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Manch­mal mache ich etwas unge­heu­er­li­ches — ich lese mir die all­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen kurz AGB eines Anbie­ters durch. Im aktu­el­len Fall waren dies die AGB für den Bereich Inter­net beim Neu­bran­den­bur­ger Anbie­ter (bzw. des­sen Marke) fit­flat. Dort fin­det sich fol­gen­der Punkt:

4.2 Der Kunde ist ins­be­son­dere ver­pflich­tet, Fol­gen­des zu unterlassen:

4.2.7 Infor­ma­tio­nen mit rechts­wid­ri­gen oder sit­ten­wid­ri­gen Inhal­ten anzu­bie­ten, ins­be­son­dere Inhalte und/oder Infor­ma­tio­nen abzu­ru­fen, zu über­mit­teln oder bereit zu hal­ten, die im Sinne der §§ 130, 130a und 131 StGB zum Ras­sen­hass auf­sta­cheln, Gewalt ver­herr­li­chen oder ver­harm­lo­sen, den Krieg ver­herr­li­chen, andere zu Straf­ta­ten anlei­ten, die sexu­ell anstö­ßig sind oder die Würde des Men­schen miss­ach­ten, im Sinne des § 184 StGB por­no­gra­phisch sind, geeig­net sind, Kin­der und Jugend­li­che sitt­lich schwer zu gefähr­den oder in ihrem Wohl zu beein­träch­ti­gen oder auf Ange­bote mit sol­chem Inhalt hinzuweisen.

An sich ist der Para­graph sicher­lich eini­ger­ma­ßen nutz­los, da ich Dinge wel­che vom Gesetz­ge­ber als rechts­wid­rig ein­ge­stuft sind, nicht abru­fen dürfte, selbst wenn diese Klau­sel in der AGB feh­len würde. Aller­dings mach­ten mich zwei Abschnitte in dem Punkt etwas stut­zig. Ein­mal ist dies der Abschnitt:

ins­be­son­dere Inhalte und/oder Infor­ma­tio­nen abzurufen

und zum zwei­ten der Abschnitt:

im Sinne des § 184 StGB por­no­gra­phisch sind

Das klingt im ers­ten Moment so als ob man über einen fitflat-Anschluss keine Por­no­gra­fie kon­su­mie­ren dürfte. Aller­dings schafft der besagte Para­graph 184 des StGB Klarheit:

§ 184 Ver­brei­tung por­no­gra­phi­scher Schriften

(1) Wer por­no­gra­phi­sche Schrif­ten (§ 11 Abs. 3)
1. einer Per­son unter acht­zehn Jah­ren anbie­tet, über­läßt oder zugäng­lich macht,
2. an einem Ort, der Per­so­nen unter acht­zehn Jah­ren zugäng­lich ist oder von ihnen ein­ge­se­hen wer­den kann, aus­stellt, anschlägt, vor­führt oder sonst zugäng­lich macht,

Es han­delt sich also nur um das zugäng­lich machen von Por­no­gra­fie an unter 18-Jährige. Hier kann also Ent­war­nung gege­ben wer­den. Trotz­dem ist eine sol­che AGB immer wie­der lesen­wert, schließ­lich weiß man nie was einen erwar­tet — aller­dings kann man sich das Lesen der AGB im Nor­mal­fall spa­ren, da es dan­kens­wer­ter­weise den Para­gra­phen 305c im BGB gibt:

§ 305c Über­ra­schende und mehr­deu­tige Klauseln

(1) Bestim­mun­gen in All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen, die nach den Umstän­den, ins­be­son­dere nach dem äuße­ren Erschei­nungs­bild des Ver­trags, so unge­wöhn­lich sind, dass der Ver­trags­part­ner des Ver­wen­ders mit ihnen nicht zu rech­nen braucht, wer­den nicht Vertragsbestandteil.

(2) Zwei­fel bei der Aus­le­gung All­ge­mei­ner Geschäfts­be­din­gun­gen gehen zu Las­ten des Verwenders.

Somit wird unge­wöhn­li­chen AGB-Klauseln ein Rie­gel vorgeschoben.

Papier ist ein unglaub­lich viel­sei­ti­ger Werk­stoff — so viel­sei­tig das sich aus ihm Organe her­stel­len las­sen. Aller­dings sind diese nicht trans­plan­ta­ti­ons­fä­hig, son­dern als Anschau­ungs­ma­te­rial gedacht.

Ein Papiermodell

Ent­wor­fen wer­den die Modelle dabei von Horst Kiechle, wel­cher diese ursprüng­lich als Anschau­ungs­ma­te­rial für Schu­len erstellte. Für den Auf­bau der Modelle sollte man sich dabei einige Zeit neh­men, da es viele Stun­den dau­ern wird, bis man sein ers­tes Organ in den Hän­den hält. Zu fin­den sind die Modelle auf der ent­spre­chen­den Web­seite. Dane­ben gibt es noch einige Videos dazu auf Youtube.

Wir bekom­men täg­lich immer mehr Mails — und natür­lich ist jede Mail „wich­tig“ und benö­tigt eine Ant­wort. So set­zen wir uns an den Rech­ner und fan­gen an.

Hallo,

wie geht es dir?

Bezüg­lich des Problemes …

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Grüße,

Max Mus­ter­mann

Und wie­der haben wir eine Menge kost­bare Lebens­zeit ver­geu­det. Doch die Lösung hört auf den Namen „Very Short Reply Expec­ted“ kurz VSRE. Wenn wir die­ses Kür­zel mit in den Betreff packen, tei­len wir dem Emp­fän­ger mit das wir eine kurze Ant­wort erwar­ten und er sich alle Gruß­for­meln und ähn­li­ches spa­ren darf. Dank VSRE kön­nen wir mit „Ja“, „Nein“, „Mehr Infos bitte“ ant­wor­ten, ohne das der Gegen­über es uns übel nimmt. Die Web­seite vsre.info klärt dabei über die VSRE-Regeln auf — nun benö­ti­gen wir nur noch mehr Nut­zer derselben.

