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Seit ein paar Tagen ist es mög­lich mit den frei ver­füg­ba­ren Unity Ver­sio­nen auch Android und iOS Builds zu bauen. Wenn man nun also anfängt und das aktu­elle Android SDK her­un­ter­lädt und anschlie­ßend ver­sucht in Unity einen Android Build zu erzeu­gen wird man fest­stel­len, das dass ganze nicht funk­tio­niert. Statt­des­sen bekommt man für einen kur­zen Moment die Meldung:

Error building Player: Exception: android (invokation failed)

zu sehen. Der Grund für die­sen Feh­ler ist dabei recht sim­pel. Unity arbei­tet im Moment noch nicht mit der aktu­el­len SDK Ver­sion (r22) von Android zusam­men. Hier muss auf die ältere r21 Ver­sion umge­stie­gen wer­den, damit Unity funk­tio­niert. Diese gibt es für Linux, Mac OS X und Win­dows.

Wenn man unter Scrivener in ein eBook For­mat wie Mobi oder EPUB expor­tie­ren will, so bekommt man das Pro­blem das bestimmte For­ma­tie­run­gen, wie z.B. die Ein­rü­ckun­gen beim „Blo­ck­quote“ nicht berück­sich­tigt werden.

Die "Compile" Optionen

Die „Com­pile“ Optionen

Für das Pro­blem gibt es eine Lösung, aller­dings ist diese rela­tiv gut ver­steckt. Im „Com­pile“ Fens­ter wählt man dabei den Tab „For­ma­ting“ und betä­tigt dort den But­ton „Opti­ons…“ in der obe­ren rech­ten Ecke. Dort akti­viert man dann den Punkt „Pre­serve tabs and ind­ents“ und schon wer­den die Ein­rü­ckun­gen rich­tig exportiert.

Unter .NET kann man Assem­blies mit einem „Strong Name“ ver­se­hen. Die­ser sorgt dafür das dass Assem­bly ein­deu­tig iden­ti­fi­ziert wer­den kann. Möchte man einen sol­chen erstel­len so benö­tigt man zuerst ein Schlüs­sel­paar wel­ches mit dem „Strong Name Uti­lity“ ange­legt wird:

sn –k keypair.snk

Das Tool befin­det sich dabei im Win­dows SDK Ord­ner (z.B. C:\Program Files (x86)\Microsoft SDKs\Windows\v7.0A) wobei sich die Ver­sion des SDKs durch­aus unter­schei­den kann. Die erzeugte Snk-Datei wird dabei dem Pro­jekt hin­zu­ge­fügt. Anschlie­ßend stellt man in den Pro­jekt­ein­stel­lun­gen unter „Signing“ die ent­spre­chende Datei ein. In die­sem Tab ist es auch mög­lich eine neue Schlüs­sel­da­tei zu gene­rie­ren, so das man für den Schritt der Erzeu­gung nicht auf das „Strong Name Uti­lity“ ange­wie­sen ist.

Die Projektoptionen im Visual Studio

Die Pro­jek­top­tio­nen im Visual Studio

Bei der Signie­rung ist es wich­tig dar­auf zu ach­ten, das alle Biblio­the­ken eben­falls mit einem Strong Name ver­se­hen sind, sonst ver­wei­gert das Stu­dio die Signie­rung der Anwen­dung. Möchte man aus dem signier­ten Assem­bly den öffent­li­chen Schlüs­sel extra­hie­ren, so kommt wie­der das „Strong Name Uti­lity“ zur Anwendung:

sn -e Assembly.exe public.pk

Das Schlüs­sel­paar wel­ches man erzeugt hat, kann man dabei für alle eige­nen Anwen­dun­gen benut­zen. Es ist nicht nötig, für jede Anwen­dung ein eige­nes Schlüs­sel­paar zu erzeu­gen, da sich der „Sim­ple­Name“ bei jedem Assem­bly unterscheidet.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://msdn.microsoft.com/en-us/magazine/cc163583.aspx
http://msdn.microsoft.com/en-us/library/h4fa028b%28v=vs.80%29.aspx

In vie­len PCs sind Onboard­sound­kar­ten mit einem Real­tek Chip­satz ver­baut. Nor­ma­ler­weise besit­zen diese einen Line In, einen Mikro­fon­ein­gang und einen Anschluss für die Audio­aus­gabe. Möchte man nun einen der Ein­gänge anders bele­gen, so wird das unter Win­dows 7 meist problematisch.

Der Realtek HD Audio-Manager

Der Real­tek HD Audio-Manager

Das liegt aller­dings nicht daran, das es nicht gehen würde, aber meist fehlt der „Real­tek HD Audio-Manager“ wel­cher dafür sorgt das man die Anschlüsse kon­fi­gu­rie­ren kann. Wenn man die­sen her­un­ter­lädt (in den Trei­bern ent­hal­ten) und anschlie­ßend etwas an die Ein­gänge steckt, so wird man gefragt wie der Anschluss (Ein­gang, Aus­gang) kon­fi­gu­riert wer­den soll.

