spiel „Micro Miners“ anschauen. Bei die­sem gräbt man sich auf der Suche nach Schät­zen und Roh­stof­fen einen Weg durch das Gestein. Die Her­aus­for­de­rung steigt dabei von Level zu Level so das kurz­wei­lige Ablen­kung garan­tiert ist.

Das Spiel ist dabei für 1,79 € im Apps­tore zu haben. Die offi­zi­elle Seite ist dabei unter http://microminers.com/ zu finden.

Bei Syn­the­sia han­delt es sich um ein Pro­gramm wel­ches Stü­cke für das Kla­vier ähn­lich „Gui­tar Hero“ anzeigt und einige Fea­tures wie das spie­len mit nur einer Hand bie­tet. Damit eig­net sich es für jeden, der Kla­vier spie­len möchte, aber keine Noten lesen kann. Die­ses gibt es schon eine ganze Weile für Win­dows und Mac OS X. Seit eini­gen Tagen gibt es nun auch eine iOS App im App Store.

Syn­the­sia auf dem iPad

Die App selbst ist dabei gra­tis, nur das „Learning Pack“ wel­ches neue Stü­cke frei­schal­tet, sowie es erlaubt eigene Stü­cke in Form von Midi Dateien zu impor­tie­ren kos­tet knapp 6 Euro. Besitzt man ein MIDI fähi­ges Tas­ten­in­stru­ment, so kann man die­ses mit dem iPad ver­bin­den. Dazu benö­tigt man das „Camera Con­nec­tion Kit“ und ein MIDI zu USB Kabel. Alter­na­tiv gibt es auch Kabel wel­che sich direkt mit dem iPad ver­bin­den ohne das das „Camera Con­nec­tion Kit“ benö­tigt wird.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://en.wikipedia.org/wiki/Synthesia