Sollte man mit sei­ner Web­seite uner­war­tete Last­spit­zen erfah­ren, gibt es einige Mög­lich­kei­ten wie man mit die­sen umgeht. Neben der Mög­lich­keit ein paar mehr Ser­ver bereit­zu­stel­len gibt es auch Dienste wie Cloud­Flare. Cloud­Flare als sol­ches stellt ein Con­tent Deli­very Net­work zur Ver­fü­gung und funk­tio­niert für die eigene Web­seite als Reverse Proxy.

Die unter­schied­li­chen Cloud­Flare Pakete

Neben den kos­ten­pflich­ti­gen Pake­ten bie­tet Cloud­Flare auch eine kos­ten­lo­ses Paket, mit wel­chem man den Dienst tes­ten und an seine Bedürf­nisse anpas­sen kann. Im ers­ten Schritt muss ein Account bei Cloud­Flare ange­legt wer­den. Nach der Anmel­dung legt man seine erste Domain fest und trägt die DNS-Records für diese bei Cloud­Flare ein.

Anschlie­ßend ändert man die Name­ser­ver für die Domain auf die von Cloud­Flare vor­ge­schla­ge­nen DNS-Server. Damit ent­schei­den die Cloud­Flare Ser­ver beim Auf­ruf der Domain ob sie auf den ech­ten Ser­ver wei­ter­ge­lei­tet wer­den oder ob die Seite aus dem Cache ange­zeigt wird. Damit soll­ten auch grö­ßere Las­ten auf der eige­nen Web­seite kein Pro­blem mehr darstellen.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
https://de.wikipedia.org/wiki/CloudFlare

Arbeits­zeug­nisse in Deutsch­land sind so eine Sache, da man bei die­sen eine Menge Vor­schrif­ten beach­ten muss. Wenn man schnell mal ein Arbeits­zeug­nis benö­tigt, erweißt sich ein Gene­ra­tor für ein sol­ches Zeug­nis als sehr praktisch.

Der Gene­ra­tor bei der Arbeit

Unter www.arbeitszeugnisgenerator.de fin­det sich ein sol­cher Gene­ra­tor. Hier trägt man ein­fach die pas­sen­den Bewer­tun­gen ein und die­ser erzeugt ein Arbeits­zeug­nis wel­ches den Bewer­tun­gen ent­spricht. Da bei sol­chen Zeug­nis­sen immer mit den glei­chen For­mu­lie­run­gen gear­bei­tet wird, fällt das nicht mal wei­ter auf.

Wer stirbt ist tot. Einige Men­schen möch­ten dies nicht akzep­tie­ren und las­sen sich nach ihrem Able­ben ein­frie­ren. Davon han­delt der Film „We Will Live Again“. Das Pro­blem bei der Tief­küh­lung ist das die Eis­kris­talle den Kör­per irre­pa­ra­bel zer­stö­ren. Aber für ein biss­chen Hoff­nung tun Men­schen vieles.

Seit­dem WebGL in unsere Brow­ser ein­ge­zo­gen sind, gibt es auch die ent­spre­chen­den Tech­de­mos für diese Tech­no­lo­gie. Ein sehr schö­nes Tech­demo ist dabei Pearl Boy wel­ches auf der ent­spre­chen­den Web­seite zu fin­den ist.

Das Boot auf dem Wasser

Man befin­det sich mit einem Boot auf dem Was­ser und steu­ert einen Jun­gen in die­sem Boot. Mit Hilfe der WASD-Tasten kann man sich medi­ta­tiv über das Was­ser bewe­gen oder alter­na­tiv die­ses ver­las­sen und schwim­men. Tech­nisch baut das ganze auf der Goo Engine auf, bei wel­cher es sich um eine Gra­fi­ken­gine für WebGL und HTML 5 handelt.

Da schaut man mor­gens um halb 10 in Neu­bran­den­burg nichts­ah­nend in den Brief­kas­ten und ent­deckt eine Postkarte:

Die besagte Postkarte

Wenn man die Web­seite besucht wird man fest­stel­len, das es sich hier­bei um ein Gewinn­spiel der neu-medianet GmbH — einem Toch­ter­un­ter­neh­men der Neu­bran­den­bur­ger Stadt­werke GmbH han­delt. Bekannt ist das Toch­ter­un­ter­neh­men durch sein Pro­dukt fit­flat. Bei die­sem Gewinn­spiel muss man eine Reihe von Fra­gen (bei einer Frage kann man sich über die Ant­wort sicher­lich strei­ten) beant­wor­ten und fin­det dann den Schatz in Neu­bran­den­burg — das Glasfaser-Hypernetz.

Der sagen­hafte Schatz — das Glasfaser-Hypernetz

Was? Wie bitte? — Das sind Fra­gen die sich der geneigte Leser stel­len wird. Was hat die Mar­ke­ting­ab­tei­lung wie­der geraucht? Was wol­len uns die Stadt­werke damit sagen? Das ihr Back­bone aus Glas­fa­ser besteht? Das wäre ja nicht nur bei den Stadt­wer­ken der Fall. Aber nun ja, wer Begriffe wie vor­ge­la­ger­tes Netz nutzt, der surft auch im Glasfaser-Hypernetz. In die­sem Sinne — Energie.