seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Bei ALSA han­delt es sich um die „Advan­ced Linux Sound Archi­tec­ture“. Diese sorgt dafür das es unter Linux auch etwas für die Ohren gibt. Manch­mal ist es nötig die Ver­si­ons­num­mer der aktu­ell instal­lier­ten Ver­sion zu ermit­teln. Dies kann man auf der Kon­sole mittels:

cat /proc/asound/version

bewerk­stel­li­gen. Die Aus­gabe sollte dann in etwa so aussehen:

Advanced Linux Sound Architecture Driver Version 1.0.25.

Möchte man unter Linux eine PDF kom­pri­mie­ren, so kann dies rela­tiv unkom­pli­ziert auf der Kon­sole erle­digt wer­den. Dazu gibt man ein­fach fol­gende Zeile ein:

gs -sDEVICE=pdfwrite -dNOPAUSE -dBATCH -sOutputFile=output.pdf input.pdf

Ghost­script nimmt sich dann der Datei an und schreibt die Aus­gabe in das mit­tels „sOut­put­File“ bezeich­nete Ziel. Die PDFs kön­nen dabei durch­aus auf ein Drit­tel ihrer Größe schrumpfen.

Pro­gram­mier­spra­chen gibt es wie Sand am Meer. Aller­dings würde man bei dem Namen Haxe im ers­ten Moment höchst­wahr­schein­lich etwas ande­res ver­ste­hen. Bei „Haxe“ han­delt es sich um eine aus dem Pre­com­pi­ler „ActionS­cript­Me­taL­an­guage“ her­vor­ge­gan­gene Pro­gram­mier­spra­che wel­che von Motion Twin ent­wi­ckelt wird.

Eine Beson­der­heit von Haxe ist die Mög­lich­keit aus dem geschrie­ben­den Quell­text unter ande­rem Java­Script, PHP und auch C++ zu erzeu­gen. Dadurch bedingt wird Haxe bei der Ent­wick­lung von Web­an­wen­dun­gen bevor­zugt ein­ge­setzt. Ein Hello World würde in Haxe so aussehen:

class Test {
    static function main() {
        trace("Hello World !");
    }
}

Bei Haxe selbst han­delt es sich um freie Soft­ware, so steht der Com­pi­ler unter der GPLv2, die Biblio­the­ken selbst unter der BSD Lizenz. Die offi­zi­elle Seite ist unter http://haxe.org zu finden.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Haxe_(Programmiersprache)

Im Zuge der auf­kom­men­den Dis­kus­sion über das Ver­hal­ten der Tele­kom und ihren neuen Tarife, wel­che man als funk­tio­nal defekte Inter­net­an­schlüsse bezeich­nen kann, ist es natür­lich auch inter­es­sant zu sehen, wel­che Anbie­ter eben­falls dros­seln. Sozu­sa­gen als umge­kehrte Emp­feh­lungs­liste. Eine sol­che Auf­stel­lung fin­det sich unter http://werdrosselt.de/. Betrie­ben wird die Web­seite dabei von René Hesse wel­cher auch unter http://renehesse.de/ zu fin­den ist.

Es ist immer wie­der inter­es­sant auf wel­ches Ver­hal­ten man bei eini­gen Web­diens­ten gesto­ßen wird. So auch bei Twit­ter. Ich benutze ein Skript wel­ches Tweets und Direkt­nach­rich­ten nach einer gewis­sen Zeit wie­der löscht. Das ist soweit nicht ungewöhnlich.

Die Direktnachrichten sind nicht nur beim Empfänger verschwunden

Die Direkt­nach­rich­ten sind nicht nur beim Emp­fän­ger verschwunden

Aller­dings führt das dazu, das man ein inter­es­san­tes Ver­hal­ten ent­de­cken kann. Wenn Per­son A der Per­son B eine Direkt­nach­richt schickt und Per­son B dar­auf antwortet:

Per­son A: Hallo hast du heute Abend Zeit?

Per­son B: Ja klar.

Nun hat löscht Per­son B die Direkt­nach­richt. Dabei kann es auch die Direkt­nach­richt von Per­son A löschen. Soweit ist das kein Pro­blem, aller­dings wird die Direkt­nach­richt auch bei Per­son A gelöscht. Somit berei­nigt man nicht nur sei­nen eige­nen Post­ein­gang, son­dern auch den des Absen­ders. Ob dies so gewollt ist? Selt­sam ist es allemal.

