seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Wer stirbt ist tot. Einige Men­schen möch­ten dies nicht akzep­tie­ren und las­sen sich nach ihrem Able­ben ein­frie­ren. Davon han­delt der Film „We Will Live Again“. Das Pro­blem bei der Tief­küh­lung ist das die Eis­kris­talle den Kör­per irre­pa­ra­bel zer­stö­ren. Aber für ein biss­chen Hoff­nung tun Men­schen vieles.

Dank der Heartbleed-Sicherheitslücke, soll­ten Appli­ka­tio­nen wel­che OpenSSL nut­zen, neue Zer­ti­fi­kate erzeu­gen. Dies trifft auch auf den Mail­ser­ver Dove­cot zu. Um hier ein neues Zer­ti­fi­kat zu erzeu­gen gibt man im Ter­mi­nal fol­gen­des ein:

openssl req -new -x509 -days 3650 -nodes -out /etc/dovecot/dovecot.pem -keyout /etc/dovecot/private/dovecot.pem

Die zeit­li­che Gül­tig­keit des Zer­ti­fi­kats sollte man dabei je nach sei­nen Bedürf­nis­sen über den Para­me­ter „days“ anpas­sen. Anschlie­ßend muss Dove­cot neu­ge­star­tet werden:

service dovecot restart

Nach dem Neu­start wird das neue Zer­ti­fi­kat genutzt.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://wiki2.dovecot.org/SSL/CertificateCreation

Den Raspberry Pi kann auf viel­fäl­tige Weise genutzt wer­den. Meist möchte man für einen Test nicht gleich die Hard­ware raus­kra­men, son­dern statt­des­sen das ganze erst ein­mal im Emu­la­tor aus­pro­bie­ren. Die ent­spre­chende ARM-Architektur lässt sich ohne Pro­bleme mit­tels QEMU emu­lie­ren, aller­dings ist die Kon­fi­gu­ra­tion eines Raspberry Pi etwas anspruchsvoller.

Die Emu­la­tion mit­tels QEMU

Ein­fa­cher wird es durch das Pro­jekt „Raspberry Pi emu­la­tion for Win­dows“ wel­ches auf SourceF­orge zu fin­den ist. Das Pro­jekt stellt eine knapp 550 MiB große Zusam­men­stel­lung bereit, in wel­cher eine kom­plette Raspberry Pi Emu­la­tion zu fin­den ist. Das Paket muss nur ent­packt wer­den, anschlie­ßend kann der Raspberry Pi Emu­la­tor durch Start der „run.bat“ aus­ge­führt werden.

Wenn eine Soft­ware auf den Namen Jas­per hört, dann klingt das irgend­wie ein biss­chen nach Jar­vis aus dem Film Iron Man. Und genau dies bie­tet die Jas­per. Die Steue­rung des Rech­ners mit­tels der Stimme. Dabei bie­tet Jas­per die Mög­lich­keit auf Kom­man­dos zu rea­gie­ren oder infor­miert den Nut­zer wenn bestimmte Ereig­nisse ein­ge­tre­ten sind.

Tech­nisch setzt Jas­per dabei unter ande­rem auf die Pro­jekte Pocket­s­phinx und Pho­ne­ti­sau­rus auf. Bevor­zugt ent­wi­ckelt wurde Jas­per dabei für Rech­ner wie den Raspberry Pi, wie man im Video sehen kann. Die Auto­ren der Soft­ware sind die Priceton-Studenten Shubhro Saha und Char­lie Marsh. Als Pro­gram­mier­spra­che kam Python zum Ein­satz. Jas­per ver­fügt eine API mit wel­cher man eigene Erwei­te­run­gen für das Sys­tem schrei­ben kann.

Jas­per ist freie Soft­ware und unter der MIT-Lizenz lizen­ziert. Die offi­zi­elle Web­seite ist unter jasperproject.github.io zu fin­den. Auch der Quell­text ist auf Git­Hub ver­füg­bar.

Seit­dem WebGL in unsere Brow­ser ein­ge­zo­gen sind, gibt es auch die ent­spre­chen­den Tech­de­mos für diese Tech­no­lo­gie. Ein sehr schö­nes Tech­demo ist dabei Pearl Boy wel­ches auf der ent­spre­chen­den Web­seite zu fin­den ist.

