seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Vor einiges Zeit hatte ich Sans Bullshit Sans vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Schriftart welche mittels Ligaturen bestimmte Wörter mit durch bullshit ersetzte.

projectseen.com

Mit Project Seen, gibt es eine weitere Schriftart, welche nach diesem Prinzip arbeitet. Im Gegensatz zur Sans Bullshit Sans streicht die Wörter welche von der NSA und dem GCHQ getrackt werden — womit es auch einen praktischen Zweck erfüllt. Bezogen werden kann die Schritart unter projectseen.com.

Für ein kleines Projekt war ich auf der Suche nach einer Möglichkeit eine Reihe von Wave-Dateien mit einem Echo zu versehen. Fündig wurde ich schließlich beim freien Werkzeug Sound eXchange oder kurz sox, mit welchem solche Operationen möglich sind. Es handelt sich dabei um ein Schweizer Taschenmesser für Audiobearbeitung. Ein Echo wird dabei mittels Sound eXchange wie folgt auf eine Datei gerechnet:

sox clean.wav echo.wav echo 0.8 0.87 60 0.4

Dank MacPorts kann man das Tool nicht nur unter Linux, sondern auch unter Mac OS X nutzen. Die offizielle Projektseite ist auf SourceForge zu finden.

Dienste zur Identifikation von Musik, wie Shazam, sind mittlerweile gang und gäbe. Mit der Software Echoprint gibt es einen solchen Dienst nun auch in freier Software. Der Dienst wertet dabei zwanzig Sekunden, eines beliebigen Audiosignals aus und versucht das Signal einem entsprechendem Titel zuzuordnen.

echoprint.me

Lizenziert ist Echoprint unter der MIT– (der Codegenerator) und der Apache-Lizenz (der Server). Der Quelltext ist auf GitHub zu finden. Die offizielle Seite des Projektes wartet mit weiteren Informationen um den Dienst auf.

Manchmal möchte man Git-Repository in einer bestimmten Art strukturieren. So will man unter Umständen mehrere Repositories logisch zu einem Repository gesellen. Dafür gibt es unter Git Submodule. Gegeben sei folgende Repositorystruktur:

Framework
Library1
Library2
Library3

Möchte man die Bibliotheken Library1, Library2 und Library3 logisch in das Repository Framework einbinden, kann man die Submodule nutzen. Dazu geht man in das Repository Framework und fügt die andere Repositories als Submodule hinzu:

git submodule add git@example.org:Library1
git submodule add git@example.org:Library2
git submodule add git@example.org:Library3

Damit wird im Repository Framework eine Datei mit dem Namen .gitmodules angelegt, in welcher folgender Inhalt zu finden ist:

[submodule "Library1"]
	path = Library1
	url = git@example.org:Library1

[submodule "Library2"]
	path = Library2
	url = git@example.org:Library2

[submodule "Library3"]
	path = Library3
	url = git@example.org:Library3

Diese Datei kann dann per Commit dem Repository hinzugefügt werden. Beim klonen eines solchen Repositories, muss man nur darauf achten das es rekursiv geklont und gepullt (git submodule foreach git pull) wird, damit die Submodule ebenfalls aktualisiert werden.

Die Ausgabe welche das Dokumentationsframework Doxygen erzeugt sieht leider etwas altgebacken aus. Glücklicherweise kann man das Doxygen-Design relativ einfach anpassen. Vorgefertigte Designs gibt es unter anderem auf GitHub.

Die angepasst Doxygen Ausgabe

Nachdem das Repsitory geklont wurde, müssen die Dateien header.html, footer.html und customdoxygen.css zur Konfigurationsdatei gepackt werden. In der Konfigurationsdatei müssen folgende Parameter angepasst werden:

HTML_HEADER       = header.html 
HTML_FOOTER            = footer.html 
HTML_STYLESHEET        = customdoxygen.css

Nachdem die neue Dokumentation erzeugt wurde, muss die Datei doxy-boot.js in den HTML-Ausgabe-Ordner kopiert werden. Anschließend kann die Dokumentation genutzt werden.

Wer mittels PGP seine Mails verschlüsselt benötigt hierfür einen privaten und einen öffentlichen Schlüssel. Geht der private Schlüssel verloren, so können keine neuen Mails verschlüsselt und bestehende Mails nicht mehr gelesen werden. Deshalb ist es ratsam von dem Schlüssel ein Backup zu machen.

Die GPG Keychain unter Mac OS X

Unter Mac OS X wird dazu die GPG Keychain geöffnet und dort auf den entsprechenden Schlüssel geklickt. Im Kontextmenü muss der Punkt Exportieren ausgewählt werden. In dem sich öffnenden Dialog muss die Checkbox Geheimen Schlüssel ebenfalls exportieren ausgewählt sein. Damit wird der öffentliche und der private Schlüssel in eine ASCII-Datei exportiert, welche anschließend sicher verwahren kann.