Manch­mal ergibt es Sinn Quell­code der in Visual Basic vor­liegt nach C# zu kon­ver­tie­ren. Ein freies Tool, wel­ches auch große Men­gen kon­ver­tie­ren kann ist dabei „Econ Net­Vert“. Neben der Mög­lich­keit Visual Basic nach C# zu kon­ver­tie­ren, steht auch der umge­kehrte Weg offen.

NetVert in Aktion

Net­Vert in Aktion

Auch das Kon­ver­tie­ren von meh­re­ren Dateien ist kein Pro­blem, genauso wie die Umwand­lung gan­zer Pro­jekte. Bei „Econ Net­Vert“ han­delt es sich um freie Soft­ware wel­che unter der GPLv2 steht. Bezo­gen wer­den kann die Anwen­dung und der Quell­text unter http://econnetvert.codeplex.com .

Wenn man unter Linux direkt in PDFs scan­nen möchte, bie­tet es sich an gscan2pdf zu nut­zen. Unter Mac OS X gibt es ein ähn­li­ches Tool mit dem Namen PDFScanner.

PDFScanner mit geöffneten Scanoptionen

PDF­Scan­ner mit geöff­ne­ten Scanoptionen

Neben dem Scan­nen in PDFs kann PDF­Scan­ner die Bil­der ent­zer­ren und auch OCR auf die PDFs anwen­den, so das diese durch­such­bar wer­den. Im Gegen­satz zu gscan2pdf han­delt es sich bei PDF­Scan­ner um eine kom­mer­zi­elle Soft­ware. Die offi­zi­elle Seite ist unter http://www.pdfscannerapp.com/ zu finden.

PDFScanner
PDFScanner
Down­load @
Mac App Store
PDF­Scan­ner
Ent­wick­ler: Felix Rotthowe
Preis: 13,99 €

Ich nutze Ever­note unter ande­rem unter Win­dows. Dort wurde es aber mit zuneh­men­der Zahl der Noti­zen immer trä­ger, was natür­lich irgend­wann kein Spaß mehr macht. Eigent­lich sollte dies nicht pas­sie­ren da Ever­note die Daten­bank stän­dig optimiert.

Das Debugmenü von Evernote

Das Debug­menü von Evernote

Glück­li­cher­weise gibt es hier Abhilfe, da die Opti­mie­rung der Daten­bank auch von Hand ange­sto­ßen wer­den kann. Dazu star­tet man Ever­note mit einem zusätz­li­chen Parameter:

evernote.exe /debugmenu

In dem Debug­menü wird dann der Punkt „Daten­bank opti­mie­ren“ aus­ge­wählt, was je nach Größe der sel­ben eine Weile dau­ern sollte. Anschlie­ßend läuft Ever­note wie­der wesent­lich flüssiger.

Air­Play ist eine nette Erfin­dung sei­tens Apple. Ohne viel Auf­wand kann man Musik, Fotos oder Videos von einem Gerät zum ande­ren sen­den. Die ein­zige Vor­aus­set­zung dabei ist , das sich die Geräte im glei­chen Netz befin­den. Ein Manko von Air­play ist, das es nur mit Apple Gerä­ten, wie dem iPhone, iPad oder Macs zusam­men­ar­bei­tet. Aller­dings hat sich die­ser Zustand geän­dert seit dem die pri­va­ten Schlüs­sel für Air­Play ver­füg­bar sind. So gibt es mit Air­Ser­ver eine Soft­ware für Win­dows und Mac OS X mit wel­cher der ent­spre­chende Rech­ner in einen Air­Play Emp­fän­ger ver­wan­delt wer­den kann.

Nervige Ballons beim Titelwechsel

Ner­vige Bal­lons beim Titelwechsel

Beim Start gab es dann gleich ein paar nette Feh­ler­bo­xen, da einige DirectX Shader sich nicht kom­pi­lie­ren lie­ßen. Gelöst wer­den konnte das Pro­blem durch die Deak­ti­vie­rung der Hard­ware­be­schleu­ni­gung des Air­Ser­ver. Eine wei­tere ner­vige Marotte ist das bei jedem Titel­wech­sel ein Bal­lon auf­poppt. Grund­sätz­lich funk­tio­niert der Air­Ser­ver, wirkt aber an eini­gen Stel­len etwas hake­lig. Wer das ganze aus­pro­bie­ren möchte kann die Soft­ware unter http://www.airserver.com/ beziehen.