Das Boot auf dem Wasser

Man befin­det sich mit einem Boot auf dem Was­ser und steu­ert einen Jun­gen in die­sem Boot. Mit Hilfe der WASD-Tasten kann man sich medi­ta­tiv über das Was­ser bewe­gen oder alter­na­tiv die­ses ver­las­sen und schwim­men. Tech­nisch baut das ganze auf der Goo Engine auf, bei wel­cher es sich um eine Gra­fi­ken­gine für WebGL und HTML 5 handelt.

Es gibt Spiele die machen Spaß und es gibt Spiele wel­che zum Nach­den­ken anre­gen. Eines die­ser Spiele ist „Some­ti­mes You Die“.

I AM PLAYINGGAME

In die­sem „Spiel“ geht es um das Wesen von Spie­len und der Spie­ler in ihm. Auch der Tod wird the­ma­ti­siert, denn es ist nicht mög­lich ohne zu ster­ben zu gewin­nen — viel­leicht aber doch. Diese und wei­tere Gedan­ken sind in die­sem wun­der­ba­ren Spiel zu finden.

Sometimes You Die
Preis: 1,79 €

Es kann für 1,79 € im Apps­tore bezo­gen wer­den und fällt defi­ni­tiv in die Kate­go­rie „must have“.

Vor knapp zwei Jah­ren schrieb ich über die Authen­ti­fi­ka­tion in Media­Wiki über eine WordPress-Datenbank. Das Pro­blem an dem Quell­code wel­cher dort vor­ge­stellt wird, ist seine nicht mehr gege­bene Aktua­li­tät. Mit den neuen Ver­sio­nen der MediaWiki-Software funk­tio­niert der Quell­text nicht mehr, da sich einige Inne­reien inner­halb der MediaWiki-Software geän­dert haben.

Die Anmel­dung in einer MediaWiki

Ich habe mich dem Modul ange­nom­men und das ganze an die aktu­elle MediaWiki-Version ange­passt. Zu fin­den ist der unter der GPL3 lizen­zierte Quell­code dabei auf Git­Hub. Die Instal­la­tion im Media­Wiki ist dabei in der README-Datei beschrieben.

Wenn man sich die Media­Wiki „user“-Tabelle anschaut, so wird man fest­stel­len das die Nut­zer­na­men mitt­ler­weile als „var­bi­nary“ gespei­chert wer­den. Im Gegen­satz zur frü­he­ren Vari­ante las­sen sich die Namen damit nicht mehr im Klar­text lesen.

Ein Aus­zug aus der „user“-Tabelle

Möchte man die Namen im Klar­text anzei­gen, so ist dies mit fol­gen­dem SQL Befehl möglich:

SELECT CAST(user_name AS CHAR) from user

Die Aus­gabe besteht dabei aus allen Nut­zer­na­men in ihrer Klartextform.

Da schaut man mor­gens um halb 10 in Neu­bran­den­burg nichts­ah­nend in den Brief­kas­ten und ent­deckt eine Postkarte:

Die besagte Postkarte

Wenn man die Web­seite besucht wird man fest­stel­len, das es sich hier­bei um ein Gewinn­spiel der neu-medianet GmbH — einem Toch­ter­un­ter­neh­men der Neu­bran­den­bur­ger Stadt­werke GmbH han­delt. Bekannt ist das Toch­ter­un­ter­neh­men durch sein Pro­dukt fit­flat. Bei die­sem Gewinn­spiel muss man eine Reihe von Fra­gen (bei einer Frage kann man sich über die Ant­wort sicher­lich strei­ten) beant­wor­ten und fin­det dann den Schatz in Neu­bran­den­burg — das Glasfaser-Hypernetz.

Der sagen­hafte Schatz — das Glasfaser-Hypernetz

Was? Wie bitte? — Das sind Fra­gen die sich der geneigte Leser stel­len wird. Was hat die Mar­ke­ting­ab­tei­lung wie­der geraucht? Was wol­len uns die Stadt­werke damit sagen? Das ihr Back­bone aus Glas­fa­ser besteht? Das wäre ja nicht nur bei den Stadt­wer­ken der Fall. Aber nun ja, wer Begriffe wie vor­ge­la­ger­tes Netz nutzt, der surft auch im Glasfaser-Hypernetz. In die­sem Sinne — Energie.