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Von Zeit zu Zeit präsentiert Google neue mehr oder minder interessante Dienste. Einer der Dienste welche in die Kategorie Interessant fällt ist dabei Ins Grüne mit Google.

Ins Grüne

Um den Dienst zu nutzen ruft man die Webseite insgruene.withgoogle.com auf und klickt auf den Button Jetzt ins Grüne. Anschließend sucht Google nach Plätzen und Orten, welche man besuchen könnte. Dabei versucht der Dienst Orte zu wählen, welche höchstwahrscheinlich nicht überfüllt sind. So soll die Gefahr gebannt werden das sich plötzlich 100 Menschen am gleichen Ort befinden, der eigentlich als Geheimtipp gedacht war.

Wenn man etwas mittels Spotlight sucht, bekommt man eine Liste der gefundenen Ergebnisse angeboten. Beim Klick auf ein Ergebnis wird dieses geöffnet bzw. gestartet wenn es sich um eine ausführbare Datei handelt.

Eine Spotlight Suche

Problematisch wird das ganze erst dann, wenn man herausfinden möchte in welchem Ordner die Datei liegt. Auf den ersten Blick scheint es unter Spotlight keine Möglichkeit zu geben den Ordner anzuzeigen. Klickt man allerdings in Verbindung mit der Command–Taste auf das Suchergebnis, so wird der Ordner mit dem Ergebnis geöffnet und damit befindet man sich im gesuchten Pfad.

Gestern hatte wolle ich eine Projektvorlage in Scrivener importieren. Dazu öffnete ich die scrivtemplate–Datei mittels Scrivener. Anschließend teilte Mac OS X mir mit das die Scrivener-App keine Dateien vom Typ scrivtemplate verarbeiten kann. Das verwundert im ersten Moment natürlich, da die Dateien speziell für Scrivener erstellt wurden.

Der „Neues Projekt“-Dialog unter Scrivener

Statt der intuitiven Variante muss man leider anders vorgehen. Im ersten Schritt wird Scrivener gestartet. Anschließend wird der Neues Projekt–Dialog aufgerufen. In dem Dialog gibt es links unten einen Button mit dem Titel Optionen. In dem sich öffnenden Submenü gibt es dann den Punkt Vorlagen importieren. Mit dieser Funktion kann die scrivtemplate–Datei importiert werden und danach im Neues Projekt–Dialog genutzt werden.

Viele Entwickler würden ihre Anwendungen so entwickeln, das sie möglichst sicher sind. Das Problem ist, das den meisten Entwicklern das notwendige Wissen fehlt. Genau hier setzt das Open Web Application Security Project kurz OWASP an. In der Eigenbeschreibung des Projektes sieht es so aus:

The Open Web Application Security Project (OWASP) is a 501©(3) worldwide not-for-profit charitable organization focused on improving the security of software. Our mission is to make software security visible, so that individuals and organizations worldwide can make informed decisions about true software security risks.

Um das Wissen zu vermitteln, betreibt das Projekt eine Wiki unter owasp.org. In dieser Wiki sind profunde Informationen zu häufigen Sicherheitsproblemen zu finden. Auch bietet die Seite eine Reihe von Cheat Sheets welche bestimmte Probleme gezielt angehen und dem Entwickler helfen eine bestimmte Anforderung z.B. Authentifikation richtig zu implementieren.

Wer kennt das nicht — der Tag ist noch lang und man sucht dringend nach einer Möglichkeit möglichst sinnlos Zeit zu verplempern, um so mit maximaler Effizienz der Prokrastination zu frönen. Genau aus diesem Grund wurde aller Wahrscheinlichkeit nach This is sand erfunden.

This is sand

In diesem Spiel ohne Ziel, was damit wohl eher ein Spielzeug ist, kann man mit dem Mauscursor Sand auf den Boden rieseln lassen. Die Farbe des Sandes kann dabei durch Druck auf die Taste C farblich angepasst werden. Wenn man diese grundlegenden Aktionen begriffen hat, kann man anfangen und seine eigenen Sandbilder kreieren.

Thisissand
Preis: Kostenlos

Neben der offiziellen Webversion, welche unter thisissand.com zu finden ist, gibt es auch eine kostenlose App für iOS.

Wer versucht auf einer HP-Workstation ein Laufwerk mittels Bitlocker zu verschlüsseln wird höchstwahrscheinlich mit einer Fehlermeldung begrüßt. Bitlocker meldet dabei das kein TPM-Modul gefunden werden konnte. Der Grund hierfür liegt allerdings nicht darin das die HP Workstation kein TPM besitzt, sondern es vom BIOS versteckt wird.

Die Einstellungen im BIOS der Workstation

Möchte man das TPM-Modul wieder sichtbar machen, muss das BIOS geöffnet und unter Security der Punkt Device Security ausgewählt werden. Beim Punkt Embedded Security Device wird der Status auf Device available gesetzt. Anschließend wird das TPM-Modul auch vom Betriebssystem erkannt und Technologien wie Bitlocker, welche auf ein TPM-Modul angewiesen sind, können genutzt werden.

Wer testen möchte ob der IPv6 Zugang funktioniert, kann natürlich einen per IPv6 erreichbaren Webserver besuchen. Etwas ausführlicher ist das ganze auf der Webseite test-ipv6.com.

Ein erfolgreicher Test auf IPv6

Der Test überprüft dabei nicht nur ob man eine IPv6-Verbindung herstellen kann, sondern zeigt auch den Weg an. So kommt es häufig vor das man eine Verbindung über 6to4 oder ähnliche Tunnelmechanismen aufbaut. Das Projekt ist freie Software, so das jeder einen eigenen IPv6 Test aufsetzen kann. Der Quelltext kann über GitHub bezogen werden. Dort firmiert das ganze unter dem Namen „The Falling-Sky Project“.