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Die Homöopathie. Unendliche Verdünnung in unendlichen Variationen (so oder so ähnlich hätte es Spock wahrscheinlich gesagt). Wundermedizin gegen alle erdenklichen Leiden und ziemlich gefährlicher Blödsinn. Unsere Krankenkassen geben wohl jährlich 9 Millionen Euro für Zuckerkügelchen auch Globuli genannt aus. Nun gut soll doch jeder so viele Zuckerkügelchen zu sich nehmen wie er möchte. Aber wenn dann Eltern auf die Idee kommen ihre Kinder eine richtige Behandlung zu verwehren und sie stattdessen mit Zuckerkügelchen füttern geht das zu weit.

Homöopathie sollte nicht von den Krankenkassen bezahlt werden und Ärzte die so etwas verschreiben sollten sich nicht mehr so nennen dürfen. Quacksalber wäre doch ein schöner Name. Möchte sie Medizin oder darf es was homöopathisches sein?

Oder wie Sneetwittchen schrieb:

Globuli gegen Blasenentzündung sind auch nicht das Allheilmittel. Die Dinger saugen ja kaum was auf.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hom%C3%B6opathie
http://www.heise.de/tp/artikel/34/34851/1.html

5 Kommentare

  1. Ich sehe es zwar ähnlich wie Du, aber, man muss anerkennen, dass es homöopatische Mittel gibt, die vielen Menschen helfen.
    Ob das jetzt aber auf dem homöopatischen Effekt, dem Placebo-Effekt oder einfach nur auf der Psyche des Patienten (Glaube an die Wirkung) beruht …

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    • Naja Ärzte die so etwas verschrieben reden im Durchschnitt länger mit ihren Patienten. Wir sollten es also Placebogespächstherapie nennen ;)

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  2. Jedem das Seine, aber wenn das Kleinkind an einer Grippe leidet ist ein Arzt sicherlich besser.

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  3. Naja, unseren Kindern haben die Kügelchen jedenfalls das Zahnen erleichtert. Da ist auch nicht viel mit Placebogesprächen machbar — entweder es hat Schmerzen und weint oder es beruhigt sich und schläft ein.

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