Wenn man auf einem Win­dows Sys­tem die Bit­lo­cker­ver­schlüss­lung akti­viert, so öff­net sich ein Fens­ter in wel­chem der aktu­elle Sta­tus ange­zeigt wird. Bit­lo­cker ver­schlüs­selt dabei auch nach einem Neu­start und ähn­li­chen Unter­bre­chun­gen wei­ter. Aller­dings sieht man dabei nicht mehr den Fort­schritt, da das Sys­tem das Fens­ter nur beim Akti­vie­ren der Ver­schlüss­lung anzeigt. Um diese Infor­ma­tion trotz­dem abzu­fra­gen gibt man auf der Konsole:

manage-bde -status

ein. Die Aus­gabe zeigt dann wie es um die Ver­schlüss­lung steht:

Volume "C:" [System]
[Betriebssystemvolume]

    Größe:                    4492,21 GB
    BitLocker-Version:        Windows 7
    Konvertierungsstatus:     Verschlüsselung wird durchgeführt
    Verschlüsselt (Prozent):  44 %
    Verschlüsselungsmethode:  AES 128 mit Diffuser
    Schutzstatus:             Der Schutz ist deaktiviert.
    Sperrungsstatus:          Entsperrt
    ID-Feld: Kein

Wich­tig ist dabei, das die ent­spre­chende Kon­sole als Admi­nis­tra­tor gestar­tet wurde, sonst schlägt das Kom­mando fehl.

Im Zuge der auf­kom­men­den Dis­kus­sion über das Ver­hal­ten der Tele­kom und ihren neuen Tarife, wel­che man als funk­tio­nal defekte Inter­net­an­schlüsse bezeich­nen kann, ist es natür­lich auch inter­es­sant zu sehen, wel­che Anbie­ter eben­falls dros­seln. Sozu­sa­gen als umge­kehrte Emp­feh­lungs­liste. Eine sol­che Auf­stel­lung fin­det sich unter http://werdrosselt.de/. Betrie­ben wird die Web­seite dabei von René Hesse wel­cher auch unter http://renehesse.de/ zu fin­den ist.

Es ist immer wie­der inter­es­sant auf wel­ches Ver­hal­ten man bei eini­gen Web­diens­ten gesto­ßen wird. So auch bei Twit­ter. Ich benutze ein Skript wel­ches Tweets und Direkt­nach­rich­ten nach einer gewis­sen Zeit wie­der löscht. Das ist soweit nicht ungewöhnlich.

Die Direktnachrichten sind nicht nur beim Empfänger verschwunden

Die Direkt­nach­rich­ten sind nicht nur beim Emp­fän­ger verschwunden

Aller­dings führt das dazu, das man ein inter­es­san­tes Ver­hal­ten ent­de­cken kann. Wenn Per­son A der Per­son B eine Direkt­nach­richt schickt und Per­son B dar­auf antwortet:

Per­son A: Hallo hast du heute Abend Zeit?

Per­son B: Ja klar.

Nun hat löscht Per­son B die Direkt­nach­richt. Dabei kann es auch die Direkt­nach­richt von Per­son A löschen. Soweit ist das kein Pro­blem, aller­dings wird die Direkt­nach­richt auch bei Per­son A gelöscht. Somit berei­nigt man nicht nur sei­nen eige­nen Post­ein­gang, son­dern auch den des Absen­ders. Ob dies so gewollt ist? Selt­sam ist es allemal.

Manch­mal ergibt es Sinn Quell­code der in Visual Basic vor­liegt nach C# zu kon­ver­tie­ren. Ein freies Tool, wel­ches auch große Men­gen kon­ver­tie­ren kann ist dabei „Econ Net­Vert“. Neben der Mög­lich­keit Visual Basic nach C# zu kon­ver­tie­ren, steht auch der umge­kehrte Weg offen.

NetVert in Aktion

Net­Vert in Aktion

Auch das Kon­ver­tie­ren von meh­re­ren Dateien ist kein Pro­blem, genauso wie die Umwand­lung gan­zer Pro­jekte. Bei „Econ Net­Vert“ han­delt es sich um freie Soft­ware wel­che unter der GPLv2 steht. Bezo­gen wer­den kann die Anwen­dung und der Quell­text unter http://econnetvert.codeplex.com .

Ich nutze Ever­note unter ande­rem unter Win­dows. Dort wurde es aber mit zuneh­men­der Zahl der Noti­zen immer trä­ger, was natür­lich irgend­wann kein Spaß mehr macht. Eigent­lich sollte dies nicht pas­sie­ren da Ever­note die Daten­bank stän­dig optimiert.

Das Debugmenü von Evernote

Das Debug­menü von Evernote

Glück­li­cher­weise gibt es hier Abhilfe, da die Opti­mie­rung der Daten­bank auch von Hand ange­sto­ßen wer­den kann. Dazu star­tet man Ever­note mit einem zusätz­li­chen Parameter:

evernote.exe /debugmenu

In dem Debug­menü wird dann der Punkt „Daten­bank opti­mie­ren“ aus­ge­wählt, was je nach Größe der sel­ben eine Weile dau­ern sollte. Anschlie­ßend läuft Ever­note wie­der wesent­lich flüssiger.